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|5|12|so eine fuhre mist im garten ist um einiges sinnlicher als eine packung blaukorn im regal. (maigrün)

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Autor Thema: Altes Gartenwerkzeug  (Gelesen 15786 mal)

pearl

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #60 am: 19. Dezember 2015, 10:59:29 »

Hier mal der Händlername, denke das geht weil der Laden heute etwas (!) anders heißt. Interessant finde ich, dass das abgewetzte "Ge" von "Gebr." nur auf dem Bild ziemlich deutlich zu sehen ist, man ihn im Original aber nur etwas zu erahnen kann.



die sieht sehr schön geputzt und gepunzt aus.  :D Wie macht ihr das? Ich habe meine alten Werkzeuge so rostig gelassen, wie ich sie gefunden habe. Caramba und WD 40 verwende ich um das Werkzeug, das ich brauche, zu putzen, richtig gründlich geschmirgelt, dass es so ausssieht wie bei Krokosmians Schere, ist mir das aber zu mühsam. Rost finde ich auch irgendwie gut.
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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #61 am: 19. Dezember 2015, 11:20:00 »

Die liegt so seit mindestens zwanzig Jahren in der Schublade, mein Großvater hatte seine Werkzeuge immer in Schuss gehalten und ordentlich aufgeräumt, eine Eigenschaft die ich leider nicht ererbt habe ::). Am Blatt ist etwas Rost zu sehen, meine Alltagsfelco sieht aber definitiv verratzter aus.

Ich benutze manches von ihm heute noch, z.B. eine Gießkanne, Äxte oder einen alten Schubkarren mit massivem Hartgummirad. Bei sowas wie der Schere trau ich mich aber nicht, oder nur höchst selten.
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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #62 am: 19. Dezember 2015, 18:53:53 »

Hallo Krokosmian

kannst Du Detailaufnahmen der Schere machen?

Mutter von Vorne

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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #63 am: 19. Dezember 2015, 18:54:11 »

Rückseite + Nummer
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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #64 am: 19. Dezember 2015, 18:54:32 »

Verschluss

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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #65 am: 19. Dezember 2015, 18:58:55 »

Ein Anruf bei einem alten Wengerter erbrachte, dass es sich mit ziemlicher Sicherheit um ein sogenanntes "Pfahleisen" handelt (Google-Bilder, oberste Reihe, zweites von rechts). Dies schnallte man sich unter den Absatz und "rammte" dann damit Pfähle (für Reben, Tomaten, Bohnen usw.) in den Boden. Heute oder morgen Nachmittag folgen Bilder.

Es wurde am Pfahl eingehängt, mit dem Bein wurde dieser dann in den Boden gedrückt, ausprobiert hab ich es nicht, hatte befürchtet, dass der Riemen durchbricht.

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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #66 am: 19. Dezember 2015, 18:59:47 »

Von der anderen Seite
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Sternrenette

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #67 am: 19. Dezember 2015, 19:03:08 »

Lederriemen gäbe es beim Schuster, falls gewünscht. Nur so als Tipp.
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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #68 am: 19. Dezember 2015, 19:06:20 »

Klar ;), danke! Wollte eben den für mich historischen jetzt nicht kaputtmachen ;),
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Typhoon 2

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #69 am: 19. Dezember 2015, 19:09:23 »

Rätsel um Verwendung gelöst, da war ich aber weit vom Schuss. Bin schon auf die nächsten guten Stücke unserer Altvorderen gespannt. Werde mich in eine meiner Gießkannen verkriechen und von dort aus beobachten was es hier Neues gibt.
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2015, 19:13:12 von Typhoon 2 »
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Appassionato

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #70 am: 19. Dezember 2015, 19:19:05 »

prima, Krokosmian. dann steht die Schere dem Modell Kunde 1879 sehr nahe. Wann kann Dein Großvater es denn frühstens erworben haben?
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2015, 19:21:32 von Appassionato »
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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #71 am: 19. Dezember 2015, 19:31:37 »

Rätsel um Verwendung gelöst, da war ich aber weit vom Schuss. Bin schon auf die nächsten guten Stücke unserer Altvorderen gespannt. Werde mich in eine meiner Gießkannen verkriechen und von dort aus beobachten was es hier Neues gibt.

Wer kommt denn auch auf sowas? Auch mein Vater, der es eigentlich vor langer Zeit sogar aktiv gesehen hat, erinnerte sich erst nachdem ich bschon anderswo angerufen hatte. Und so weit weg warst Du gar nicht.

Soviel Besonderes hab ich glaub nicht und ich fände es wirklich schade wenn Du nur beobachten würdest! In den nächsten Tagen grabe ich mal tiefer...

Die beiden Teile gehörten ziemlich sicher meiner Großmutter. Historisch? Wahrscheinlich nicht, aber ziemlich alt, wenn man die Benutzungsspuren betrachtet und weiß, dass die Besitzerin über dreißig Jahre tot ist. Bei dem mit dem Holzstiel ist noch verblasst das Firmenzeichen zu erkennen, ein Hersteller der heute System-Gartenwerkzeug aus Metall und Plastik liefert. Ich schätze mal 70er? Auch irgendwie Kult!

Hier sehe ich vor meinem inneren Auge die beiden Großeltern, der Großvater beobachtet sie wie sie damit hantiert, er brummelt irgendwas von "Spielzeug", sie rollt nur die Augen und lässt ein "Jaja" hören :D.

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Krokosmian

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #72 am: 19. Dezember 2015, 19:35:50 »

prima, Krokosmian. dann steht die Schere dem Modell Kunde 1879 sehr nahe. Wann kann Dein Großvater es denn frühstens erworben haben?

Kann ich wirklich nur ganz grob schätzen, der Großvater vielleicht ab Ende der Zwanziger, der Urgroßvater um die vorletzte Jahrhundertwende früher, vielleicht Hochphase der Gründerzeit? Ich weiß aber auch nicht, ob einer der Beiden sie vielleicht irgendwoher gebraucht erhalten hat.
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DerTigga

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #73 am: 19. Dezember 2015, 20:28:12 »

Die zuletzt gezeigten Geräte (das etwas über Kreuz liegende), das kenne ich von meinem Großvater, der hat solche absichtlich kurzstieligen Gerätschaften gerne benutzt, wenn er im kleinen privaten Spargelbeet zugange war. Nicht zum Spargel stechen, sondern um diverses an unerwünschtem Planzenwuchs auf Berg und im Tal zu entfernen.
Er arbeitete da nämlich größtenteils knieend.
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2015, 20:30:34 von DerTigga »
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DerTigga

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Re: Altes Gartenwerkzeug
« Antwort #74 am: 19. Dezember 2015, 20:39:50 »

Pfahleisen... habe nicht gewusst dass es so etwas gibt. Unsere Altvorderen sorgen doch immer wieder für Überraschungen.
Macht schon Sinn das Dingens, denn damit drückst du dir mit Sicherheit keine Holzsplitter in die Hand bzw. durch den Handschuh, wie beim Versuch, solche eher dünnen Stangen mit Schwung und mit der Hand gegriffen, in den Boden zu rammen ;-)
Unstabile bzw. morsche Stangen dürfte man damit allerdings auch aussieben können, da die durch die Hebelkraft abbrechen dürften.
Das es in dem Sinne kein Steigeisen ist, sieht man meiner Meinung nach auch daran, das es keine vorstehenden bzw. sich einbohren könnende / sollenden Dorne am hochstehenden Teilstück hat.
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