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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

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|1|4|128. Geburtstag des berühmten Botanikers Erich Pur, Begründer und Namensgeber von garten-pur.

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Autor Thema: Zwergrose  (Gelesen 1814 mal)

rambla

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Zwergrose
« am: 23. Juni 2010, 09:31:53 »

Hallo, ich habe gestern eine Zwergrose geschenkt bekommen (ungefaehr 7 cm hoch). Da ich hier nachlesen konnte dass Rosen tiefe Wurzeln machen moechte ich wissen, wie tief der neue Topf ungefaehr sein muss. Blumenerde mit Gartenerde gemischt geht klar, Kompost geht klar, koennen zum Duengen auch Rinderdungpellets verwendet werden? Zum Standort habe ich unterschiedliche Angaben gefunden, stimmt es dass Vollsonne eher unguenstig ist?
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rorobonn †

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Re:Zwergrose
« Antwort #1 am: 23. Juni 2010, 14:13:20 »

hallo und willlkommen

ja, rosen wurzeln tief, deswegen sollte der topf deutlich länger als breit sein...als unterste schicht kannst du tonscherben oder kieselsteine nehmen...darauf gibst du eiine gemisch aus erde mit tongranulat..ich persönlich mische auch tonkugeln noch unter...darin setzt du die rose....rosen haben unterscheidliche ansprüche, die von sorte u.ä. abhängig sind. luft, sonne und guten boden sind aber als richtwert schon einmal nicht schlecht :-)
getopfte rosen benötigen mehr düngeabgaben als im normalen boden. die meisten hier nehmen, glaube ich, alle 2 wochen einen flüssigdünger
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"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)

invivo

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Re:Zwergrose
« Antwort #2 am: 23. Juni 2010, 15:40:29 »

Diese Miniröschen aus den Supermärkten sind regelrechte Wegwerfartikel. Im Zimmer ist es ihnen zu dunkel, in der Sonne verbrennen sie und wurden die Blätter einmal nass werden sie sofort krank und verabschieden sich.
Umtopfen, gleichmäßig feucht halten, sehr hell, aber nicht vollsonnig aufstellen, regelmäßig etwas düngen, vor Regen schützen, Verblühtes und alle kränklichen Blätter entfernen, wenn jetzt nicht noch tierische Schädlinge über die zarten Blättchen herfallen, kann sie den Sommer durchhalten. Falls sie dann noch lebt, kühl, aber frostfrei überwintern.
Viel Glück!
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Grüße
invivo

rambla

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Re:Zwergrose
« Antwort #3 am: 23. Juni 2010, 15:56:57 »

Hallo und danke fuer eure Antworten. Ich werde also einen ungefaehr 30 cm tiefen Topf nehmen, Kompost mit Blumenerde mischen und die Pflanze dann halbschattig stellen. Hoffentlich geht das gut. Die kleine Schenkerin wird das kontrollieren.
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rorobonn †

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Re:Zwergrose
« Antwort #4 am: 23. Juni 2010, 16:03:51 »

also...auch wenn es nur eine kleine zwergrose ist, dann sind doch 30cm nicht "tief" ::) und das mit dem tongranulat hat den vorteil, dass die erde nicht festbackt, sondern locker bleibt...daneben wird feuchtigkeit gespeichert...generell gilt: je kleiner der topf für die pflanze um so mehr darfst du gießen: vielleicht also doch ein paar nr größer wählen den topf...kannst ja darum schnittlauch setzten oder ein paar hornveilchen oder auch einen thymian, der über den rand hängt: das sieht bestimmt hübsch aus
"keine pralle sonne" ist ja nun nicht gleich "halbschatten" ;)
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rambla

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Re:Zwergrose
« Antwort #5 am: 23. Juni 2010, 16:13:29 »

Hallo rorobonn, wie tief sollte der Topf dann sein? Ich bin spaeter im Gartengeschaeft und koennte einen passenden mitbringen. Ich fand dass ein 3 x groesserer Topf als die Rose ist schon tief aussieht. Tongranulat: ich habe Seramis da, geht das oder waeren Hydrokulturkuegelchen besser? Und ich verstehe den Unterschied zwischen Halbschatten und "keine volle Sonne" nicht. Waere Nordostseite (Sonne bis mittag) in Ordnung?

Deine Ideen mit Thymian und Hornveilchen sind gut, aber die kleine Rose ist nicht mal halb so hoch wie mein Thymian.
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rorobonn †

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Re:Zwergrose
« Antwort #6 am: 23. Juni 2010, 16:41:20 »

hallo

pralle sonne bedeutet für mich, dass die sonne ohne schutz den ganzen tag vollster sonne ausgesetzt ist (sofern denn die mal scheint)
halbschatten bedeutet, dass die pflanze einige/wenige stunden sonne abbekommt, während sie ansonsten beschattet steht

tja, wenn es ein topf ist, dann würde ich ihn vielleicht so platzieren, dass die rose morgensonne hat, aber in der mittagszeit beschattet steht (hausschatten oder so), aber ab nachmittag wieder frei steht...so in etwa und nur in reaktion auf deine frage natürlich: das sind einfach nur meine gedanken dazu :D

was den topf angeht, so kommt es halt wirklich auf deine möglichkeit zum gießen an: je kleiner der topf um so rascher trocknet er aus: wenn du also platz und möglichkeiten hast, dann besorge dir einen knie-u.o. höher hohen topf, den du wie oben beschreiben befüllst...in diesen topf könntest du- nur als beispiel- in den hintergrund eine clematis an ein kleines gitter setzen und davor in die mitte die rose platzieren...dann ein wenig sehr niedrig wachsenden an die seite: eben schnittlauch oder thymian (es gibt auch kriechende sorten)...die kleine 7cm hoge zwergrose wird sich bestimmt bald prächtig entwickeln und sich gegen diese beiden pflanzen gut behaupten können
auch hier: nur eine idee von mir aus der erfahrung mit getopften rosen!

seramis ist das, was ich meinte: ich mische großzügig davon unter die erde
« Letzte Änderung: 23. Juni 2010, 16:43:32 von rorobonn »
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lubuli

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Re:Zwergrose
« Antwort #7 am: 23. Juni 2010, 17:39:52 »

ich würde einen 40cm hohen topf wählen und um diese jahreszeit männertreu dazupflanzen, hornveilchen gibts jetzt nicht. und wichtig ist wohl, dass die beipflanzung der rose nicht allzu viele nährstoffe wegnimmt. und seramis geht.
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der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli

invivo

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Re:Zwergrose
« Antwort #8 am: 23. Juni 2010, 18:17:04 »

Bei 7cm Höhe und blühend ist das ganz sicher keine frostharte Rose, Stauden, oder Gehölze dazu zu setzen macht daher keinen Sinn, man müsste sie wieder ausbuddeln. Sie zu einer hohen Kübelpflanze zu setzten wäre eventuell möglich.
In Anbetracht der zu erwartenden Lebensdauer dieser Rose normale Maßstäbe für die Topgröße zu nehmen finde ich nicht angebracht, das Größenverhältnis sollte stimmen, die wird kaum noch größer. Ich würde einen hübschen Topf mit Wasserabzugsloch wählen, sie auf den Terrassentisch stellen und mich an ihr erfreuen so lange sie mir Blüten schenkt und wenn ihre Zeit gekommen ist ... ;D
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Grüße
invivo

rambla

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Re:Zwergrose
« Antwort #9 am: 23. Juni 2010, 20:45:31 »

Ich danke euch sehr fuer eure Ratschlaege. So folgenreich kann das werden, wenn man Geschenke von der Zahnlueckenfraktion annimmt. ::)

Ich werde mir das alles bis morgen durch den Kopf gehen lassen und dann sehen, was ich fuer die kleine Rose machen kann und dann berichten. Die Idee mit dem Maennertreu gefaellt mir gut, das duerfte von der FArbe her auch gut passen.

Falls ich rorobonns Ideen folge: gibt es ueberhaupt so kleine Clematis (Plural?), dass man sie in einen Topf mit Minigitter setzen kann?

Nachtrag: zu Clematis bin ich fuendig geworden. Das lasse ich lieber.
« Letzte Änderung: 23. Juni 2010, 21:06:14 von rambla »
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carabea

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Re:Zwergrose
« Antwort #10 am: 23. Juni 2010, 21:33:53 »

Zufällig habe ich mir heute selbst so eine Minirose gekauft (1,99€). Prinzipiell finde ich diese Kleinteile eher seltsam. Sie sind wohl genau genommen durch chemische Zauberhand bewurzelte und zum Blühen gebrachte Stecklinge.
Ich gestehe, ich konnte einfach der Farbe der Blüten nicht widerstehen :-[

Habe eben mal nachgemessen: Die Pflanze ist 8 cm hoch, besteht aus drei Trieben und "wächst" in einem Topf, der 5 cm hoch und 6 cm breit ist. Die Kleine wird sicher nicht in einen 30 oder 40cm-Topf verpflanzt. Für den Anfang dürfte Buttermilchbecher-Größe mehr als ausreichend sein. Wenn sie wider Erwarten wachsen und gedeihen sollte, ist im Herbst immer noch Zeit, sie in einen größeren Topf zu packen.

rambla, Du solltest Dich und die kleine Schenkerin schon mal vorsichtshalber darauf vorbereiten, dass die Rose sich nicht zu einem langlebigen Busch entwickeln wird.
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liebe Grüße von carabea

rorobonn †

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Re:Zwergrose
« Antwort #11 am: 23. Juni 2010, 22:36:06 »

 ;D
jep, vieles an dem, was ihr screibt ist wahr...ich gebe zu bedenken, dass eine als saison-pflanze geparkte zwergrose auf dem grab meiner großmuter seit 5 jaren zur monster-rose mutiert ist: sie ist eine üppig blühende und extrem gesunde strauchrose geworden, die sich schlichtweg weigert, dem zu erwartendem zu entsprechen :-) das gibt es einfach halt!!!
:-)
und ein großer topf ist schnell neu mit einer interessanten rose bepflanzt, gelle????

...was rosen und clematis bzw topfhaltung angeht..bitte sehe man auf nur diese seite
www.clematis-westphal.de

freundlich lächel

rorobonn
« Letzte Änderung: 23. Juni 2010, 22:37:14 von rorobonn »
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freiburgbalkon

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Re:Zwergrose
« Antwort #12 am: 23. Juni 2010, 23:01:48 »

beim Umtopfen wird immer geraten, den nächstgrößeren Topf nur etwas größer zu nehmen, sollte sie den ausfüllen, kann sie immernochmal umgetopft werden. Die Zahllückenfraktion ist sicher auch gerne bereit, die nackte Erdoberfläche im Topf zunächst mit etwas Zierkies, Muscheln oder hübschem Sand zu bedecken. Sonst wird das Röschen evt. gleich zugewuchert. Und bei diesen Baumarkt-Minimini-Topfröschen, die wirklich oft sehr hübsch aussehen, gibt es eben auch solche und solche, daher erstmal keinen zuuu großen Aufwand und abwarten.
« Letzte Änderung: 23. Juni 2010, 23:02:21 von freiburgbalkon »
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rambla

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Re:Zwergrose
« Antwort #13 am: 23. Juni 2010, 23:53:37 »

rambla, Du solltest Dich und die kleine Schenkerin schon mal vorsichtshalber darauf vorbereiten, dass die Rose sich nicht zu einem langlebigen Busch entwickeln wird.

Bewahre, das Kind kann recht unangenehm werden! :-\

@ rorobonn, dass du eine 5 Jahre alte Zwergrose hast stimmt mich optimistisch!

@ freiburgbalkon, danke, das liest sich gut. Groessere Toepfe erst bei Bedarf kenne ich von meinen Sukkulenten, die Rose wird hoffentlich nicht zu schnell rauswachsen. Kiesel sind auch eine gute Idee, ich habe welche da. Wenn ich morgen noch Maennertreu bekomme ist alles bestens, und wenn im naechsten Fruehjahr die Rose wieder austreibt mache ich mir Gedanken ueber einen tieferen Luxustopf.
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Frl. Zizibeh

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Re:Zwergrose
« Antwort #14 am: 14. April 2011, 23:34:18 »

Hallo Rambla,

was macht die Zwergrose? Lebt sie noch? Ich habe mir letztes Jahr auch eine wunderschöne gekauft, meine war schon größer und hat in dem Topf ziemlich gelitten. Nachdem ich sie fast schon aufgegeben hatte, habe ich sie in meinen Garten gesetzt, ohne Winterschutz, aber sie treibt sehr optimistisch und freudig aus.

Im Herbst und Winter wurde ihr übel mitgespielt, Massen von Schnee wurden in dem Eck geparkt und der benachbarte Schlauchwagen fiel auch das eine oder andere Mal ungünstig auf das arme Ding. Permanent liegen irgendwelche Schlauchteile oder Kinderspielsachen in der Rose, aber bisher hat sie es überlebt, sodass ich beschlossen habe, ich muss sie unbedingt umpflanzen.

Daneben leidet ein wunderbar gekommener Lavendel ebenfalls unter den lebensfeindlichen Umständen. Ich habe beschlossen, diese beiden in den Vorgarten zu pflanzen. Außerdem möchte ich in den nächsten Tagen Stecklinge von dem Lavendel machen, denn dieser ist ebenfalls sehr blühfreudig und sehr buschig, bisher aber auch noch nicht beschnitten.

Frage an alle Rosen-Profis: Kann man theoretisch so eine Minirose vermehren? Sie hat wirklich eine sehr schöne Farbe und letztes Jahr auch üppig geblüht...

Gruß Frl. Zizibeh
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Liebe Grüße
Frl. zizibeh

Lieber ein Mal dumm gefragt, als dumm geschaut!
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