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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 1175441 mal)

RePu86

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6780 am: 24. Juni 2019, 08:58:30 »

3-4 m2 musst du schon annehmen.
Als Sorte würde ich dir noch die Michurinska-10 empfehlen

Hast du die Sorte Michurinska-10 und kannst etwas dazu sagen? Friert sie wirklich später zurück als die anderen bekannten harten Sorten? Bildet sie in unserem Klima reife Früchte?
Danke und LG René
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6781 am: 25. Juni 2019, 09:31:43 »

3-4 m2 musst du schon annehmen.
Als Sorte würde ich dir noch die Michurinska-10 empfehlen

Hast du die Sorte Michurinska-10 und kannst etwas dazu sagen? Friert sie wirklich später zurück als die anderen bekannten harten Sorten? Bildet sie in unserem Klima reife Früchte?
Danke und LG René
Zur Härte kann ich nichts sagen, aber sie wird wohl zu den Sorten gehören die besonders hart im Nehmen sind. Hingegen liest man hier und da, dass es mit der Fruchtreife in Mitteleuropa knapp sein kann.  Das heisst nicht dass man keine Feigen erntet, aber dass es halt doch später beginnt und die Ernteperiode dadurch kürzer ist. Hier im Pannonikum ist es klimatisch sicher günstiger als in vielen anderen Teilen Österreichs, aber für mich ist die Reifezeit (möglichst keine späte Sorte) genauso wichtig wie die Kältetoleranz. Oder man fokussiert auf die Blütenfeigen.
Zur Qualität liest man Unterschiedliches.

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Lokalrunde

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6782 am: 25. Juni 2019, 17:37:01 »

Also ich habe die Sorte Michurinska-10/Florea, kann allerdings noch nichts aus eigener Erfahrung sagen.
Habe aber von verschiedenen glaubwürdigen Quellen gehört das die zu den frühesten gehört, Reifezeit ähnlich wie Ronde de Bordeaux.
« Letzte Änderung: 25. Juni 2019, 17:38:46 von Lokalrunde »
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RePu86

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6783 am: 26. Juni 2019, 08:55:15 »

Danke für Eure Antworten.
Scheinbar gibt es für die Sorte noch nicht so viel Erfahrung in Mitteleuropa.
Uninteressant hört sich die Sorte auf jeden Fall nicht an.
@Philippus: Wie du sagst ist das Ausreifen vor allem hier im nicht pannonischen Österreich sehr wichtig.
Sorten mit früher Reife wie Ronde de Bordeaux, die sich bislang gut schlägt, sind da natürlich Pflicht.
Aber großfruchtige Sorten mit guter Frosthäre und früher Reife ist schwierig zu finden.
Mal schauen wie sich LdA auf Dauer schlägt, sie wächst bei mir ungewöhnlich schnell(soll ja langsamwachsend sein), verholzt dafür aber schlecht.
Werde mal Patentkali probieren.
Dank des milden Winters ist sie trotz der grünen Triebe nicht zurückgefroren.
Ob es zu einer Fruchtreife kommt werde ich im Herbst sehen.
LG René
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6784 am: 26. Juni 2019, 09:43:33 »

Zumindest hier im Osten (Wiener Becken) ist meistens das Verholzen kein Problem. Wichtig ist, dass man spätestens jetzt allfällige Düngergaben einstellt (Freilandfeigen). Vorteilhaft ist ein nicht allzu nasser Sommer oder ein trockener Standort. Die LdA hatte hier nie Verholzungsprobleme, sie war aber nicht produktiv was ich dem schweren Lehmboden zuschreibe. Ich habe sie abgegeben. Die Herbstfeigen waren 2018 aber wirklich exzellent, jedoch für einen Strauch 5 Jahre nach der Pflanzung viel zu wenige.

Vielleicht ist das (zu?) starke Wachstum bei dir auf das Substrat zurückzuführen?

Ich habe seit Ende 2018 die Sorte 'Gayet' die mit schweren Böden sowie feuchten Bedingungen besser zurecht kommen und eher früh und gut fruchten soll (auch große Früchte).

Michurinska solltest du evtl ausprobieren.
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6785 am: 26. Juni 2019, 10:43:43 »

Übrigens.... ich sah gestern dass der Feigenhof in 1110 Wien inzwischen Feigen versendet.
https://www.feigenhof.at/shop

Vielleicht solltest du auch über Desert King nachdenken, wenn bei dir die Saison zu kurz ist.
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RePu86

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6786 am: 26. Juni 2019, 11:06:32 »

Im Topf ist die LdA auch gut ausgereift vom Holz her.
Den Mutterboden kann man halt nicht so leicht tauschen, wird wohl an der Stelle recht nährstoffreich sein. Mal sehen wie es ihr diese Saison geht.
Interessant wäre wohl auch Hardy Chicago oder?
Ist Desert King auch ausreichend Frosthart?
Den Feigenhof kann ich auch bei der nächsten Wien Reise besuchen und mir was direkt mitnehmen. Preislich sind sie zwar recht teuer aber wenn die Qualität stimmt.

Wärmesumme ist hier auf 500m natürlich nicht wie in Wien, trotzdem liefert RdB hier meistens Anfang September schon sehr gute Früchte, also vielleicht finde ich ja noch Sorten für mein rauhes Klimat ;-)

LG René
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Roeschen1

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6787 am: 26. Juni 2019, 11:18:15 »

Es gibt doch eine schwarze Bergfeige aus der Schweiz.
http://feigen.bueschken.com/tag/schwarze-bergfeige/
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Grün ist die Hoffnung

philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6788 am: 26. Juni 2019, 11:32:06 »

Bei der DK ist zu wissen, dass bei uns fast ausschließlich Blütenfeigen produziert werden, dafür aber viele und laut diversen Quellen sehr gute (und gar nicht kleine). Die zweiten Feigen benötigen mehrheitlich die Bestäubung der Gallwespe die bei uns nicht lebt. Eine sehr kleine Anzahl dieser zweiten Feigen kann aber reif werden.

http://www.planetfig.com/cultivars/fcveng8588.html

Der Mann kultiviert erfolgreich die Sorte auf fast 600 Metern.

Könnte bei dir im "short season" Klima die Ernteperiode verlängern und RdB ergänzen. Vor allem könntest du viele Feigen in der optimalen Jahreszeit, wenn es am wärmsten ist und die Voraussetzungen für die beste Qualität gegeben sind, haben.

Hardy Chicago ist auf jeden Fall empfehlenswert, bringt aber MMn keinen Mehrwert wenn man schon RdB hat. Sie ist auch recht früh (fast gleichzeitig), es sind ebenfalls recht kleine Feigen und die Blütenfeigenernte ist zu unregelmäßig und nicht besonders groß.
« Letzte Änderung: 26. Juni 2019, 12:55:45 von philippus »
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Sautanz

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6789 am: 26. Juni 2019, 11:48:06 »

Michurinska, zur Winterhärte kann ich Dank der milden Winter nichts sagen. Reif werden die herbstfeigen vor LDA, minimal später als ronde de Bordeaux.
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philippus

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6790 am: 26. Juni 2019, 11:51:20 »

Reif werden die herbstfeigen vor LDA, minimal später als ronde de Bordeaux.
Wie ordnest du sie geschmacklich ein?
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Sautanz

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6791 am: 26. Juni 2019, 15:24:47 »

Als erstes Urteil, ohne langjährige Erfahrung, sage ich mal eine Stufe unter meinen Topfeigen Negronne und Ronde de Bordeaux. Ähnlich gut wie LDA, es fehlt halt das beerige Aroma.
Ich hatte vor dem Kauf auch bedenken wegen dem Geschmack, manchmal liest man sie wäre fad. Kann ich nicht bestätigen, ist zwar geschmacklich eine "honey fig " also eher süß aber ein gewisses Aroma ist da. Außerdem scheint sie gut zu tragen.

Denke dieses Jahr kann ich noch mit Sultane, Brunswick und Babits vergleichen. Vielleicht noch mit der Martinsfeige.

Gespannt bin ich auch auf die Blühfeigen meiner Ronde de Bordeaux, fünf sind noch dran.

Falls jemand von der Marseilles Black VS einen Steckling hat bitte melden. Wäre auch an Erfahrungen mit ihr interessiert.
« Letzte Änderung: 26. Juni 2019, 15:37:54 von Sautanz »
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Sautanz

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6792 am: 26. Juni 2019, 15:35:21 »

Um auch mal negativ zu berichten (ähnlich wichtig wie positiv).
Montana Nera schmeckt grausam, hoffe auf Besserung (als topffeige kultiviert)
Encanto honey heart, ebenso grausam im Geschmack (herbstfeigen). Die Blühfeigen schmeißt sie immer ab.
Dalmatie trägt seit drei Jahren nix, mal sehen.
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RePu86

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6793 am: 26. Juni 2019, 21:17:03 »

Als erstes Urteil, ohne langjährige Erfahrung, sage ich mal eine Stufe unter meinen Topfeigen Negronne und Ronde de Bordeaux. Ähnlich gut wie LDA.

Hört sich nicht schlecht an die Michurinska. Die Frage ist welchen Vorteil hat sie gegen RdB?Größere Frosthärte?Sind die Früchte deutlich größer als bei der RdB.
Hat sie auch Blütenfeigen?


Ich werde mir eine besorgen. Denke sie ist einen Versuch wert. Wo hast du deine her.Ist gerade ziemlich vergriffen.

LG René
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RePu86

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Re: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte
« Antwort #6794 am: 26. Juni 2019, 21:22:31 »

Bei der DK ist zu wissen, dass bei uns fast ausschließlich Blütenfeigen produziert werden, dafür aber viele und laut diversen Quellen sehr gute (und gar nicht kleine). Die zweiten Feigen benötigen mehrheitlich die Bestäubung der Gallwespe die bei uns nicht lebt. Eine sehr kleine Anzahl dieser zweiten Feigen kann aber reif werden.

http://www.planetfig.com/cultivars/fcveng8588.html

Der Mann kultiviert erfolgreich die Sorte auf fast 600 Metern.

Könnte bei dir im "short season" Klima die Ernteperiode verlängern und RdB ergänzen. Vor allem könntest du viele Feigen in der optimalen Jahreszeit, wenn es am wärmsten ist und die Voraussetzungen für die beste Qualität gegeben sind, haben.

Hardy Chicago ist auf jeden Fall empfehlenswert, bringt aber MMn keinen Mehrwert wenn man schon RdB hat. Sie ist auch recht früh (fast gleichzeitig), es sind ebenfalls recht kleine Feigen und die Blütenfeigenernte ist zu unregelmäßig und nicht besonders groß.

Interessante Sorte solange es die Brebas nicht abfriert und kein Spätfrost kommt.
Denke mal auf 600m in der Region von Genf sind die Minima im Winter besser als hier.
Wenn ich mal wieder zum feigenhof komme werde ich mir vielleicht eine holen.(und wenn zu der Zeit möglich vorher kosten)
Danke für deine Tips.
LG
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