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News: Das Leben pfeift eben seine eigenen Melodie (rorobonn)
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14. November 2018, 20:44:26
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|8|2|da schneidet man direkt hinterm Kopf und dann schräg weg  ;D
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Autor Thema: Physalis 2018  (Gelesen 2206 mal)

b-hoernchen

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Re: Physalis 2018
« Antwort #45 am: 06. Juni 2018, 19:04:37 »

Bei den Pflanzen in den Mörtelwannen auf dem Balkon haben sich gegen Ende Mai die ersten Blüten gezeigt - ca. 3 Wochen später als letztes jahr, wo ich auch leicht drei Wochen früher ausgesät habe. Mittlerweile blühen sowohl  Pflanzen aus selbstgeernteten Samen von Schönbrunner Gold wie auch die von kolumbianischen Importfrüchten (letztere waren unerwarteterweise sogar einen Tick schneller beim Blühen).
Im Garten ist die Pflanze am weitesten, welche ich im Winter als Wurzelstock aus den Kübeln gerettet habe:
https://imgur.com/a/ulTXlwj

Die anderen Physalis im Garten sind von diesjähriger Aussaat und noch nicht so weit, wie bei dir, na-na: Allererste Blüten diese Tage.
« Letzte Änderung: 06. Juni 2018, 19:39:41 von b-hoernchen »
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b-hoernchen

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Re: Physalis 2018
« Antwort #46 am: 06. Juni 2018, 19:13:40 »

Die sehen ja toll aus!!
Meine dümpeln im Staub auf dem Acker vor sich hin......und wachsen bei der Dürre kein Stück weiter.....
LG von July
Jetzt wo du's sagst, merke ich, dass ich im Garten auch mal wieder gießen und düngen sollte... .
Für die Kübel scheine ich dieses Jahr genau die richtige Dosis Dünger erwischt zu haben: Ca. 0,5g "Grandiol Volldünger blau 12-12-17..." je Liter selbstzusammengeschusterten Substrats aus (viel) verrottender Silage (von Mais - mit jeder Menge Würmern drin) vom Bauern, einem zu Erde kompostierten altem Siloballen, toniger Gartenerde und etwas Sand.
Ich hab' schließlich für 6 Mörtelwannen einen guten halben Kubikmeter Substrat gebraucht, da wäre gekaufte Blumenerde doch ein bisserl teuer geworden.
« Letzte Änderung: 06. Juni 2018, 20:20:09 von b-hoernchen »
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cydorian

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Re: Physalis 2018
« Antwort #47 am: 06. Juni 2018, 21:19:59 »

Die Hitze tut ihnen sehr gut, meine wachsen stetig. Habe allerdings auch noch genug Wasser im Tank, um ihnen feuchte Hös... ähm... Wurzeln zu machen. Höhe jetzt 50-80cm, Lampions mit grünen Früchten bis zur dritten Blattachsel. Der Habitus der Sorte "Heitmann" gefällt mir bisher sehr gut, weniger und kürzere Seitenverzweigungen, sieht bisher stabiler aus. Mal sehen, wie sie schmeckt, die ersten Probierfrüchte müsste in ca. zwei Wochen so weit sein.

Interessant läuft es bei "Aunt Molly", eine Physalis pruinosa. Habe sie auch vorgezogen, erst wollte sie nicht keimen. Die zwei Pflanzen dann sehr früh rausgepflanzt, noch Anfang April. Auf altem Humus. Wider Erwarten blieb es warm ohne Frost und nun sind die Dinger schon einen Meter hoch, breit verzweigt aber robust, mit massenhaft Früchten, die erste war schon reif. Gross und besser wie andere p. pruinosa, nicht ganz so nachtschattenartig. Frührere Versuche war geschmacklich nicht so wirklich der Hit. Auch eine Pflanze aus dem Gartenmarkt brachte es nicht so.
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cydorian

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Re: Physalis 2018
« Antwort #48 am: 07. August 2018, 18:28:51 »

"Heitmann" war ein Reinfall. Die Pflanzen sind tatsächlich überschaubar geblieben und sind somit auch gut festzubinden. Lässt man das, bricht sie zusammen wie alle anderen Physalis peruviana, robuster sind die Zweige wie erwartet nicht, aber die Führung ist leichter. Und die Früchte haben einen entscheidenden Nachteil: Sie bleiben bombenfest an der Pflanze hängen, auch wenn sie vollreif und überreif sind. Man muss die Schere holen, abschneiden und hat dann das Problem, dass der Reifezustand nicht klar zu bestimmen ist. Erntet man durch, hat man bereits verschrumpelte Früchte und welche mit Grüntönen gleichzeitig. Der Lampion ist beidesmal rascheltrocken.

Nachteil 2: Das Aroma. Es ist nicht schlecht, "Heitmann" hat deutliche Mandarinentöne. Aber etwas schwach, auch nicht sonderlich süss, wenig weitere Aromakomponenten. Wieso bloss schaffen es viele meiner Wildlinge, fantastische Spielarten mit kräftigen tropischen Aromen nach Kokos, Ananas, Zitrus zu produzieren und die Sorten reissen einen allesamt nicht vom Hocker?

Angesichts der Variationsbreite der wild aufgegangenen Sämlinge scheinen Physalis schon noch Potential zu haben. Die Sorten nutzen das noch nicht so recht.

"Aunt Molly" hatte massenhaft Früchte, die seit Mitte Juni allesamt unreif abfallen. Sie reifen auch nicht nach. Entweder das ist halt so oder sie verträgt die Hitze nicht. Ein Fehlschlag.
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Irm

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Re: Physalis 2018
« Antwort #49 am: 07. August 2018, 18:35:31 »

Frage: Ich habe im Garten drei Physalis, sind ca. 80cm hoch, verzweigt, gesund und munter ... aber keine davon hat ein Blüte bisher, nix. Sind von zwei verschiedenen Gärtnereien. Dachte, es ist ihnen vielleich zu heiß ? aber nun lese ich "die Hitze tut ihnen gut"  ;D
In den anderen Jahren hatte ich immer reichlich Früchte.
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cydorian

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Re: Physalis 2018
« Antwort #50 am: 07. August 2018, 19:58:05 »

Die Hitze hält p. peruviana gut aus. Sehr gut. Braucht halt genug Wasser. Der Blütenansatz müsste schon viel früher passiert sein, die blühen schon ab Mai, da war es noch nicht so heiss.
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Irm

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Re: Physalis 2018
« Antwort #51 am: 08. August 2018, 16:11:13 »

hm, dann kann ich sie wohl kompostieren  >:(
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b-hoernchen

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Re: Physalis 2018
« Antwort #52 am: 04. Oktober 2018, 22:10:25 »

Heuer war ein relativ gutes Physalis Jahr. Die "Maschendrahtzaunbegrünung" mit Physalis peruviana hat sich bewährt, um das Abbrechen der Zweige weitgehend  zu verhindern. Ein bisschen anbinden am Zaun, ansonsten immer wieder mal Äste durch den Maschendrahtzaun stecken, eigentlich ideal - nur die Nachbarin, die erst ihr ok gegeben hatte, meinte nun, die Physalis würden doch zu weit zu ihr herüber wachsen... .
Geerntet habe ich nun schon ein paar Kilo reife Früchte; unreife würden noch viel mehr dranhängen, aber jetzt wird es zu kalt und nass - ich hätte doch bereits Anfang Januar aussäen sollen, um die lange Wärmeperiode des Sommers auszunutzen.

Im Bild unten der Vergleich zwischen Physalis peruviana "Schönbrunner Gold" (links und in der Mitte des Tellers) und Früchten aus ausgesäten kolumbianischen Importphysalis (rechts im Bild). Die "ausgepackten" Früchte von Schönbrunner Gold wiegen ohne Lampionhülle zwischen 9,5 und 16,1g (5 Früchte zusammen 65,5g), die "ausgepackten" Früchte von Pflanzen aus kolumbianischemn Import zwischen 2,3 und 4,5g (5 Früchte zusammen 18,3).
Geschmacklich sind sie ähnlich und doch auch unterschiedlich: Schönbrunner Gold ist vielleicht ein bisschen mehr "mandarinig", aber auch "grün" , die Kolumbianerin schemckt ein bisschen mehr nach Orange, die "Grün-" oder "Gemüsetöne" fehlen quasi gänzlich. Beide sind lecker und haben etwa gleichzeitlich zu reifen begonnen. Die Lampions von "Schönbrunner Gold" sitzen deutlich fester an der Pflanze, Ernte mit der Nagelschere;
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