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Autor Thema: Ameisen in den Wurzeln  (Gelesen 22101 mal)

realp

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Ameisen in den Wurzeln
« am: 05. Mai 2010, 17:05:12 »

Immer wieder siedeln sich Ameisen im Wurzelbereich der Rosen an. Womit bekämpfe ich die am besten ? Bisher habe ich immer Ameisentöter sehr verdünnt und hineingegossen. Aber das kann ja der Pflanze nicht guttun... Habt ihr das ein weniger giftiges Hausmittelchen ?
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freiburgbalkon

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #1 am: 05. Mai 2010, 17:32:57 »

leider auch nicht. Wir haben schon Zimt und Backpulver probiert. Wirkunslos. Hab dann letztes Jahr im Aldi Ameisengift für Streu- und Gießverfahren geholt, da mach ich dann das Gießverfahren. Glücklich bin ich damit auch nicht. Aber die Ameisen waren auch in den Kübeln, die im Winter im Treppenhaus standen (Palme, Kumquat, Passionsblume), im Treppenhaus konnte ich sie wirklich nicht dulden!! Die gehen uns sonst noch in die Wohnungen!
Wenn einer was besseres weiß, bin auch daran interessiert!.
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Günther

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #2 am: 05. Mai 2010, 17:54:42 »

Immer wieder gehört, nie selbst erprobt: Wermuttee soll die Viecher vergraulen.
Ansonsten:
http://funfire.de/lustige/bilder-4312-ameisenfalle.html
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carabea

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #3 am: 05. Mai 2010, 23:11:35 »

Immer wieder gehört, nie selbst erprobt: Wermuttee soll die Viecher vergraulen.
Ansonsten:
http://funfire.de/lustige/bilder-4312-ameisenfalle.html

 ;D
Wenn man die zweite Methode mit Absinth anwendet, müsste es also auf jeden Fall klappen? ;)

Ameisen hatte ich kürzlich auch im Wurzelstock einer komplett runtergefrorenen Rose. Ich habe einige Male in der Erde herumgestochert und mehrere Kannen Wasser draufgeschüttet. Das war anscheinend ungemütlich genug - die Ameisen sind weg.

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liebe Grüße von carabea

freiburgbalkon

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #4 am: 06. Mai 2010, 10:24:58 »

Die Überschwemmungsmethode ist halt bei schweren Kübeln im Treppenhaus nicht so praktikabel. Hat jemand Beweise für den Wermuthtee? Bei Zimt hieß es ja auch, es würde helfen und hat nicht geklappt. Hier ist er lediglich als Vergrämungsmittel aufgeführt. Und die Jauche kann ich selber nicht machen. Stinkt wohl ziemlich, dauert 3 Wochen und Wermut hab ich eh nicht.
Das Problem ist halt wenn sie im Kübel zwischen den Wurzeln hocken. Während der Vegetationsphase würde es die Pflanze womöglich umbringen, wenn ich sie aus dem Kübel hole um alle Ameisen zu erreichen. Und so riesige Wassermengen in den Kübel schütten sind sogar auf unserem Balkon problematisch, da kommt ja dann total braune ausgewaschene Erde unten raus. Ob die Erde hinterher überhaupt noch geeignet ist?
Schaut mal, was ich eben gefunden habe:
Ameisenöl, wer hat das schon mal erfolgreich angewandt?
« Letzte Änderung: 06. Mai 2010, 10:47:34 von freiburgbalkon »
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Windsbraut

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #5 am: 06. Mai 2010, 10:40:08 »

Schaden die Ameisen denn den Rosen?

Ich persönlich habe noch keinen Schaden dadurch erlebt bzw. davon gehört. Das einzige, was ich gehört habe, ist, dass ein Ameisennest Wurzeln vor dem Erfrieren schützen kann - weil die Ameisen auch im Winter eine bestimmte Temperatur in ihrem Bau halten.

Mich würde interessieren, welche Schäden sie tatsächlich verursachen können.

Herzliche Grüße,
Stefanie
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freiburgbalkon

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #6 am: 06. Mai 2010, 10:49:02 »

sie können Hohlräume im Wurzelwerk hervorrufen, dann hängen die Wurzeln in der Luft und nehmen nix mehr auf und die Pflanze kümmert oder stirbt. Bei mir ist es halt wegen der Kübel und dem ohnehin begrenzten Erdvolumen ein Problem
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Mme. Blattlaus

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #7 am: 06. Mai 2010, 10:55:34 »

Hallo,
ich hatte auch Ameisen im Kübel, waren allerdings drei zusammen "eingeschlagene" Johannisbeeren.
Die Pflanzen kümmerten vor sich hin, leben aber noch. vor ein paar Wochen, beim auspflanzen-wollen der Surviver, entdeckte ich das Ameisennest, so recht große, schwarze Biester. Waren wohl schon seit kurz nach Pflanzung drin. Der ganze Ballen war von fingerdicken Gängen durchzogen, gießen somit recht erfolglos, da das Wasser durch die Gänge wegfloss. Ich hatte schon mal eine Kumquat im Topf, die hatte auch Ameisen und es nicht überlebt. Meines Erachtens schädigen die Ameisen Kübel- bzw. Topfpflanzen schon gravierend. >:(
Ich habe die Ameisen dann vorm Auspflanzen der Johannisbeeren ersäuft, d.h. Kübel in einem Mörtelkübel voller Wasser versenkt. Nach 2 Stunden! :o! habe ich nachgeschaut und die Biester lebten immer noch. Die Nacht drin haben sie dann aber nicht überlebt. 8)
Die Johannas kommen ohne Ameisen super und explodieren förmlich.
Liebe Grüße, Gaby
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freiburgbalkon

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #8 am: 06. Mai 2010, 11:05:33 »

Danke für den Erfahrungsbericht. Ich hab einfach wenig Möglichkeiten, insbes. bei großen Kübeln, da große Überschwemmungsmanöver zu starten.
Aber hier habe ich grad was entdeckt, wo ich doch sehr spektisch bin, wenn das mal kein Humbug ist.
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uliginosa

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #9 am: 06. Mai 2010, 11:39:26 »

Wenn junge, neu gepflanzte Rosen im Laufe des Sommers mickern finde ich in den meisten Fällen Ameisen im Wurzelbereich. :( Bei großen, vitalen Rosen ignoriere ich die Ameisen - wie die Rosen auch.

Bekämpfungsversuche durch ständiges heftiges Gießen, gießen mit Rainfarntee, Zimt, Mulchen mit geschreddertem Salbei/Lavendel/Santolina haben nichts gebracht. :-\

Wie Blattlaus schreibt, müsste ersäufen im Kübel eigentlich gut gelingen, wenn man den ganzen Kübel in einen größeren voller Wasser stellen kann. Zwei Tage unter Wasser müssten die gut Rosen überleben, die Ameisen sicher nicht. (Fbb, ein großer Mörtelkübel und zwei kräftige Männer zum Rosenkübelhochwuchten, das müsste doch funktionieren auf deinem Balkon! ;) )

Ich habe dann schließlich auch auf Streumittel zurückgegriffen: Kräftig wassern und dann zwei Esslöffel im Wurzelbereich verteilt. Das klappt meist gut. Gegebenenfalls muss nach ein paar Wochen noch mal behandelt werden.

Bei einer Rose, eine mickernde Heritage, die sehr trocken direkt am Haus steht, habe ich jetzt wieder Ameisen entdeckt. Da sie wegen einer Baumaßnahme sowieso weg muss, werde ich sie ausgraben und mal gucken, wie es da aussieht.

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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Günther

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #10 am: 06. Mai 2010, 11:42:45 »

Solche Solargeräte (und auch batteriebetriebene) haben schon bei den Wühlmäusen, gegen die auch welche gedacht sind, heftiges Gelächter ausgelöst.
Ameisen werden halt leise kichern 8)
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freiburgbalkon

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #11 am: 06. Mai 2010, 11:44:26 »

Hm, überlege gerade, ob das die Pflanzen wirklich vertragen, 2 Tag im Wasser stehen!!!
Aber danke für den Mörtelkübeltipp, ist jedenfalls leichter aufzutreibena als 2 kräftige Männer, die auch noch willens sind... ;)
Aaaber, was ich mir grad so denke: Wenn man nun immer beim Pflanzen der wurzelnackten Exemplare gleich ein paar Zimtstangen zwischen die Wurzeln schieben würde, gewissermaßen vorbeugend?
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Täubchen

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #12 am: 06. Mai 2010, 16:01:53 »

Ich habe auch oft mit ungeliebten Ameisennestern zu tun und bereits vieles ausprobiert, von zubereitetem Sud bis hin zu Jauchen aus allen möglichen Pflanzen/Heilkräutern, weiß der Geier was.

Dieses Streumittel verwende ich n i c h t mit Wasser, sondern streue es oben auf die Erde und unter den Kübel, im Beet um die befallene Pflanze herum - es wirkt zuverlässig und sofort, die Ameisen tragen es mit ins Nest.

Nachdem ich fast eine Ghislaine eingebüßt hatte, deren kompletter Wurzelballen als Ameisenheim diente (sie lösen beim Nestbau die Würzelchen von der Erde und können auf diese Weise sowohl Stauden wie Rosen umbringen) war ich es satt.

Ich verwende ansonsten keinerlei Chemie im Garten - mit dem Streumittel kann ich leben.


Gruß
Täubchen
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freiburgbalkon

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #13 am: 06. Mai 2010, 19:30:35 »

Streuen kommt für mich nicht in Frage, habe ein Kind und wenn das da lila Granulat sieht, weiß ich nicht 100%ig was es tut. Es ist zwar kein Baby mehr und beachtet zwar normalerweise die Verbote, manchmal macht es aber auch genau das Verbotene um zu sehen, was dann passiert. Aber in Erde wühlen tut es Gottseidank nimmer. Außerdem könnte der Wind das lila Zeug auf die Straße wehen, wo sich eine Kinderkrippe befindet, die Kleinen krabbeln da auch schon mal auf dem Gehweg rum...
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Tara

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Re:Ameisen in den Wurzeln
« Antwort #14 am: 06. Mai 2010, 19:52:34 »

Nach 2 Stunden! :o! habe ich nachgeschaut und die Biester lebten immer noch. Die Nacht drin haben sie dann aber nicht überlebt.

das habe ich vor jahren mal versucht. ziemlich viele lebten nach drei tagen noch, da habe ich sie mit schlechtem gewissen rausgefischt. drei tage, wirklich und wahrhaftig. viele konnten wohl unter wasser im ballen überleben.
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Die Sprache kann der letzte Hort der Freiheit sein. (Heinrich Böll)
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