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Autor Thema: eigene Bienen  (Gelesen 26071 mal)

marygold

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Re:eigene Bienen
« Antwort #15 am: 10. Januar 2011, 18:04:58 »


habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, einem imker platz für seine bienen anzubieten?

Ein Hobbyimker wohnt in Bienenflugdistanz.

Da Wanderimker mit ihren Stöcken der Obst- und Rapsblüte nachwandern, und nicht immer bei ihren Stöcken sind sollte die Distanz kein Problem sein. Allenfalls dann, wenn die Bienen schwärmen, verlierst du evtl. ein Ablegervolk.
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freitagsfish

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Re:eigene Bienen
« Antwort #16 am: 10. Januar 2011, 18:24:00 »

Nicht nur gedacht. ;) Seit letztem Jahr wohnen hier Gastbienen :D

und? wie sind deine erfahrungen? behindern sie dich bei der gartenarbeit? wie nah kannst du ohne probleme herangehen? erzähl doch bitte etwas!
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Cryptomeria

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Re:eigene Bienen
« Antwort #17 am: 10. Januar 2011, 18:39:34 »

Ich habe seit Jahren Bienenkästen im Garten stehen von einem befreundeten Imker.
Wenn Hochbetrieb herrscht, musst du bis 3/4/5 Meter vor dem Einflugloch aufpassen, weil die Bienen jedes Hindernis, das in der Einflugschneise steht evtl. stechen. Z.B. wenn sie sich in den Haaren verheddern o.ä. Hinter den Kästen, also auf der vom Einflug abgewandten Seite kannst du bis an den Kasten herangehen.
Wichtig ist eben, dass keiner allergisch ist. Sonst ist ein Stich auch einmal zu verkraften.
Wenn ich Rasen mähe, warte ich bis es fast dunkel ist und fahre dann direkt um die Kästen herum.

Viele Grüße

Wolfgang
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andreasNB

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Re:eigene Bienen
« Antwort #18 am: 10. Januar 2011, 18:58:09 »

Gerade am WE drüber gestolpert:
http://www.bienenkiste.de/
Und wie ich mit der Forum-Suche soeben sehe, auch schon 2x dieses Jahr erwähnt.
- bei Quitten 2010
- bei Insekten 2010 (Antwort 31+34)

So ganz ohne Anleitung durch einen Imker würde ich es mir am Anfang aber nicht zutrauen.
Im ersten Jahr ist der Aufwand bestimmt schon recht groß. Gibt ja trotzdem einiges zu beachten.

@stoeri, freitagsfish
Wäre so eine Kiste nicht was für euch ?
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freitagsfish

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Re:eigene Bienen
« Antwort #19 am: 10. Januar 2011, 19:12:45 »

ich möchte erst einmal "nur" hotel sein. selber machen ist etwas für die zukunft eventuell...
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Pewe

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Re:eigene Bienen
« Antwort #20 am: 10. Januar 2011, 19:14:22 »

Nicht nur gedacht. ;) Seit letztem Jahr wohnen hier Gastbienen :D

und? wie sind deine erfahrungen? behindern sie dich bei der gartenarbeit? wie nah kannst du ohne probleme herangehen? erzähl doch bitte etwas!

Kann nur positive Erfahrungen bieten. Die hiesigen Viecher sind unglaublich friedlich. Ich selbst mache nix, gucke nur zu, wenn der Imker was tut. Wir (Imker, Hund und ich) stehen direkt daneben, offene Kästen, die Waben werden rausgenommen, durchgeguckt etc. und niemand wird gepiekst. Nur beim Einwintern waren die Viecher ein bischen verärgert, da hab ich einen Stich abbekommen und mir dann die hübsche Haube umgetan. Ansonsten kann ich auch tagsüber fast bis an die Kästen ranmähen. Unglaublich interessant die Angelegenheit. Ein Schwarm ist im Laufe des Sommers abhanden gekommen, die hatten wohl eine Königin dabei. Vorher sind sie schon mal geschwärmt - die Geräuschkulisse ist unglaublich - sind aber wieder zurückgekommen. Lt. Imker ist dann in so einem Fall keine Königin dabei, wenn ich recht erinnere. Es ist schön zu beobachten wenn die Bienen mit vollen Höschen in den verschiedensten Farben vom Sammeln zurückkommen. So schwer bepackt, dass sie oftmals nicht auf Anhieb einfliegen können. Einfach nur toll. Jederzeit wieder. :D

Selber machen würde ich aber nicht wollen. Ist doch ganz schön kompliziert und es täte mir leid um die Viecher.
« Letzte Änderung: 10. Januar 2011, 19:15:16 von Waldschrat »
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freitagsfish

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Re:eigene Bienen
« Antwort #21 am: 10. Januar 2011, 19:18:14 »

dankeschön für die info! ja, eine frage bei mir wäre auch, wie nah an den kisten ich rasenmähen kann. mal sehen, was der herr imker dann sagt, wenn er vor ort ist.

zum glück habe ich ja überhaupt keine angst vor allem, was kreucht und fleucht. und war schon als kind mit einem imker bekannt, der mir wohl die liebe zu den viechern eingeimpft hat... :)
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we-went-to-goe

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Re:eigene Bienen
« Antwort #22 am: 10. Januar 2011, 19:41:34 »

... und berichtest Du bitte weiter? Ich hatte die Idee auch schon. Ich habe aber zusätzlich das Problem an einem konventionell bewirtschaftetem Acker zu liegen. Das macht mir Sorgen. Andererseits ist es natürlich für die Nachbarn schöner, wenn der Einflug vom unbebauten Gebiet erfolgen würde...
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Re-Mark

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Re:eigene Bienen
« Antwort #23 am: 10. Januar 2011, 20:30:57 »

Hi,

ich habe seit letztem Sommer Honigbienen. Sind noch auf meinem Balkon untergebracht, weil ich in Berlin keinen eigenen Garten habe. Falls jemand einen guten Bienenstandort in Berlin Wedding bzw. südliches Reinickendorf weiß wäre das nett, denn auch ein Nachbar von mir hat letztes Jahr mit den Bienen angefangen, und wir wollen zusammen dieses Jahr auf zehn bis fünfzehn Völker aufstocken.

Ich habe letztes Jahr schon in einem Kleingartenverein angefragt, bei dem zwei Parzellen völlig verwildert waren. Aber dort wollte man nur ganz normal einen Kleingarten zur Verfügung stellen, also mit Abstandszahlungen für Versorgungsanschlüsse und Hütte, was zusammen einige tausend Euro gewesen wären. Das ist nicht drin.

Mein Imkerpate hat übrigens auch eines seiner Völker bei jemand anders stehen, weil derjenige gern Bienen im Garten hat, aber selber nicht imkern will. Der hat dort sogar ein kleines Bienenhaus aufgestellt. Ist für mich ohne Auto nur etwas schwer erreichbar.
Auch mein Nachbar hat seine Bienen bei einer Gartenbesitzerin untergebracht, die gerne Bienen im Garten hat. Leider hat ihr Mann Angst vor Bienen, weshalb dieser Standort nicht ausbaufähig ist und auch sein Bestehen nicht auf Dauer gesichert ist.

Mein Nachbar und ich hoffen außerdem, dieses Frühjahr den einen oder anderen Bienenschwarm einfangen zu können. Im Verein scheinen die meisten den Schwarmfang als etwas lästiges anzusehen, deshalb Schwarmmeldungen bitte gleich an mich. :D

Grüße,
Robert
« Letzte Änderung: 10. Januar 2011, 20:32:13 von Re-Mark »
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partisanengärtner

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Re:eigene Bienen
« Antwort #24 am: 10. Januar 2011, 20:36:01 »

Stadtbienen sollen besonders gesund und fleissig sein.
Stadtbienen
« Letzte Änderung: 10. Januar 2011, 20:39:54 von axel partisanengärtner »
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Axel

Re-Mark

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Re:eigene Bienen
« Antwort #25 am: 10. Januar 2011, 20:54:34 »

Stadtbienen sollen besonders gesund sein.

In der Tat leben wir in einer paradoxen Zeit, in der das Leben in Großstädten für Honigbienen gesünder ist als auf dem Land, aus mehreren Gründen:

- Kaum Pestizideinsatz in der Stadt, während man auf dem Land sogar mit den Bauern verhandeln muss, wann sie ihre Rapsfelder und ihre Obstplantagen spritzen, damit man die Bienen rechtzeitig dort wegschafft. Auch Kulturen, mit denen die Bienen auf den ersten Blick nichts zu schaffen haben sollten können kritisch sein: z.B. soll es vorkommen, dass der Bauer seine Kartoffeln gegen Blattläuse spritzt und die Bienen vergiftet, weil die bei den Blattläusen Honigtau sammeln. Oder es wird gebeiztes Saatgut gesät, die Bienen sammeln an den jungen Pflänzchen Wasser und vergiften sich damit.

- In der aufgeräumten Agrarlandschaft finden Bienen manchmal wochenlang nicht genug zum Sammeln, weil es nur noch einige Monokulturen und zu wenige Wildblumen und Sträucher gibt. Städtische Grünanlagen, Kleingärten und Straßenbäume haben immer irgendetwas zu bieten.

- Um gesund zu bleiben brauchen die Bienen eine gewisse Abwechslung. Bienen ernähren sich eigentlich nicht von Honig bzw. Nektar, den benutzen sie nur als Treibstoff zum Fliegen und zum Heizen. Ihre eigentliche Nahrung ist Pollen. Bienen, die nur zur Bestäubung in der Kirschplantage oder auf dem Rapsfeld eingesetzt werden, leiden unter der einseitigen Nahrung. In der Stadt ist das Futter recht abwechslungsreich.

Noch schwieriger als für Honigbienen ist das Leben für Wildbienen und Hummeln geworden. Denn die haben neben Pestizid- und Nahrungsproblemen auch noch Wohnungsnot. Die üblichen "Insektenhotels" sind meines Wissens nach nur für einige wenige bestimmte Arten geeignet.
Es ginge halt nichts über eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft.

Grüße,
Robert

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_felicia

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Re:eigene Bienen
« Antwort #26 am: 10. Januar 2011, 20:59:42 »

wir würden schon auch Bienen im Garten haben wollen, aber jemand erzählte mir, daß Bienen sich in den Haaren seiner Frau verfangen hätten (Wolfgang oben hat das ja auch geschrieben). Jetzt müssen unsere Nachbarn schon mit unseren Hühnern leben, deshalb zögern wir mit Bienen, damit es keinen Ärger gibt (wir wohnen im Siedlungsgebiet).
Wir versuchen dafür Hummeln und Wildbienen eine Heimat zu geben (Holzstapel, Hummelhaus, Insektenhotel etc.)
Deshalb lese ich hier sehr interessiert mit, wie es Euch mit den Bienen geht!

viele Grüße _felicia
« Letzte Änderung: 10. Januar 2011, 21:03:04 von _felicia »
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...ist es nicht ein schöner Tag?

partisanengärtner

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Re:eigene Bienen
« Antwort #27 am: 10. Januar 2011, 22:24:27 »

Ein entsprechend hohes Hindernis (Hecke, Zaun) vor dem Nachbargrundstück wird die Bienen zum Anheben der Flugbahn bewegen, sodaß sie nicht mit Nachbarköpfen kollidieren. Sollte allerdings soweit vom Stock weg sein daß er nicht dadurch völlig schattiert wird.
Ich werde mit meiner Bienenkiste dieses Jahr das gleiche Problem haben. ;)
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Axel

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Re:eigene Bienen
« Antwort #28 am: 10. Januar 2011, 23:48:36 »

um meinen Wiesengarten gibt es 3 Imker und jeder hat einen Haufen Stöcke. In diesem Jahr bin ich zweimal gestochen worden. Unbemerkt bei der Gartenarbeit. Ich finde das nicht dramatisch und wer weiß wozu es gut ist. ;) ;D Letztes Jahr bin ich beim Jäten in so etwas wie einen Schwarm geraten, was ich nur bemerkte weil die Geräuschbelästigung erheblich wurde. Es muss der Phlox gewesen sein. Für mich hat sich keine der Bienen interessiert, die schienen völlig im Rausch zu sein.
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freitagsfish

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Re:eigene Bienen
« Antwort #29 am: 12. Januar 2011, 11:37:00 »

https://secure.avaaz.org/de/save_the_bees/?cl=900246854&v=8132

ein aufruf, das bienensterben (es geht um pestizideinsatz) aufzuhalten. kam heute aus dem slow-food-netzwerk.
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