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|26|4|ihr habt mich angefixt
ich hab mir auch ein krankgelbes herz mitgenommen ;) (lord waldemoor)

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Autor Thema: Mauswiesel dringend gesucht  (Gelesen 19648 mal)

tubutsch

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #15 am: 28. Juli 2010, 11:29:20 »

Ich suche noch einen Elefanten, der die zahlreichen im Garten keimenden Baumsämlinge plattwalzt oder rechtzeitig abfrisst. Wenn jemand eine Quelle weiß? ;D
Ja, meinen GG. Der macht alles Platt wenn er im Garten ist: Sonnenblumen (blühten noch nicht), Hortensien, Rosen... >:( Wenn der mit seiner Motorsense kommt, bleibt keine Blüte auf dem Stängel :(
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Irisfool

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #16 am: 28. Juli 2010, 12:01:36 »

@ Rapheala, wie wär's mit einem Yorkshire Terrier? Ich weiss nur, dass sie vorzügliche Rattenfänger sind. Vielleicht gilt das auch für Wühlmäuse?( Töchterchen würde es sicherlich freuen ;D ;)). Wir hatten mal so einen "Schosshund" komplett mit "Hochfrisur"auf der Nachbarschaft. Nur das schlaue Tierchen war gescheiter als seine Besitzerin und ist regelmässig ausgebüxt, hat sich die Spange aus dem Fell geholt und war auf einem nahgelegenen Bauernhof immer zu finden und seiner Natur gehorchend am Jagen!!!! ;D ;D. Vielleicht ist irgend so ein armes Tierchen aus dem Tierheim zu befreien? Wär dann auch nicht so ein grosser Hund ;)
 Ich glaube Mauswiesel sind schwer irgendwo anzusiedeln.
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Viridiflora

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #17 am: 28. Juli 2010, 12:21:19 »

Wie wäre es mit Mäusebussardsitzstangen im Gelände?

Wird nicht funktionieren, da die Bussarde sich nicht an Orten hinsetzen, wo Leute (sprich arbeitende Gärtner) in der Nähe sind. :-\
Ich habe meine Stangen in der hintersten Ecke der Pferdkoppel aufgestellt, und dennoch werden sie nur äusserst selten benutzt. Sobald ich den Garten betrete, machen die mir doch höchst willkommenen Mäusejäger einen Abgang. :( :'(
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Mufflon

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #18 am: 28. Juli 2010, 13:00:49 »

Raphaela, vll fragst Du dann einfach bei Förstern und Tierparks in Norddeutschland an und bietest Dein Gelände als Auswilderungsplatz an.
Wenn Du Bilder beilegst, sehen sie auch gleich, wie günstig es für die Tiere wäre.
Die Idee mit den Eulenkästen finde ich auch gut, seit der Steinkauz hier wieder jagt, hab ich kaum noch Ärger mit Mäusen hier.
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Staudo

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #19 am: 28. Juli 2010, 13:35:26 »

Der Wunsch nach einem Mauswiesel ist ja ganz niedlich, allerdings wird sich so ein Wildtier nicht verhalten, wie wir Menschen uns das wünschen.

Was gegen Wühler aller Art wirklich hilft, sind diese Fallen. Leider hat sich die Lieferfirma Pur gegenüber so extrem humorlos gezeigt, dass ich hier keine weitere Werbung für das wirksamste Fabrikat machen mag.
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Es könnte mal wieder regnen.

Günther

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #20 am: 28. Juli 2010, 13:35:47 »

Ob Raphas Umgebung glücklich wäre, wenn dort Mauswiesel udgl. ausgewildert würden?
An jedem toten oder verschwundenen Huhn wäre sie dann beteiligt....
Irgendwie tät ich doch - ich weiß 8) - an Gift denken.
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Viridiflora

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #21 am: 28. Juli 2010, 14:29:45 »

Daran habe ich, ehrlich gesagt :-[, auch schon gedacht. Bei uns ist es heuer extrem mit der Mäusepopulation. >:( Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht eine Rose, einen Strauch oder eine Staude mit sonderbaren Welkeerscheinungen (sprich: abgefressenen Wurzeln) entdecke. :'(
Was mich bis jetzt abgehalten hat: Die Angst, dass meine Samtpfoten beim Verzehr einer vergifteten Maus draufgehen. :-\ Ist es 200%ig sicher, dass das Gift für Katzen und Hunde ungefährlich ist?
Weiss jemand von Euch darüber Bescheid? ???
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Landpomeranze †

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #22 am: 28. Juli 2010, 15:01:57 »

Ist es 200%ig sicher, dass das Gift für Katzen und Hunde ungefährlich ist?

nein, ganz im Gegenteil. Katzen fressen die Köder nicht und meistens auch keine vergifteten Mäuse, aber ein paar Dumme oder Unerfahrene gibt es immer. Beim dörflichen TA landen jedes Jahr ein paar vergiftete Tiere.
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wollemia

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #23 am: 28. Juli 2010, 15:31:38 »

Diese Katzen dürften eher die Giftköder selbst aufgenommen haben (möglicherweise in einer für Katzen/Hunde verlockenden Darreichungsform ausgelegt, siehe z. B. hier (S. 16) als über den Verzehr vergifteter Mäuse.
« Letzte Änderung: 28. Juli 2010, 16:02:31 von wollémia »
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Käfermama

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #24 am: 28. Juli 2010, 15:33:41 »

Soviel ich weiß, gibt es für Ratten spezielle Köderboxen, aus denen Hunde und Katzen kein Gift "stibitzen" können. Vielleicht gibt es sowas ja auch für Mäuse???
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Raphaela

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #25 am: 28. Juli 2010, 16:08:49 »

Gift für Nagetiere wirkt zeitverzögert. Solange die vergifteten Ratten/Mäuse keine äußeren Symptome zeigen werden sie von Beutegreifern auch gefressen.

Dadurch sind laut Auskunft u.a. meines TA hierzulande auch die Schleiereulen fast ausgestorben.
Auch mit meinen Mäusejäger-Katzen mußte ich im Laufe der Jahre wegen solch indirekter Vergiftungen sehr oft zum TA. Bei einigen der neueren Mittel reicht/reichen leider keine Vitamin-K-Spritze (n) mehr, da müssen die Tiere mehrere Wochen an den Tropf um noch eine Chance zu haben >:(
Um eine sichtbar vergiftete Maus/Ratte macht eine kluge Katze einen Bogen, aber in den ersten Tagen nach der Aufnahme sieht man den Giftopfern ja noch nix an...
Darum achte ich bei unseren Hunden und Katzen immer sehr darauf, ob sie eventuell blasse Schleimhäute haben. Wenn das der Fall ist, geht´s sofort zum TA. - Aber wer rettet vergiftete Eulen, Bussarde, Marder und Füchse?!

Eine mehrjährige Vergleichsstudie des französischen Landwirtschaftsministeriums (dazu gab es eine Doku auf Arte) kam zum selben Ergebnis. Sprich: Auf den Flächen, wo die W-Tiere mit Gift bejagt wurden, gab es kurzfristig Erfolge (also eine starke Dezimierung), mittel- und langfristig aber sogar m e h r Wühlmäuse als vorher: Die Beutegreifer waren durch indirekte Vergiftung fast verschwunden, die überlebenden W-Tiere hatten sich dank höherer Reproduktionsquote und verringertem Fressfeinde-Druck überproprtional vermehrt.

Gift also niemals.

Fallen brachten bei der Studie gute Ergebnisse. Aber abgesehen vom Anschaffungspreis: Wer sollte die wann aufstellen, konrollieren, neu bestücken? Dafür fehlt die Zeit. Und zwischen kleinen Rosen in der Folie damit rumzuhantieren stell ich mir auch nicht einfach vor.

Eulen sind eine gute Idee! Vielleicht gibt´s ja eine Vogelschutz-Organisation, die dabei helfen kann, solche Nistkästen zu bauen (keine Zeit, leider, muß gleich wieder los).

Was wer zu irgendwelchen Ansiedelungen sagt, wär mir schnurz. Da hab ich ein dickes Fell und notfalls immer gute Naturschutz-Argumente zur Hand.

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Günther

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #26 am: 28. Juli 2010, 16:19:40 »

Bei den Giften sind es Warfarin(derivate) und ähnlich wirkende Substanzen, die langsam wirken und länger anhalten - die können dann auch die Leichenfresser gefährden. Detto die nicht mehr erhältlichen Arsenpräparate....
Ich bevorzuge daher kurz und intensiv wirkende Substanzen, die der Laie üblicherweise nicht in die Hand kriegt.
Phosphorwasserstoffgifte sind meist nicht länger wirksam und daher wenig langzeitgefährlich.
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Amur

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #27 am: 28. Juli 2010, 16:52:35 »

Mauswiesel sind extrem panikanfällig und gehen, wenn sie in einer Lebendfangfalle sind, sehr schnell an Schock ein. Alle größeren Lebendfangfallen, sofern sie in Ländern gestellt werden in denen das Mauswiesel nicht getötet werden darf (geschont ist), müssen deshalb ein kleines Loch haben aus dem die Mauswiesel rauskönnen. Denn selbst wenn man die FAlle mehrmals am Tag kontrolliert wäre es in den meisten Fällen für das Mauswiesel zu spät.
Von daher glaub ich nicht das da was kommt.

mfg
« Letzte Änderung: 28. Juli 2010, 16:53:00 von Amur »
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Mr. Meadowside

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #28 am: 28. Juli 2010, 16:56:07 »

Hallo :-)
In der Schule hatte ich eine Freundin, die ein Wiesel aufgezogen hatte. Das Wiesel war nicht nur wieselflink, sondern auch bösartig und hat alle möglichen Leute gebissen. Also haben sie es ganz weit weg ausgesetzt. Überlebt hat es so frei sicher nicht, denn es hat ja nie zu jagen gelernt. Mir hat es leid getan, weil es sehr süß war, aber auch mich hat es gebissen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine so gute Idee ist, Wiesel auszuwildern, die mit der Hand aufgezogen wurden.
Wie wäre es denn mit lieben Katzen? Die Tierheime sind voller armer Katzen, die niemand will. Bestimmt haben die auch Katzen vom Bauernhof, die wissen wie man mit Mäusen umgeht.
Die Bachstelzen werden so oder so unter dem Raubtier leiden.
lg Markus
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wollemia

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Re:Mauswiesel dringend gesucht
« Antwort #29 am: 28. Juli 2010, 17:04:07 »

Falls jemand jemanden kennt, der überzählige Jungtiere aus einem Gehege auswildern möchte oder ein Verletztes gesundgepflegt hat und dafür ein Habitat sucht:
Geboten wird ein weitläufiges Bioland-Arreal (über 8000 m2) mit u.a. Steinhaufen, Teich und zigtausenden leckerer, fetter Wühlmäuse in landschaftlich reizvoller Umgebung (Knicks, Hecken und andere Versteckmöglichkeiten).
Das Revier ist konkurrenzlos, denn den Bussard haben die Bachstelzen verjagt.

Viel bezahlen kann ich nicht, aber vielleicht wäre ja ein Tausch gegen seltene, wurzelechte Wildrosen möglich.



Ich denke, es geht hier um Mauswiesel und gerade nicht darum, noch mehr Katzen in die freie Landschaft zu bringen.
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