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News: Eine Laune ist eine kleine Leidenschaft. (Alfred de Musset)
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15. Dezember 2018, 08:11:12
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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 871877 mal)

Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6255 am: 01. Dezember 2018, 01:06:47 »

Ich weiß nicht wie das heute gehandhabt wird, aber vor nicht allzu langer Zeit war es noch in bestimmten Ländern (Argentinien, Südafrika) üblich Äpfel nach der Ernte in eine Fungizid-Brühe zu tauchen und sie dann so nach Deutschland zu exportieren.

Mein Großvater hat übrigens die Apfelplantagen noch in den 1950er Jahren mit Blei-Arsen gegen den Apfelwickler gestäubt. Das andere sehr wirksame Spritzmittel gegen Insekten war damals Nikotin, das hat man noch ungefähr zehn Jahre länger gespritzt. Das war vielleicht nicht ganz so krass wie Blei-Arsen, da es sich nicht im Boden anreichert, aber auch nicht besonders schön...

Und heute rasten die Leute wegen Glyphosat aus, das man ja noch nicht auf das spritzt, was man nachher isst.

Gestorben sind an dem Blei-Arsen übrigens meist gar nicht mal die Konsumenten, sondern eher die Bauern, die da von morgens bis abends am Blei-Arsen stäuben waren, vor allem in Südtirol, wo man wegen des warmen Wetters viel Blei-Arsen spritzen musste, damit nicht in jedem Apfel ein Wurm sitzt.
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2018, 01:21:38 von Arandir »
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pistachio

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6256 am: 01. Dezember 2018, 02:48:51 »

Danke für den Tip. Ich bin gerade geheilt wurden.

Gruß p.
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Lokalrunde

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6257 am: 01. Dezember 2018, 04:27:14 »

Und heute rasten die Leute wegen Glyphosat aus, das man ja noch nicht auf das spritzt, was man nachher isst.

Das stimmt leider nicht.
Gängige Praxis ist das Glyphosat z.b. auf Getreide 7-14 Tage vor der Ernte gespritzt wird.
Kommt ja nicht von ungefähr das so gut wie jeder das Zeuch auch in seiner pipi hat.
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2018, 04:29:06 von Lokalrunde »
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Wild Obst

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6258 am: 01. Dezember 2018, 06:59:37 »

Über Glyphosat wird im Forum schon genug diskutiert und die Sikkation (Spritzen von fast reifem Getreide) ist eben nicht gängige Praxis, sondern eine in Ausnahmen mögliche Sonderanwendung.
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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6259 am: 01. Dezember 2018, 08:28:17 »

Danke für den Tip. Ich bin gerade geheilt wurden.
Auf der Feige auf dem Bild sieht man ja zumindest keinerlei Spritzbelag und wahrscheinlich dürfte man sowieso keine Feigen in die EU importieren, auf denen noch massive Rückstände sind - hoffe ich zumindest mal. An einer stirbt man bestimmt nicht...
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Feigentom

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6260 am: 01. Dezember 2018, 11:29:47 »

Da esse ich dann doch lieber meine eigene Feige. Vorgestern geerntet und überraschenderweise noch gut im Geschmack.
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Gruß Feigentom

pistachio

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6261 am: 01. Dezember 2018, 17:25:25 »

Irgend was mache ich da falsch. Ich brauche ja Saatgut. ;D
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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6262 am: 01. Dezember 2018, 20:02:59 »

Ich habe gerade in alten Zeitungsberichten zum Wetter in unserer Region, die mein Vater gesammelt hat, gestöbert. In Mannheim-Vogelstang wurde am 12. Februar 1929 eine Tiefsttemperatur von -22,6°C gemessen. Am 16. Februar 1985 wurden dort -18,7°C gemessen. Mannheim liegt in Winterhärtezone 8a. Mannheim-Vogelstang lag 1929 noch außerhalb der Stadt, in der Innenstadt war es bestimmt ein bisschen wärmer.

Wenn unser Klima, was die Tiefsttemperaturen angeht, nicht wesentlich wärmer wird, bedeutet das, dass auch in 8a so grob über den Daumen gepeilt alle hundert Jahre mal ein Frost kommt, der locker auch die winterhärtesten Feigenbäume plattmacht, es sei denn, sie sind vielleicht als Spalier an der Wand eines gut geheizten Hauses gezogen.

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Arandir

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6263 am: 01. Dezember 2018, 20:03:53 »

Da esse ich dann doch lieber meine eigene Feige. Vorgestern geerntet und überraschenderweise noch gut im Geschmack.
Was ist das für eine Sorte?
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Lokalrunde

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6264 am: 01. Dezember 2018, 21:37:36 »

Ich habe gerade in alten Zeitungsberichten zum Wetter in unserer Region, die mein Vater gesammelt hat, gestöbert. In Mannheim-Vogelstang wurde am 12. Februar 1929 eine Tiefsttemperatur von -22,6°C gemessen. Am 16. Februar 1985 wurden dort -18,7°C gemessen. Mannheim liegt in Winterhärtezone 8a. Mannheim-Vogelstang lag 1929 noch außerhalb der Stadt, in der Innenstadt war es bestimmt ein bisschen wärmer.

Wenn unser Klima, was die Tiefsttemperaturen angeht, nicht wesentlich wärmer wird, bedeutet das, dass auch in 8a so grob über den Daumen gepeilt alle hundert Jahre mal ein Frost kommt, der locker auch die winterhärtesten Feigenbäume plattmacht, es sei denn, sie sind vielleicht als Spalier an der Wand eines gut geheizten Hauses gezogen.

Ja oberirdisch wird da hin und wieder mal alles weg sein.
Kann aber auch z.B. in der Türkei passieren.
Damit eine große Feige auch unterirdisch abstirbt und nicht mehr wieder ausschlägt muß da aber schon einiges an kälte zusammen kommen.
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Feigentom

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6265 am: 02. Dezember 2018, 09:26:39 »

Da esse ich dann doch lieber meine eigene Feige. Vorgestern geerntet und überraschenderweise noch gut im Geschmack.
Was ist das für eine Sorte?

Wie von vielen meiner Feigen, die ich als Steckling geschnitten habe, kenne ich leider keinen Namen. Diesen Steckling habe ich letztes Jahr im Januar im Bad Homburger Schlossgarten geschnitten. Er hatte dieses Jahr ziemlich spät noch ein paar Feigen angesetzt, von denen jetzt noch 3 Stück reif geworden sind.
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Feigentom

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6266 am: 02. Dezember 2018, 09:59:11 »

Ich habe ein Video über die Bewurzelung von  Feigenstecklingen gefunden. Diese Art der Bewurzelung kannte ich noch nicht. Am unteren Ende von dem Steckling wurde rechts und links die Rinde abgeschnitten. Das Ergebnis war erstaunlich. Sicherlich hat auch das Bewurzelungsgel mitgeholfen. Das Video ist etwas lang aber man kann ja auch vorspulen.
https://www.youtube.com/watch?v=g_iWIFaAa7w

In diesem Video sieht man dann das erstaunliche Ergebnis.
https://www.youtube.com/watch?v=hFAto3s3YcY
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Sautanz

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6267 am: 05. Dezember 2018, 18:25:13 »

Es wurde ja vor kurzem gerätselt ob Feigen zur winterruhe einen kältereiz brauchen oder kurze Tage.
Also hier auf Lanzarote gibt es ja fast keinen Winter, nur die Tage sind kürzer. Meiner Beobachtung nach reicht das den Feigen um ihre Blätter zu verlieren und auch die Fruchtfolge ist vergleichbar mit Mitteleuropa, Feigen im Mai (etwas früher) und im Herbst.

Allerdings können sich die Feigen gut anpassen, bei Trockenheit wird sozusagen winterruhe gemacht und wenn es regnet wie diesen November dann beginnt für die Feigen ein Frühling, das Bild von heute zeigt dies schön.
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Sautanz

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6268 am: 05. Dezember 2018, 18:28:06 »

Anderes Bild, ist auch bei fast allen Feigen so also kein einzelner verirrter Baum.
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schekim

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6269 am: 06. Dezember 2018, 18:58:14 »

Habt Ihr schon mal was über die Sorten Galluzzo und Galluzzo Bianco gehört, von wegen Geschmack, Wuchs und Winterhärte ?
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