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Autor Thema: familiengarten planen  (Gelesen 6193 mal)

Silvia

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Re:familiengarten planen
« Antwort #30 am: 15. November 2004, 18:29:43 »

Na ja, ein bisschen Kanalisierung ist schon angesagt. Als mein einer Nachbar freundlicherweise einen Bolzplatz auf seinem Grundstück angelegt hatte, war eitel Sonnenschein. Aber als der neunjährige Sohn des anderen die Fichten am Rand des Platzes aufgeastet hat und der eine es erst bemerkte, als es zu spät war ...


Tja, was ein echter Fan ist, der ordnet alles dem Fußball unter. Aber Regeln, was die lieben Kleinen dürfen und was nicht, sollte es natürlich geben. ;)

LG Silvia
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

riesenweib

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Re:familiengarten planen
« Antwort #31 am: 15. November 2004, 20:32:37 »

...Die Kleinen werden genug Fantasie haben, Bretter aufzutreiben, wenn sie eine Hütte bauen wollen. ...

nach meiner erfahrung mit den aufgeräumten gärten der eltern der schulkameraden, in denen alles verboten ist, nutzt die fantasie zum auftreiben nicht immer. falls die teile nicht bei den eltern vorhanden sind, kanns leicht zu nachbarschaftstragödien kommen (eigentumsdelikt, frühjugendliche kriminalität, ..).

Athena, unter aufsicht zündeln zu lernen, an einer feuerstelle, verhindert eventuell experimente die ins auge gehen könnten.

lg, brigitte
« Letzte Änderung: 05. August 2005, 14:45:30 von riesenweib »
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Hortulanus

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Re:familiengarten planen
« Antwort #32 am: 15. November 2004, 20:46:01 »

Wie gut, dass immer die anderen kein Gespür für die wahre Kindererziehung haben. Vielleicht gibts ja Gartenarchitekten mit der Disziplin "kindgerechte Abenteuergärten". Wenn die Kinder schon keine Fantasie haben, sollten wenigstens die Erwachsenen mit der ihren aushelfen. ;)

Lasst doch die Kleinen ihre temporäre Welt selbst gestalten. Habt ein Auge auf die gefährlichen Seiten des Spiels; das sollte reichen.
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zimtzicke

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Re:familiengarten planen
« Antwort #33 am: 15. November 2004, 23:32:02 »

Die Phantasie meiner beiden Räuber ist da groß und ich habe "Ihre Ecke" auch wachsen lassen.

Da wird schon mal aus einer Europalette, ein paar Brettern (die zugegebenermaßen Mama hat geholfen zuzusägen - mit der Kreissäge ;)) und einem Rest Dachpappe eine Bude gebaut. Die kann man dann mit verschiedenen Farben selber anmalen und Mutter spendet an Einrichtungswünschen, was eben so vorhanden ist. Daneben haben sie sich ein eigenes Gärtchen angelegt (mit selbst gezogenen Pflänzchen oder bei Mama geschnorrten Ablegern ;) ), mit eigenem Teich, der zuerst immer mit großen zurechtgeschnittenen Plastiktüten abgedichtet wurde ;) und später mit von Mama spendierter Teichfolie. Platz genug ist auch für diverse Schlammlöcher und Matschbäder. Es gibt ein Baumhaus in einer riesigen alten Eiche, an dem ständig weitergebaut wird (Holz ist immer ausreichend vorhanden), mit einer Schaukel drunter, so dass man auch bei Regen schaukeln kann. Und es gibt genug Platz um mit dem aus dem angrenzenden Wald mitgebrachten Holz auch noch kreativ sein zu können.

Der "Restgarten" hat extra breite Wege, so dass auch mal eine Fahrradrallye stattfinden kann und bietet genug Möglichkeiten zum Verstecken, aber auch zum Verweilen und Ausruhen.

Ein Bolzplatz muss im Garten nicht sein, denn erstens haben wir einen in der Nähe, zweitens kenne ich in meinem Umfeld keinen Garten, der ein Fußballfeld aufnehme würde ;D und drittens haben die anderen Familienmitglieder ja auch noch Bedürfnisse. Beispielsweise Mama Rosengarten und Papas Liegestuhl, auf dem er sich nach dem anstrengenden Rasenmähen bettet ;D! Und die Kinder lernen hierdurch auch, dass da noch andere Bedürfnisse sind, auf die man Rücksicht nehmen muss und dass ist ja auch nicht unbedingt das schlechteste Erziehungsziel, nicht wahr?

Wie immer liegt die Antwort also in der richtigen Mischung. Ich würde also beim Familiengarten (und unser ist einer) nicht nur auf die Bedürfnisse der Kinder achten, sondern auch auf die der übrigen Familienmitglieder ;)

Viele liebe Grüße
Zimtzicke
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Equisetum

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Re:familiengarten planen
« Antwort #34 am: 15. November 2004, 23:57:51 »

Also,
einen Lederball sehe ich in unserem 300 m² kleinen Garten garnicht so gerne. Bei der geringen Fläche muß es einfach Kompromisse geben.
Als letztens der - erfreulicherweise - extrem kreative Freund meines Sohnes zu Besuch war, - darf übrigens ruhig öfter kommen - , mußte ich mit unserer Tochter zum Doc und habe daher - im Beisein der Mutter des Freundes - die Ansage gemacht: kein Feuer, kein Wasser, kein Staub.
Die Jungs haben sich dran gehalten.
Als ich wieder da war, haben sie
  • ein Feuer gemacht - in einem Grilleimer, 5 L, überschaubar, Qualm kontrollierbar durch pusten bis zur Atemlosigkeit
  • mit Mehl Feuer gespuckt, da habe ich schöne Fotos von
  • am Bach und später mit selbstgezimmerten Bötchen am Baggerloch in der Nähe gespielt
.
Insgesamt also sehr disziplinierte Jungs, 10 und 11 Jahre alt. ;D
Von mir aus können die das jeden Tag machen. Ich habe es als Kind sehr genossen, Mirabellen zu klauen und Pferde mit Kastanien zu bewerfen, ein Hundeskelett auszugraben, leere Spraydosen im Lagerfeuer zur Explosion zu bringen etc. etc. Das ist es doch, was unseren Kids, besonders Jungs, heute fehlt: ihren Entdeckungsdrang, ihre Neugier ausleben zukönnen.
Da ist das doch das Wenigste, was ich tun kann. Abenteuerspielplätze sind eher ein Notbehelf. Aber besser als Nichts.

Equisetum *Lanzebrechenmuß*
« Letzte Änderung: 15. November 2004, 23:58:59 von Equisetum »
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Eva

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Re:familiengarten planen
« Antwort #35 am: 16. November 2004, 16:52:04 »

Ich kenn das auch eher so, dass wir vorsichtig waren, wenn wir wussten dass wir Unfug machen. Und dass es zwar durchaus interessant ist, wenn man mal ein richtiges Schlammbad anrichten kann, aber auch Ordnung respektiert wird.

PS: Wie geht Feuer spucken mit Mehl?? Ich kenn das nur mit Lampenöl!
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Equisetum

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Re:familiengarten planen
« Antwort #36 am: 16. November 2004, 22:35:52 »

Einen Löffel Mehl in den Mund nehmen - und dann pusten.
Die Kids haben den Mehlbrei im Mund in Kauf genommen.
Dann aber doch mit Wasser nachgespült.
« Letzte Änderung: 16. November 2004, 22:36:35 von Equisetum »
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Es lebe der Wandel

riesenweib

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Re:familiengarten planen
« Antwort #37 am: 17. November 2004, 07:40:11 »

jöööh! :D

lg, brigitte
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Eva

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Re:familiengarten planen
« Antwort #38 am: 17. November 2004, 18:47:40 »

 :D :D

Toll, wieder was, wie ich mich in meiner Eigenschaft als Tante demnächst experimentell betätigen kann. Gut, dass ich kein Elter bin und vernünftig sein muss.
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