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Autor Thema: Bekämpfung Japanischer Knöterich  (Gelesen 34508 mal)

Gartenplaner

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #15 am: 12. März 2014, 12:25:23 »

Mit der Teichfolie unterm Rasen würdest du aller Wahrscheinlichkeit nach eine Sumpfwiese schaffen - das Wasser kann ja nicht mehr abfließen.
Auf diese Art kann man Moorbeete bauen ;)

Entweder Staudos Methode mit dem regelmäßigen Mähen, oder die chemische Keule mit Glyphosat (Roundup und ähnliche), wenn das Zeug 20-30cm hoch ausgetrieben hat, könnte aber sein, dass das auch ein paarmal wiederholt werden muß.
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Gänselieschen

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #16 am: 12. März 2014, 12:34:54 »

Ich denke schon, dass das was bringen würde - du musst nur sehen, dass du auch die Ränder der Invasion mit erwischt, sonst wandert er dort einfach weiter.

Den Versuch mit Rasen bzw. Wiese würde ich machen - schon weil dadurch dort ja regelmäßig gemäht werden wird - aus so einer Fläche ein sauberes Beet für alle Zeiten zu machen - da würde ich bezweifeln, dass das überhaupt möglich ist.

Ich habe dazu ein eigenes Thema und ihr könnt ja gern mal nachlesen, wie sich das so entwickelt hat;)

hier

Meine Fläche ist ein wenig größer ;D

L.G:
Gänselieschen.
« Letzte Änderung: 12. März 2014, 12:38:28 von Gänselieschen »
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Nemesia Elfensp.

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #17 am: 12. März 2014, 12:46:46 »

... und was meint Ihr bzgl. zudecken z.B. mit Plane oder mehreren Lagen Mulchvlies? Wird das klappen oder wenn nicht - wieso nicht?

hm...........schlechte Nachricht zum Thema Folie findest Du hier:
http://www.neobiota.de/fileadmin/NEOBIOTA/documents/PDF/fallopia_japonica_fallstudie.pdf
da heißt es auf Seite 4 u.a., daß die Pflanze sogar 5 cm dicken Asphalt durchbricht.

« Letzte Änderung: 12. März 2014, 12:47:09 von Nemesia Elfensp. »
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Schantalle

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #18 am: 12. März 2014, 12:49:13 »

Ah! Und diese Fallstudie wollte ich grade verlinken!

Zitat aus o.g.
Zitat
Herbizide
Als besonders erfolgreich hat sich die Kombination des Herbizids „Round-up“ mit Mahd erwiesen: R. japonica wird im ersten Jahr (Juni) gemäht. Wenn die Triebe bis auf 20cm nachgewachsen sind, erhalten sie eine Giftinjektion, weil sich der Stofftransport zu diesem Zeitpunkt bereits wieder umkehrt. Wird dieses Verfahren im Folgejahr wiederholt, ist der Standort im dritten Jahr „clean“ (WALSER mündl.). Dieses Verfahren wird inzwischen auch in Berlin erfolgreich angewendet (FEILHABER et al. 2000). Mit geringerem Erfolg wurden die Mittel Banvel M, Banvel 4S, Basinex P, Harmony und Basta getestet (LfU 1994).

NACHTRAG: Was Daniels Aussage anno 2010 mehr als bestätigt!

UND NOCH MEINE ERGÄNZUNG:
Die o.g. Kombination aus Abmähen und Injektionen ist (war? bin nicht am Laufenden) in England die Waffe Nr.1 gegen JSK. Als Insulaner sollten sie es wohl wissen, oder?
« Letzte Änderung: 12. März 2014, 13:02:57 von Debbie »
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Gänselieschen

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #19 am: 12. März 2014, 12:50:13 »

Hm - wenn er schon Risse hat sicher - aber gesunden Asphalt, das würde ich bezweifeln. Folie altert und irgendwann geht sie auch kaputt. Aber der Knöterich kann auch nicht ewig überdauern, wenn er oben keine Vegetation bilden kann. Daher meinte ich, dass auch rundherum nichts mehr übrig bleiben darf, sonst wird das System weiter versorgt.
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Gänselieschen

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #20 am: 12. März 2014, 12:52:46 »

Über Roundup denke ich überhaupt nicht nach. Ich lebe am Rande eine Schutzgebietes, das Roundup würde in das angrenzende Flüsschen gespült werden - das geht überhaupt nicht.
Nun will ich dort nicht gärtnern, aber es sollte kein hoher Bewuchs drauf sein. Eine "normale" Ruderalfläche - das wäre mein Endziel - und ne Bank rein - da ist die Abendsonne.
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Schantalle

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #21 am: 12. März 2014, 12:56:06 »

Hm - wenn er schon Risse hat sicher - aber gesunden Asphalt, das würde ich bezweifeln.

Zur Unrecht, leider! :(

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #22 am: 12. März 2014, 12:57:12 »

Na gut - auf meiner Fläche ist kein Asphalt ;D - da habe ich jetzt wohl ein Problem weniger 8)
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Gartenplaner

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #23 am: 12. März 2014, 12:58:56 »

Ich würd mal meinen, wenn man Teichfolie in 50cm unterm Rasen hat, hat man nach ein paar Tagen Dauerregen einen Teich und den größten Teil des Jahres einen Sumpf, wenn es kein sandiger Boden auf der Spitze einer Kuppe ist.
Sogar, wenn man in regelmäßigen Abständen Löcher in die Folie sticht (was dann aber wieder Durchbruchpforten für den Knöterich wäre) würde es die Feuchtigkeit verstärkt an der Stelle im Boden halten.

Folie AUF dem Boden wurde ja auch schon weiter oben im Thread diskutiert, scheint aber auch langwierig zu sein und regelmäßiger Aufmerksamkeit zu bedürfen.
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mamudo

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #24 am: 12. März 2014, 13:07:53 »

Ersteinmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten :)

Zwei Fragen habe ich noch:

- Würde anstatt der Folie so etwas nutzen: https://www.aldi-sued.de/de/angebote/angebote-ab-donnerstag-13-maerz/detailseite-kw11-do/ps/p/gardenline-unterbodengewebe/
- Wenn ich durchgehend jede Woche mähen würde, was mache ich im Winter? Wächst der Knöterich nicht oder muss ich den ganzen Prozess wiederholen?
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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #25 am: 12. März 2014, 13:19:20 »

Im Winter stirbt der Knöterich komplett überirdisch ab, da stehen dann nur noch trockene Skelette.
Aber Wurzelgeflecht ist natürlich immer noch im Boden und treibt wieder durch im Frühjahr.
Dieses schwächt man, wenn man durch Mähen immer die Blätter und Triebe entfernt.

Dieses Wurzelgeflecht oder auch Rhizome genannt, sind möglicherweise auch bei deiner Methode mit dem Ausheben von 50cm Erde ein Grundproblem - du müsstest verhindern, dass in der Erde, die du auf das Gewebe zurückfüllst auch nur das kleinste Fitzelchen Wurzelrest drin ist, sonst fängt das ganze eben in der Erde über dem Gewebe wieder von vorn an.

Dieses sogenannte Bändchengewebe ist wasserdurchlässig, das würde prinzipiell gehen - aber wenn da Wurzeln durchwachsen (und ich hab das massiv mit Queckenwurzeln erlebt), ist das nachher ein extremer Schlamassel im Boden und ein Riesenberg Müll, wenn es irgendwann wieder raus soll :P
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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #26 am: 12. März 2014, 13:22:38 »

Das Bändchengewebe schafft der Knöterich irgendwann - wenn er bis dahin überlebt hat.
Aber das regelmäßige Mähen auf der Wiese würde ihm sicher den Rest geben.
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Schantalle

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #27 am: 12. März 2014, 13:33:11 »

Würde anstatt der Folie so etwas nutzen: [LINK zu unterbodengewebe]

Nein, auch das nicht.
Ich antworte mit einem anderen Link (auch wenn die Methode nicht für Dich geeignet ist), weil ich das Gefühl habe, Du stellst Dir das, was unter der Erde los ist, viel zu harmlos/kraftlos vor! :)
http://www.candf.uk.com/content/excavation

« Letzte Änderung: 12. März 2014, 13:35:28 von Debbie »
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mamudo

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #28 am: 12. März 2014, 13:54:08 »

Also heißt das als Ergebnis für mich:

- Entweder Knöterich oberflächlich entfernen, 50 cm ausbuddeln, Unterbodengewebe rein, zubuddeln, Rasen drauf, jede Woche mähen
- Oder Knöterich oberflächlich entfernen, Rasen drauf, jede Woche mähen

Welchen Weg sollte ich nun nach eurer Erfahrung gehen?

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Schantalle

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Re:Bekämpfung Japanischer Knöterich
« Antwort #29 am: 12. März 2014, 14:00:08 »

Den Zweiten.
(Weniger Plackerei vorher und danach!)
... und zu den 50 Zentimeterchen schweige ich lieber :)
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