Habe mal in einem Tierforum gefragt was Du machen kannst.
"also: in einem Durchmesser von ca 2 Meter einen engen Maschendrahtzaun (Kaninchendraht, Volierendraht etc), wo die Kleinen nicht durchkommen um das Nest ziehen. Die Ente, die kurzfristig aufgescheucht wurde, wird sich schon wieder aufs Nest setzen. Im Nestbereich ein Schälchen mit Entenfutter hinstellen und eine flache Schüssel Wasser. Wenn die Kleinen geschlüpft sind, versuchen ein Netz über das Gehege zu werfen, meist hat man dann beide: Mutter und Kleine. In getrennten Kästen die Ente und Küken an ein ruhiges Wasser bringen ohne Erpel, gerne aber mit anderen Entenmüttern. Die Erpel töten gerne die Kleinen. ZUERST die Jungen rauslassen, dann mit dem Blick auf ihre Kinder die Mutter. Da sollte eigentlich alles gut gehen. Sollte die Entenmutter beim Einfangen entfleuchen, mußt Du die Kleinen per Hand aufziehen, ist aber nicht schwierig!"
Würde oben auch Maschendraht ziehen und nur auf einer Seite seitlich offen, von dort kannst Du der Mutter dann den Weg versperren (oder gleich so eine Falltüre wo Du dann nur mit einer Schnur ziehen mußt). Also eine Handaufzucht stell ich mir nicht so leicht vor. Futter und Wasser würd ich weiter weg vom Nestbereich stellen weil Du es sonst nicht so leicht austauschen kannst. In Deinem Fall kriegst Du die Kleinen ja leicht - es geht um die Mutter! An der Isar scheinen zu viele Enten und Schwäne zu sein. Da gibt es Stress pur. Vielleicht kannst Du sie lieber an einem See raus lassen.