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Autor Thema: Granitmehl gesucht  (Gelesen 14303 mal)

leonora

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Re:Granitmehl gesucht
« Antwort #45 am: 16. September 2010, 10:54:00 »

Ich wollte ja noch die Preise nachliefern. Der Preis für 25 kg Granoflour grau 0-0,2 mm ist 18,90 EUR, 25 kg Granoflour rot 0,1-0,3 mm kosten 14,60 EUR, jeweils zzgl. MwSt.. Paketporto ist bei 25 kg 10 EUR, ebenfalls zzgl. MwSt.. Weitere Preise habe ich nicht erfragt.

Wenn man in einer Granitgegend wohnt, kommt man natürlich billiger dran, aber nicht jeder kann überall direkt nebenan wohnen und in sofern geht der Preis für mich in Ordnung.

Werde mich jetzt aus diesem Thread ausklinken. Habe einen Anbieter gefunden für das, was ich suchte, und viele wertvolle Ratschläge en passant erhalten. Danke nochmals an alle, die sich beteiligt haben :) .

LG
Leo
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Hemsalabim

pearl

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Re:Granitmehl gesucht
« Antwort #46 am: 16. September 2010, 13:48:04 »

Dioritmehl gibt es in Heppenheim bei Röhrig - ob die einen Versand haben? Glaube ich kaum.

Aus dem Steinbruch in Heppenheim hole ich mir eimerweise das gebrochene Gestein, wie es dort abgebaut wird. Verschiedene Korngrößen an Splitt liegen dort als große Haufen rum und einzelne Haufen sind von Betonwänden in Fächer aufgeteilt. Man muss mit dem eigenen PKW zwischen Caterpilars durchwimmeln um an den begehrten Haufen zu kommen. Spannend.

In der Wiegezone für die LKW holt man sich die Rechnung. Klettert einen Turm hoch, kommt in einen Raum voller Monitore, der aussieht wie eine Zentrale der Flugüberwachung. Und bekommt eine Rechnung über 5 € nochwas für einen 20 l Eimer Split. Damit geht man in den Bungalow des Verkaufsbereiches und der Verwaltung und bezahlt.

Beim Kieswerk Krieger am Neckar kostet ein Eimer Rheinkieselspitt 0,50 €.

In Schriesheim wurde übrigens Schotter verwendet, der aus dem Porphyrwerk in Dossenheim kommt. Vermutlich haben sie das Heppenheimer Gestein nicht verwendet. Es kommt ja aus einem anderen Bundesland.
« Letzte Änderung: 16. September 2010, 15:35:59 von pearl »
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Knusperhäuschen

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Re:Granitmehl gesucht
« Antwort #47 am: 16. September 2010, 14:08:26 »

wieso tut dir das leid, pearl ??? ?
Olivin ist wirklich schön, mancherorts wird Schmuck draus gemacht, aber im Granit wird man den nun wirklich nicht finden. Allerdings oft im Schotter, der aus Basaltwerken stammt. Ich hab auch schon manches Mal drin herumgepult.

Der Granodiorit aus dem Bruch in Sonderbach ist schon o.k., Leonora, ist mineralisch einem Granit schon ganz nah. Anderswo gibt es zwar eine Tonne für den Preis, aber die verschicken auch keine Kleinmengen.

Ich war mal auf einer Exkursion in dem Bruch, ist schon viele Jahre her, später haben wir ganz in der Nähe gewohnt, ist da nicht auch dieser Händler mit den vielen, vielen Grabsteinen? ;D
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Knusperhäuschen

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Re:Granitmehl gesucht
« Antwort #48 am: 16. September 2010, 14:40:48 »

Ja, der Dossenheimer Quarzporphyr ist ein Rhyolith, das Ergussäquivalent zum Granit (das flüssige Zeugs hat unter Tage Zeit gehabt, einige große Quarz- und Feldspatkristalle auszubilden, erst dann ist es an die Oberfläche gelangt und der Rest ist feinkristallin auskristallisiert), er hat nahezu die gleiche mineralische Zusammensetzung, wie Granit. Die Dossenheimer Brüche sind aber nicht mehr aktiv, theoretisch könnte man den Quarzporphyr auch in Leonoras Sinne verwenden.
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Günther

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Re:Granitmehl gesucht
« Antwort #49 am: 16. September 2010, 14:59:53 »

Und weiter OT:
Bei all diesen Gesteinen darf man nicht vergessen, daß die Grenzen fließend und eigentlich willkürlich sind.
Eine scharfe Grenze hie Granit - hie Granodiorit z.B. läßt sich eigentlich nicht ziehen, es sei denn, man nimmt formale Kriterien SEHR strenge.
Mir gefällts immer, wenn die Gelehrten streiten, was so ein obskures Handstück eigentlich ist....
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