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News: Wer sich in die Taxonomie begibt, kommt darin um! (pearl)
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16. April 2024, 19:01:42
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Autor Thema: Wiesen - Wiesenpflanzen  (Gelesen 111374 mal)

sempervirens

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #675 am: 31. März 2024, 23:03:39 »

Deshalb mähe ich partiell und lasse manche Bereiche komplett stehen

Manche mähe ich per Hand manchmal sogar mit einer Schere das geht aber nur für nicht zu große Flächen

Oder manchmal schneide ich einfach die Wiese auf die Hälfte zurück

Die Margerite  funktioniert sogar Böden die feucht und Nährstoff sind und auch ein paar Wochen Überschwemmung, sie hält sich aber nur zu halten mit regelmäßigen Schnitt

Auf dem Bild sind Margeriten die etwas feuchter stehen , weshalb sich dort auch eine Libelle einfindet, jedenfalls sind dort die Bestände nicht so monoton wie an trockeneren Standorten

Ich versuche aber stattdessen hochstauden zu etablieren, denn wenn ich nichts mache dominiert am ende leider nur das Gras selbst wüchsige Stauden im jungen Alter können dabei draufgehen
« Letzte Änderung: 31. März 2024, 23:06:45 von sempervirens »
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foxy

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #676 am: 01. April 2024, 09:42:43 »

Ich muss meine Margaritenwiese nach der Blüte hauptsächlich wegen der Wühlmäuse regelmäßig mähen. Im Frühjahr sind auf dieser Fläche viele Krokusse, wäre für die Wühlmäuse ein gedeckte Tisch.
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sempervirens

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #677 am: 01. April 2024, 10:27:27 »

Ja die wühlmäuse machen sich gern breit in den Flächen die man länger stehen lässt das ist mir auch aufgefallen

Maegeriten und Frühjahrsblüher Wiesen sind auch sehr gut zu vereinbaren den meist sind die Geophyten komplett eingezogen zur maegeriten Blüte
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Chica

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #678 am: 03. April 2024, 18:51:15 »

Andererseits machen Margeriten alleine noch keine Blumenwiese, und eine zweimal gemähte Wiese ist auch ohne Margeriten für unzählige Lebewesen wesentlich wertvoller als ein paar Margeriteninseln, weil sich viele Jugendstadien zB von Schmetterlingen oder Heuschrecken auch vollends entwickeln können und nicht dauernd vorzeitig durch häufigeres Mähen abgemurkst werden, so dass sich überhaupt keine stabilen Populationen aufbauen können und jedes Jahr nur wieder neue Bewohner von außen zuwandern müssen, deren Nachkommen dann wieder nicht zu fortpflanzungsfähigen Adulten werden.

Du siehst das alles im Ganzen, perfekt :D. Ich versuche ja auch meine Pachtwiese von ca. 340 qm vor allem schonend für verschiedene Insektenarten zu pflegen. Der richtige Mahdzeitpunkt ist wesentlich und die richtige Technik. Ich kann da meine Heckenschere mit Stiel nur empfehlen. Kannst ja mal im Atelier schauen ;). Ich finde das gar nicht so einfach.

Margeriten gab es hier häufig, sie säten sich auch bereitwillig aus. Nach den letzten trockenen Sommern bei saurem trockenen Sandboden waren dann fast alle verschwunden. Eben habe ich mein letztes Exemplar in der Einfahrtwiese etwas beschattet gefunden. Ich dachte die gäbe es auch nicht mehr. Von daher, der Erfolg des Tages  :D ;D. Die Pflanzen sind wichtige Pollenquellen für 22 Wildbienenarten, zwei davon oligolektisch.

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Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)

sempervirens

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #679 am: 03. April 2024, 19:13:54 »

Es kommt drauf an eine Wiese nur mit dominanten Gräsern( französisches Raygras zum Beispiel) ist auch nicht unbedingt gut für die Artenvielfalt

Wichtiger für Insekten ist mMn eher die Art und Weise der Mahd als Mahdzeitpunkt( schonend bspw per Sense und dann mahdgut ein paar Tage
Liegen lassen )

Natürlich wenn man zu oft mäht ist das Intervall für manche Arten zu klein um sich zu verpuppen etc, deshalb wüchsige Flächen mMn häufiger mähen aber partiell  altgras streifen stehen lassen, so erhält man mehr Wiesen Arten und Tiere 

Oder solche Partien statt Wiese mit hochstauden auswechseln
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Chica

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #680 am: 03. April 2024, 19:24:35 »

Lies mal im Atelier bei meiner Wiese wenn Du magst. Es geht mir da vor allem um Melanargia galathea, das Schachbrett. Danach richtet sich der Mahdzeitpunkt im Sommer. Eine andere Fläche soll die vorhandene Centaurea sp. fördern, das ist die die ich Karsamstag geschnitten habe. Es erfolgt zumindest kein Schnitt beliebig und immer nur in einer Schnittebene mit Heckenschere.
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Staudo

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #681 am: 03. April 2024, 20:10:04 »

Kaninchenhalter sind ideale Wiesenschützer. Sie mähen jeden Tag nur ein kleines Stück und bevorzugt dort, wo der Aufwuchs besonders kräftig ist.
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solosunny

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #682 am: 03. April 2024, 21:07:47 »

Stimmt, ich kenne eine Wiese, die gezielt so gepflegt wird, alles wird gemäht, aber immer mit zeitlichem Versatz. Das bekommt dem Wiesenknopf und dem dazugehörigen Bläuling (dem dunklen) und auch allen anderen Wiesenbewohnern hervorragend. 
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Immer-grün

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #683 am: 06. April 2024, 12:06:08 »

Ganz laaangsam wird in der Wiese am Haus das Wiesenschaumkraut etwas mehr.

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #684 am: 06. April 2024, 12:42:50 »

Das kann erstaunlich langsam sein, so meine Feststellung.
Vor der industriellen Landwirtschaft waren ums Dorf die Wiesen um diese Zeit wie von nem blasslila Nebel überzogen, alles durch Silagewirtschaft verschwunden.

Von den ganz wenigen, die bei mir in der Obstwiese die Schafweidephase überlebt haben, ist die erneute Ausbreitung enervierend betulich  ::)
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hobab

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #685 am: 06. April 2024, 13:20:38 »

Hab versucht die am Teich anzusiedeln, haben nicht lange überlebt. Den rosa Schleier auf den Allerwiesen hab ich schon als Kind geliebt, aber hier sehe ich die nur vor  den Schattenseiten der Senatsgebäuden - anscheinend die einzigen ungenutzten (und ungepflegten) Flächen in Berlin.
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martina 2

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #686 am: 06. April 2024, 14:36:03 »

Da kann ich mich ja glücklich schätzen, denn in meiner Wiese war es immer schon und wird auch nicht weniger, besonders auf feuchteren Stellen. Seltsamerweise hat es sogar den Weg auf die Nordseite gefunden, wo es trockener ist und öfters gemäht wird. Auf dem Bild kann man es nur erahnen, da dürfte es wie die Vergißmeinnicht schon tw. verblüht sein. Der Schlangenknöterich ist in den trockenen Jahren weniger geworden, ist aber immer noch ausreichend vorhanden. So sieht es ca. Mitte Mai bei mir aus, heuer vermutlich schon früher.
.
Allerdings ist ein großer Teil der Wiese im vergangenen Sommer durch die neue (vorgeschriebene) Kläranlage verwüstet worden, es wurden dann die alten Grassoden tw. wieder aufgebracht, dazwischen wurde eine Graskräutermischung gesät. Was also vom uralten Bestand erhalten werden konnte, muß sich erst zeigen  :( :-\
« Letzte Änderung: 06. April 2024, 14:45:15 von martina 2 »
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Schöne Grüße aus Wien!

sempervirens

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #687 am: 06. April 2024, 14:44:12 »

Wiesenschaumkraut ist im Garten reichlich vorhanden
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Sarracenie

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #688 am: 08. April 2024, 20:10:42 »

ich muß dieses Jahr in der Staudenwiese gut nachpflanzen. Den Winter über hat die Mäuseplage rund 90% der Flockenblumen untenrum abgefressen. Leider hatten in ner Magnolie !!!! brütende Stieglitze die letzten beiden Jahre den Centauren sämtlich Samen gemopst sodas sich nicht wirklich aussäen konnte. Jetzt stehen halt wieder Saatschalen voll mit aufgelaufenen Centauren verschiedenster Art vor der Südwestwand die bis Mitte Mai dann wieder in die Staudenwiese integriert werden müssen (da muß dann mal wieder mit dem Pickel an "Verlustrstellen" Raum geschaffen werden ;D.) In den Schattenlagen der Pfaffenhütchen haben sich die letztes Frühjahr gesäten Lamium maculatum bei dem feuchten letztjährigen Wetter zur Freude der Hummeln/Wildbienen sehr gut ausgebreitet ;D (sind nun mehrere qm2 gefleckte Taubnessel im Schattenbereich der Wiese in Blüte ;) und die >20qm2 Bärlauch fangen auch so langsam an

MfG Frank
« Letzte Änderung: 08. April 2024, 20:16:02 von Sarracenie »
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Sarracenie

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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
« Antwort #689 am: 08. April 2024, 20:21:09 »

hier gibts auf den "bäuerlichen" - haben auch nur noch einen einzigen Vollerwerbslandwirt im Dorf - einstigen Feuchtwiesen im Talgrund  zwar noch massig Wiesenschaumkraut rund um den Bach. Ist allerdings neben scharfem Hahnenfuß und Kuhblume aber mit das einzigste blühende was noch auf den einstmals gedüngten Wiesen wächst ::)
« Letzte Änderung: 08. April 2024, 20:25:57 von Sarracenie »
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