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Kurz: Erst nachdenken, dann begrünen 
DAS sehe ich auch so. Wir haben uns letztes Jahr ein Häuschen gekauft. An einer Gartenmauer wuchs bis heute ein wunderschöner Efeu. Aber wir haben andere Pläne, zumal der Efeu in der Zeit (1,5 Jahre) in der das Haus unbewohnt war, das Haus "befallen" hat. Glücklicherweise hinten, da fällt es nicht so auf...
Nun wollten wir die Gartenmauer (rd. 3,5 m - 4 m hoch) aber anders gestalten, da der Efeu durch Frostschaden recht gelitten hatte. Mittlerweile hatte er sich aber gut erholt. Wir haben trotzdem geguckt, mit welchen Überbleibseln sich der Efeu entfernen lässt (Kalksandstein), es blieben kaum Spuren von den Haftwurzeln, da stand unser Entschluss endgültig fest: weg mit dem Efeu!
Nun haben wir den Efeu von der Mauer geholt, die Stämmchen gekappt (z.T. 6-8 cm Durchmesser) und nachdem wir alles in zwei Fahrten auf das Grüngutdepot gefahren haben, waren wir ziemlich geschockt ob der Schäden: Die Kalksandsteinmauer wurde folgendermaßen errichtet:
Ursprünglich war wohl eine Bruchsteinmauer von unserem Grundstück zum Grundstück der Nachbarn um den Niveau-Unterschied der beiden Grundstücke auszugleichen. Darauf wurde offensichtlich ein Betonfundament gegossen auf das die Mauer gemauert wurde. Der Efeu wuchs z.T. zwischen den Fugen durch auf die andere Seite der Mauer, obwohl die Fugen wohl anfangs dicht waren. Auch wuchs der Efeu unter dem Kupferblech hindurch auf die andere Seite, mit dem die Mauer abgedeckt ist. Dieses ist aber alles nicht ganz so schlimm, ebensowenig wie die wenigen gerissenen Mauerfugen. Das schlimme ist die z.T. komplett zerstörte Bruchsteinmauer an der Basis.
Wie können wir die nun stabilisieren? (durchgehende grossschreibung nachtraeglich geaendert. tomatengarten)Vor allem: wie bekommen wir den Efeu endgültig tot? Denn Wurzelstückchen sind in den zerstörten Mauerfugen der Bruchsteinmauer zurückgeblieben. Auch die dicken Stämmchen sind nicht aus der Erde zu bekommen, weil unter der Erde Konglomerat ist. Ich komme keine 15cm in den Boden. Hilft wohl nur ein Bagger, aber was ist dann mit der Mauer?