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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Clematis als Bodendecker  (Gelesen 17077 mal)

Treasure-Jo

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #30 am: 01. September 2010, 23:47:53 »

...aufgrund des Steppencharakters der Eremurus liegen für mich andere Begleiter näher.
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Liebe Grüße

Jo

Querkopf

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #31 am: 01. September 2010, 23:52:30 »

Hallo, Jo,

da hast du Recht - Clematis wollen im Sommer reichlich Wasser.

Schöne Grüße
Querkopf
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Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

Danilo

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #32 am: 01. September 2010, 23:57:25 »

da hast du Recht - Clematis wollen im Sommer reichlich Wasser.
Die C. x jouiniana ist da wieder Mal die Ausnahme: sie kommt -hier bewusst an die trockenste Stelle gepflanzt, da außer Geophyten nix wächst- trotz Mittagssonne völlig ohne Bewässerung aus.
Stimme aber überein: Ins Eremurus-Habitat paßt sie irgendwie nicht. Das einziehende Laub würde ich mit buschigen Stauden wie Agastache cachieren.
« Letzte Änderung: 02. September 2010, 00:00:21 von Danilo »
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pearl

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #33 am: 02. September 2010, 00:28:29 »

Warum gestalterische Alternativen nicht nutzen, wenn sie einem geboten werden?

Ich will darüber nicht streiten, denn wahrscheinlich lassen unsere offensichtlich verschiedenen Perspektiven hinsichtlich der Beurteilung des "normalen" Umganges mit Gestaltung und "gestalterischen Alternativen" wenig übereinstimmende Meinung zu. M.E. sollte zuerst die "nichtalternative" Gestaltung beherscht werden, ehe man sich zu Gestaltungszwecken jenseits der üblichen Pflanzenverwendungen betätigt.


absolut vernünftig und wir können uns alle glücklich schätzen, wenn Biotekt sich dazu hier äußert, denn immerhin ist seine Meinung eine, die in der Praxis gebildet worden ist.

Wie ich schon erwähnte habe ich das Ding durch Zufall mit Viticellas ausprobiert und absichtlich und geplant mit Integrifolias. Meine Erfahrung mit der Durandii geschildert und ein Bild von einer Jouiniana, und zwar Praecox verlinkt. Um einmal zu zeigen welche Größenordnungen diese letztere ungefähr hat.

Biotekt spricht von den rankenden Clematis und Danilo von der meist oder immer bodendeckend verwendeten Jouiniana, die nicht rankt, aber kunstvoll hängt.

Im übrigen ist es so wie Biotekt sagt, das Verwenden von rankenden Clematis in Rabatten ist historisch, aufwändig und gehört in eine Zeit, in der man tägliche ausgetüftelte Pflegearbeiten und über das Jahr hin raffinierte Lösungen zum kaschieren abgeblühter Pflanzen ganzer drifts ;) praktizierte.

felidae hat in der Angelegenheit gefragt, und das sind die Antworten. Einige sogar aus der praktischen Erfahrung. Ob sie das auswertet und was sie dann in ihrem Garten macht? Vielleicht wird sie Bilder zeigen, ob das Experiment mit Eremurus und Clematis gelungen ist.
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felidae

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #34 am: 02. September 2010, 08:13:13 »

Zitat
felidae hat in der Angelegenheit gefragt, und das sind die Antworten. Einige sogar aus der praktischen Erfahrung. Ob sie das auswertet und was sie dann in ihrem Garten macht? Vielleicht wird sie Bilder zeigen, ob das Experiment mit Eremurus und Clematis gelungen ist.

Ach, im Moment bin ich erst mal wieder vollkommen verunsichert :-\

Vorab aber vielen Dank für die informativen Beiträge und Erfahrungen.

Ich muss zugeben, dass ich vor 10 Jahren, als die Steppenkerzen ihren Platz bekamen, drauflos gepflanzt habe. Ich war und bin immer noch restlos begeistert von den herrlichen Blüten, habe aber damals nicht bedacht, dass das Kraut ja im Sommer weg ist. Seit der Zeit experimentere ich ziemich sinnlos herum und hatte jetzt kürzlich den vermeindlichen Geistesblitz Clematis wären meine Rettung.

Sommerblumen kann ich nicht dazwischen pflanzen, da zu der Zeit wo die Pflänzchen gesetzt werden, die Blätter der Kerzen noch da sind. Ausserdem habe ich Bedenken, etwas anderes dazwischen zu pflanzen, da die fingerdicken Wurzeln der Eremurus bis an die Erdoberfläche wachsen. Das bedeutet, ich kann auch nicht hacken oder etwas pflanzen ohne die Wuzeln zu beieinträchtigen. Um sich das besser vorzustellen, ich habe ursprünglich drei Eremurus gepflanzt. Mittlerweile haben sie sich schön vermehrt und ich habe im Frühsommer sechs Blütenkerzen stehen. Das bedeutet aber auch, das Blätterwerk bedeckt ca. 2 qm Erde, die ab Juli nackig zu sehen ist. Da kann nix zwischen wachsen :-\

Deshalb wollte ich ja gerne etwas, was etwas seitlich gepflanzt wird, damit es sich über die Fläche legt.

Die Bilder von Treasure-Jo gefallen mir sehr gut. So in etwa hab ich mir das vorgestellt. Was anderes scheint ja auch nicht auf Grund der Schnecken in Frage zu kommen.

Steppencharakter ist schon das richtige Stichwort, werde ich aber nicht umsetzten können, aus genannten Gründen.

Hmm, ich weiß jetzt ehrlich gesagt auch nicht was ich machen soll. Vielleicht probier ich es mit der Clematis oder ich schau mich doch bei den Viticellas um (danke Querkopf für den Hinweis)

Die ultimative Lösung ist mir noch nicht eingefallen. Gibt es was anderes rankendes was passen könnte ?

 ??? Liebe Grüße felidae
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Kraut

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #35 am: 02. September 2010, 08:40:42 »

Hallo!

Bei mir im Beet wachsen neben der Steppenkerze das Geranium psilostemon. Das wird so üppig dass es die Stelle von der Steppenkerze überdeckt.
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vlg Barbara

pearl

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #36 am: 02. September 2010, 13:20:01 »

im Garten einer Staudenfreundin wächst das Geranium Rozanne. Sie ist irritiert und auch nicht völlig begeistert, dass es über Rhododendren und die Beetbegrenzung wuchert und in Gehölze hinein klettert. Ich finde diese Wuchskraft phänomenal und finde diese große Fläche Blau einfach klasse! Sie hat sie nur an mehreren Stellen im Garten. Auch das ist in meinen Augen ein Vorteil. Wenn man einen pflegeleichten Garten möchte. Die Rankleistung mancher Storchschnäbel wird häufig unterschätzt.

felidae, ich empfehle dir wärmstens diese Sorte!
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Treasure-Jo

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #37 am: 02. September 2010, 14:06:31 »

..... Oder Geranium 'Rozanne', die erst nach der Eremurusblte so richtig in Fahrt kommt, um mit langen Ranken durchaus größere Flächen bedecken kann.

 

@Pearl,

das wird ja langsam fast unheimlich, mal wieder gleicher Gedanke ;)

Gruß

Jo

@Felidae

gleich wie Du Dich letztlich entscheidest, es wird in jedem Fall ein spannendes lohnenswertes Experiment. Ich wünsch Dir Mut zu Neuem und gutes Gelingen.

Bei einjährigen Blumen würde ich übrigens keine Probleme sehen. Diese kann man Anfang-Mitte Mai direkt in die Beete säen. Es gibt viele schöne Mischungen; besonders passend würde ich Nigella, Papavera nudicaule, Gaillardia, Coreopsis finden. Warum nicht auch in Kombination mit einer Clematis

Gruß

Jo
« Letzte Änderung: 02. September 2010, 14:23:12 von Treasure-Jo »
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Liebe Grüße

Jo

pearl

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #38 am: 02. September 2010, 14:22:07 »

es gibt eben eine Meisterschaft der einfachen Dinge. ;) :D
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felidae

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #39 am: 02. September 2010, 14:26:32 »

 :D Danke ihr Lieben :D

Blumen in unserer Gegend direkt auf´s Beet sähen ist vergebene Liebesmüh. Bis bei uns die Erde warm wird haben wir fast schon wieder Winter ::)

Meint Ihr nicht, dass wenn sich die dicken Blätter der Eremurus auf den Geranium legen, dieser verkümmert ?

Die Sorte gefällt mir gut, hab ich gerade mal gegooglt :D
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pearl

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #40 am: 02. September 2010, 14:35:22 »

der Tip war ja auch gewesen, sie in den Randbereich zu pflanzen und zwar an das nördliche Ende des Beetes. In dem Falle empfehle ich drei Stück für die 4 oder 6 Eremurus und zwar eine Pflanzung nördlich, westlich und östlich davon.
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felidae

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #41 am: 02. September 2010, 14:35:50 »

Wie wäre denn die zwei Sorten:

Geranium wlassovianum oder Geranium Hybride Tiny Monster ?

Die zwei bilden auch Ranken und es gibt alle beide in einer Staudengärtnerei bei uns in der Nähe.
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felidae

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #42 am: 02. September 2010, 14:38:24 »

der Tip war ja auch gewesen, sie in den Randbereich zu pflanzen und zwar an das nördliche Ende des Beetes. In dem Falle empfehle ich drei Stück für die 4 oder 6 Eremurus und zwar eine Pflanzung nördlich, westlich und östlich davon.

oh, ich war zu langsam.

Aaaaber, Geranium wächst doch zu allen Seiten gleich ? Wenn ich sie aber doch jetzt an den Rand des "Gartenlochs" pflanze, wächst es mir doch in die benachbarten Stauden. Ich kann es doch nicht nur in die Mitte lenken ?

Verkompliziere ich jetzt wieder ?
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pearl

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #43 am: 02. September 2010, 14:39:17 »

völlig ungeeignet, weil der Wuchs eher flach ist, genauso wie bei Psilostemon. Richtig klettern tut diese Rozanne und auch noch Blue Cloude und solche Sachen. Die Rozanne ist es, die unablässig mit dichten Blüten bis zum November besetzt ist. Eine Psilostemon, Anne Folkard oder so und eine Tiny Monster und eine Rozanne könntest du ja auch leicht ausprobieren, immerzu! :D
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invivo

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Re:Clematis als Bodendecker
« Antwort #44 am: 02. September 2010, 15:46:54 »

'Dilys' ist auch so ein kraxelndes Geranium, hat dazu eine späte Blütezeit.

Ich finde neben der Schneckenanfälligkeit ist besonders das Verkahlen von unten ein Problem bei höheren Clematis. 'Arabella' ist buschig genug das zu verdecken, aber schon unsere rötliche Staudenclemi 'Inspiration' macht sich unten nackig.
In Weihenstephan lassen sie eine texensis (ich denke 'Etoile Rose') frei wachsen und so ist es nicht geworden. Die Blüten sind immer abgefressen, sie ist im Bereich der Wurzel kahl und es sieht einfach erbärmlich aus. Wenn man sich hier etwas durchklickt findet man einige Bilder zu lagernden Clematis. Ich könnte mir vorstellen, dass ein rechtzeitiger Rückschnitt die Pflanzen buschiger werden lässt, später blühen würden sie dann auch.
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Grüße
invivo
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