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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)

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|13|3|Ohne Glyphosat geht die Welt nicht unter, aber sie wird auch kein Fitzelchen besser. (bristlecone)

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Autor Thema: Grünkohl  (Gelesen 6799 mal)

Felizia

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Re:Grünkohl
« Antwort #15 am: 30. November 2004, 16:21:55 »

Danke Hortu,schmeckt jedenfalls besser als sich das vom Rezept her vorstellen lässt :-\.

Fisalis, ernten von unten nach oben.Angehäufelt habe ich den Kohl noch nie,kann aber nicht schaden.Ist vielleicht 'ne gute Idee.
Im Frühjahr treibt er noch mal frisch und zart aus.Und es soll eigentlich der Frost einmal drüber gegangen sein vor der Ernte.
Ach ,Grünkohl mit Orangen ist auch bestimmt lecker.Aber wo ist das Rezept geblieben????

Möchte jemand Pinkel haben?

Felizia
« Letzte Änderung: 30. November 2004, 16:23:51 von Felizia »
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fisalis

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Re:Grünkohl
« Antwort #16 am: 30. November 2004, 16:36:48 »

Hier noch eine kurze Zusammenfassung zum Anbau: click!

Weitere Felderfahrungen würden mich aber schon noch interessieren.
« Letzte Änderung: 30. November 2004, 16:38:40 von fisalis »
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Feder

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Re:Grünkohl
« Antwort #17 am: 30. November 2004, 16:40:25 »

Aha, so ist das mit dem oder der Pinkel. Gibt ja auch feine Pinkel, aber die scheinen hier nicht gemeint. :-X
Ich habe jedes Jahr Grünkohl im Garten. Er wird im Juni gesät, und im Juli gepflanzt, als Folgekultur nach Erbsen, die Stickstoff sammeln.
Das Anhäufeln erhöht die Standfestigkeit und Wurzelbildung, das mache ich, wenn die Pflanzen schon etwas gewachsen sind.
Ich finde die Pflanzen wunderschön, sie sehen für mich nach Urwald aus. Am besten gefällt mir, dass das Gemüse auch härteste Fröste übersteht, er hat bei mir schon längere Frostperioden mit bis zu -20° ausgehalten, auch Schnee haut den Grünkohl nicht um.
Ich liebe es, im tiefsten Winter frisches Gemüse zu ernten, und auch meine Kaninchen sind ganz wild darauf.
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  Pat Parelli

riesenweib

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Re:Grünkohl
« Antwort #18 am: 30. November 2004, 16:43:17 »

Hier noch eine kurze Zusammenfassung zum Anbau: click!

der halbhohe grüne krause ist der, den ich anbaue. ich häufle nicht an, drum fallt er wohl auch um. aber wie eingangs erwähnt, er macht dann diese triebe die niederliegende hauptachse nach oben. auch nicht schlecht.

lg, brigitte
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2004, 09:15:39 von riesenweib »
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

Ismene

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Re:Grünkohl
« Antwort #19 am: 01. Dezember 2004, 00:03:31 »

Grünkohl (boerenkool) ist das niederländische Nationalgericht. Immer durcheinander mit Kartoffeln gestampft, Speck und Rookworst (geräuchterte Fleischwurst). Ganz tradionell wird eine Vertiefung im Boerenkool-Berg geschaffen und dort hinein Soße gegossen.
Hab letztens zum ersten Mal in meinem Leben Grünkohl zubereitet und er war noch etwas roh/hart, :-[ weil ich zu wenig Wasser genommen hatte. Gemüse unter Wasser ist mir suspekt, oder wie kriegt man ihn noch weich? ???

Bei Dreschflegel gibts die Ostfriesische Palme ;D
Zitat
alte, bis 1,80 m hohe Landsorte, winterhart, untere Blätter ab Mitte September als Tierfutter, obere bilden eine feinkrause Rosette zum Essen.

Zu den Bitterstoffen im Grünkohl
Zitat
wird Frost als Vorbedingung fuer den Genuss angesehen.
Nicht unbedingt, hängt von der Sorte ab, einige vertragen auch kaum Frost. Und einige Sorten sollen gar nicht so viele Bitterstoffe haben.

Aber ich finde, dass Grünkohl und Frost gut zusammenpassen, und will ihn demnächst mit Maronen probieren.

 
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Thomas

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Re:Grünkohl
« Antwort #20 am: 01. Dezember 2004, 01:05:10 »

Also ich erinnere mich, dass meine Oma immer sagte: "Es muss in den Grünkohl hineingefroren haben, dann ist er am besten."

Geeignete Flüssigkeiten: Frischer Grünkohl braucht kaum welche, wenn man zunächst Zwiebel in Schweineschmalz angehen lässt und dann darin behutsam dünstet. ... ok, zur Not zwischendurch auch etwas Wasser.

Man kann auch gleichzeitig eine Gans (oder eine Gänsebrust oder zwei Gänsekeulen) im Ofen braten, und ab und an etwas vom Gänsefett zum Grünkohl geben .... hhhmmmm!


Winteressen-Grüße
Thomas
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Kaum macht man etwas richtig, klappt es auch.

Wattemaus

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Re:Grünkohl
« Antwort #21 am: 01. Dezember 2004, 07:56:20 »

Ich kaufe mir im Sommer immer ein paar Jungpflanzen, die ich als Nachfrucht pflanze.
Als richtiger Barbar köpfe ich jedesmal die ganze Pflanze, das liegt aber daran, daß ich meist im letzten Tageslicht in den Garten komme und ich dann keine Lust habe,gemütlich Blätter zu rupfen.
In diesem Jahr ist der Gk besonders schön geworden, wahrscheinlich, weil der Herbst recht sonnig war.

Grünkohl mit Pinkel habe ich auch kürzlich probiert, die rheinische Variante, nämlich mit Kartoffeln untereinander gekocht und Kassler o.ä. dazu schmeckt mir besser.
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Suse

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Re:Grünkohl
« Antwort #22 am: 01. Dezember 2004, 08:00:09 »

Die Bitterkeit des Grünkohls bekommt man weg, wenn man ihn vorher blanchiert und das Wasser wegkippt, er ist dann auch nicht mehr so voluminös und passt besser in den Topf.
Mit dem Frost ist wohl eine Glaubensfrage, manche tun ihn auch einfach in das Gefrierfach.
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fisalis

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Re:Grünkohl
« Antwort #23 am: 02. Dezember 2004, 09:40:45 »

Im oben zitierten Link wird allerdings beschrieben, dass sich ein Teil der im Kohl enthaltenen Stärke unter Frosteinfluss in Zucker umwandelt, auch beim Rosenkohl. Das Phönomen habe ich übrigens auch schon bei Topinambur (und Stachys) festgestellt: die vor dem Frost geernteten sind regelmässig fad, die danach süsslich.
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Feder

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Re:Grünkohl
« Antwort #24 am: 05. Dezember 2004, 16:08:39 »

Ich habe nicht den Eindruck, dass Grünkohl nach dem Durchfrieren süsser wird, allerdings aber weniger herb im Geschmack. Auch scheint mir, dass man ihn dann nicht mehr solange kochen muss, bis er halbwegs weich wird.
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Lilia

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Re:Grünkohl
« Antwort #25 am: 05. Dezember 2004, 21:27:55 »

Grünkohl wird schneller gar, wenn man ihn durch den Fleischwolf dreht. Allerdings schmeckt er erst richtig gut, wenn er stundenlang auf kleiner Hitze mit etwas Gänseschmalz und Fleisch vor sich hin geschmurgelt hat. Wer der fleischlosen nouvelle cuisine anhängt, wird vielleicht mit einem anderen Rezept ähnlche Geschmackserlebnisse hinkriegen.
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sarastro

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Re:Grünkohl
« Antwort #26 am: 05. Dezember 2004, 21:34:09 »

Und wie bei Wirsing mit etwas Kümmel würzen! Aber der Frost ist unabdingbar wichtig, ganz so wie es Fisalis beschrieb.
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Equisetum

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Re:Grünkohl
« Antwort #27 am: 05. Dezember 2004, 22:56:16 »

Angeregt durch diesen Thread konnte ich heute einen Riesen-Stein in Schwiegermutters Brett deponieren.
Dafür war allerdíngs nicht mehr als Noname-Gefriergrünkohl notwendig, jedoch (natürlich durch mich 8)) gekonnt zubereitet.
Der war kein bißchen bitter, im Gegenteil eher etwas süß.
Bei nächster Gelegenheit besorge ich mal frischen. Der wird dann auch mit Kümmel gewürzt.
« Letzte Änderung: 05. Dezember 2004, 22:56:30 von Equisetum »
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fisalis

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Re:Grünkohl
« Antwort #28 am: 06. Juli 2005, 09:09:17 »

Das Grünkohljahr neigt sich nun seinem Ende zu: Die Samenschoten werden braun und das Saatgut fürs nächste Jahr kann geerntet werden. Derweil wachsen die ersten Jungpflanzen bereits auf den wenigen noch bzw. wieder verfügbaren Lücken auf dem Beet. Sieben kräftige Pflanzen sind ausreichend für zwei Personen, die nach dem ersten Frost etwa einmal wöchentlich ein paar Blätter ernten. Ursprünglich wollte ich es dieses Jahr mit der hohen Sorte (Palme) versuchen, es hiess dann aber überall, die sei mühsamer.
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riesenweib

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Re:Grünkohl
« Antwort #29 am: 06. Juli 2005, 10:29:20 »

...Die Samenschoten werden braun und das Saatgut fürs nächste Jahr kann geerntet werden....

schon? ich wohn zu weit im norden :-\
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