also gut, es ist eine Geschichte, die ich in meiner Anfangszeit hier im forum zum Besten gegeben habe.

Das Zeug soll
IN den Komposthaufen eingebracht werden. Ich stocher also mit irgendwas Langem, irgend ein Stück Totholz im Kompost und stelle fest, dass das unmöglich ist da tiefer zu dringen. In dieser Tiefe wäre es nützlich, aber das vorgeschriebene Applizieren ist eine Hürde, die ich nicht überwinden kann.
Vor ein paar Monaten habe ich ein Video gesehen und hier verlinkt über die Kompostwirtschaft in Linz. Eine Frau Dr. Wieauchimmer demonstrierte das Verfahren. Sie stopfte energisch mit einem Löffel an einem 1 m lange Stiel in meterhohen und kilometerlangen Komposthaufen.
Für mich ist das nix. Die effektivste Kompostierung habe ich erlebt, als ich eine riesige 100 l fassende Tonne mit den Brennnesseln befüllte um Brennnesseljauche -

tschuldigung, es ist vor Jahrzehnten gewesen - herzustellen. Die Tonne war undicht und die Brennnesseln waren zu einem feinstkörnigen schokoladenbraunen Substrat von großem taktilen Reiz verrottet. Warm, weich und köstlich nach bester Gartenerde duftend.
Ich halte eine vernünftige Kompostwirtschaft mit guter Schichtung von Grünabfällen, Lehm und Holzbestandteilen für sinnvoller. Das Humofix kam mir mit seiner Mischung aus Honig und Milchsäure eher so vor als ob es die Regenwürmer besoffen macht. Vielleicht erklärt das ja das Wunder von Fulda.
