Das putzen hat ca. 1,5 Stunden in Anspruch genommen.
Am Ende hatte ich 1 kg Abfall.
Während des köchelns war häufiges Umrühren angesagt, ca. 2 Stunden.
Die Konsistenz war sehr breiig-teigig.
Nach einer Nacht im Tuch war gerade mal der Boden der Schüssel bedeckt. Also habe ich angefangen, den Brei portionsweise zu entsaften: eine tennisballgroße Menge - mehr bringt nix, da man bei größeren Mengen viel mehr Kraft aufbringen muß - ins Tuch, zusammengedreht und gedrückt, was das Zeug hält. Nix für Leute mit wenig Kraft in den Händen!
Nach einer weiteren Stunde harter Arbeit das Ergebnis: 0,6 Liter Sirup aus knapp 3 Kg Fruchtmasse, versetzt mit 0,6 Liter Wasser und 300 gr Zucker. Na bravo, das hat sich ja richtig gelohnt!
Geliert habe ichs noch nicht. Eins ist aber jetzt schon klar: Mispelgelee ist etwas absolut exklusives. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wieso unsere Altvorderen dazu übergegangen sind, so profane Früchte wie Äpfel oder Birnen diesem Juwel unter den Obstarten vorzuziehen.

Die Mispeln als auch das Sirup schmecken übrigens so ähnlich wie überreife Birnen.
Die Überreste haben starke Ähnlichkeit mit dem Inhalt einer Elefantenwindel.