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|9|1|An manchen Tagen geht alles schief, aber dafür klappt an anderen gar nichts.

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Autor Thema: Lagerbirne  (Gelesen 70825 mal)

cydorian

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Re: Lagerbirne
« Antwort #150 am: 06. Februar 2022, 09:08:49 »

Wie schmeckt sie?
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mff

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Re: Lagerbirne
« Antwort #151 am: 06. Februar 2022, 16:22:04 »

Bis jetzt nicht berauschend. Niveau Kochbirne/Supermarktobst.
Hätte wohl noch 4 Wochen länger hängen dürfen. Also eher E10-A11.
Außerdem war das vergangene Jahr hier nicht so aussagekräftig für Birnen. Kalt, nass, kaum Sonnenstunden.
Zum Vergleich: Josephine v. Mecheln, waren auch kaum Exemplare dabei, die ich als genießbar eingestuft hätte.

Ich werde mir auf jeden Fall eine Kopie davon anlegen.
Allein schon der Größe wegen lohnt sich die Verarbeitung. Und es handelt sich mit Sicherheit (Straßenbaum) nicht um ein Zufallsprodukt.

In der Reihe stehen noch weitere Bäume mit Bestimmung = schwierig.
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Gruß mff

Bergischer Apfel

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Re: Lagerbirne
« Antwort #152 am: 06. Februar 2022, 16:56:32 »

Erinnert mich ein wenig an die Jeanne d'arc die ich bei einer Sortenbestimung mitnehmen durfte.
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Nordfeige

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Re: Lagerbirne
« Antwort #153 am: 06. Februar 2022, 20:14:22 »

Was denkt ihr über die Vereinsdechantsbirne?
Wir haben einen etwa 10-Jährigen Baum, der erst seit zwei Jahren trägt. Die Birne ist sehr gesund (im Vergleich zu unser Nordhäuser Winterforelle, die immer Schorf hat), die Früchte sind schön und groß. In diesem Jahr haben wir die letzten Früchte Mitte Januar gegessen, allerdings waren sie schon ein bisschen geschrumpft. Für uns ist der Nachteil dieser Birne, dass sie wohl wärmeres Klima braucht, um gut zu schmecken. So ist sie hier im Norden eher eine Kochbirne.
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Nordfeige

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Re: Lagerbirne
« Antwort #154 am: 06. Februar 2022, 20:38:39 »

Conference ist eine Birne, die wir gerne im Frühwinter essen. Sie liegt zwar nicht so lange wie Vereinsdechantbirne, dafür ist sie eine echte Tafelbirne und unabhängig vom Wetter sehr süß und saftig, sehr delikat. Die Früchte der Conference, die in jedem Supermarkt angeboten werden, vermitteln keinen richtiges Geschmacksbild dieser tollen Sorte.
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cydorian

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Re: Lagerbirne
« Antwort #155 am: 06. Februar 2022, 21:26:31 »

Das sind beides keine Lagerbirnen. Vereinsdechant reift hier aus und ist dann äusserst edel und aromatisch, aber dann ist sie eben auch nur bis höchstens Ende November haltbar.

Lagerfähig nur wenn nicht ausgereift - das ist ein Birnenfluch. Man muss immer gerade so auf der Kante bleiben, Sorte und Klima müssen zusammenpassen. In Norddeutschland sind Madame Verte und Josefine von Mechelen auf dieser Kante. Nordhäuser auch noch.
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Nordfeige

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Re: Lagerbirne
« Antwort #156 am: 07. Februar 2022, 11:14:20 »

Ja, wir sind 700 km weiter im Norden, 50 km von der Nordsee und 15 km von der Ostsee weg. Hier ist manches anders.
Saftig und delikat werden bei uns nur recht frühe Sorten.
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cydorian

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Re: Lagerbirne
« Antwort #157 am: 07. Februar 2022, 11:39:11 »

Das ist kein Nachteil und manchmal ein Vorteil, das Sortenspektrum verschiebt sich nur etwas. Conference geht hier z.B. nicht, hat die letzten Jahre ständig Hitzeschäden, das Laub wird schwarz. Die Birnen selber werden zwar sehr süss wenn das Laub es überlebt, sind aber keine zwei Wochen haltbar. Erntet man früh, fehlt das ohnehin schwache Aroma komplett. Auch Sorten wie die Volkmarser Birne ereichen nicht die Güte, die sie im Norden bekommen. Andererseits kann man wärmeliebende Sorten dort durchaus oft anbauen - dann als Spalier an einer Mauer. Warmes Klima kann ich dagegen nicht ändern, die Nordseite kriegt auch keine Sonne.
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sandor

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Re: Lagerbirne
« Antwort #158 am: 07. Februar 2022, 14:16:20 »

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pinus

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Re: Lagerbirne
« Antwort #159 am: 08. Februar 2022, 12:18:31 »

das sind ein paar von meinen grossen Katzenköpfen, ich mach da jetzt immer Kompott davon, und es sind noch sehr viele da.
Bei den beiden links sieht man, wie die Unterfarbe langsam gelblich wird. Da schmecken sie dann langsam weniger herb.
Beim ersten Shutdown hab ich in der Tenne, wo sie lagern, neue Hochbeete gebaut, und immer wieder welche aus der Hand gegessen, also ungekocht. Zu der Zeit (April) waren sie schon ein wenig schrumplig, aber ganz wenig herb, deutlich süß, immer noch saftig und viel weicher. Natürlich wird das nie eine buttrige, schmelzende Birne, wie ich sie eigentlich an liebsten mag, aber es ist eine Birne zu Zeiten, wo ich im Laden meist nur Birnoide bekomme.
Und es ist ein robuster und zuverlässig tragender Baum.
Meine beste - aber auch einzige ;) - Lagerbirne.
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Jeder sagt mein Weg sei groß, aber unpraktisch. Alle Größe ist unpraktisch. Was praktisch ist, ist langweilig und belanglos. Laotse/67

mff

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Re: Lagerbirne
« Antwort #160 am: 09. Februar 2022, 00:21:46 »

Deiner Beschreibung nach evtl. der Große Katzenkopf?

Die ist es bestimmt nicht.
Form, Stiel und Schale stimmen nicht mit dem Großen Katzenkopf überein.
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Gruß mff

durone

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Re: Lagerbirne
« Antwort #161 am: 09. Februar 2022, 23:53:53 »

Novembra ist dort, wo die frostempflindliche Blüte kein Problem darstellt, sicherlich eine interessante Herbstbirne. Mit einer Lagerfähigkeit im Naturlager bis maximal Dezember zähle ich sie jedoch nicht zu den Lagerbirnen.

Bisher hatte ich keine Probleme mit Frostempfindlichkeit von Novembra, hier ist sie ein sehr zuverlässiger Träger, hoher Ertrag und sehr guter Geschmack. Lagerfähigkeit bis höchstens Dezember.
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durone

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Re: Lagerbirne
« Antwort #162 am: 10. Februar 2022, 00:05:45 »

Zur Josephine von Mechelen: Einen Baum dieser Sorte habe ich gekauft, auf Pyrodwarf. Ob sie auch geliefert wurde, noch keine Ahnung. Die letzten 2 Jahre gab es was zu ernten, davor war der Baum zu jung. Geerntet vor dem ersten größeren Frost lagern sie in der kühlen Garage bis Januar. Sie sind klein und der Geschmack überzeugt mich nicht: 2020 eher rübig, 2021 mit erheblicher "Lösungsmittelgeschmacksnote" und mäßig süß, auch wenn schon sehr weich. Ohne Schutz wurden die Birnen im November von den hungrigen Amseln angefressen. Wenn ich was ernten will, muss ich das Netz bis zur Ernte hängen laasen.
Der Baum ist gesund und wächst kräftig, als Pollenspender für Novembra sehr geeignet.

Ob es sich um eine Josephine handelt?
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cydorian

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Re: Lagerbirne
« Antwort #163 am: 10. Februar 2022, 09:29:20 »

Wo hast du sie gekauft? Ritthaler oder seine eigenen Lieferanten (er macht nur einen Teil seines Angebots selbst) lieferte mir eine falsche Josefine, würde mich nicht wundern wenn die auch in anderen Baumschulen auftaucht. Dass es eine andere Sorte ist, ist erst mal nicht eindeutig, war auch eine Lagerbirne, wird aber nicht weich und reift hier oft nicht aus. Hat mich masslos und bitter geärgert, viele Jahre verschenkt.

Lösungsmittel, früh weich: Zu spät geerntet. Rübig trotz Hitze, wenn nicht bewässert: Trockenschaden. War 2018-2020 bis hin zum Komplettverlust der Normalfall, Sommersorten gingen aber ausser 2018 noch weil noch Wasser im Boden war. Erntezeitpunkt: Den besten Erntezeitpunkt zu finden gehört zum Schwersten bei vielen Birnen.
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durone

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Re: Lagerbirne
« Antwort #164 am: 11. Februar 2022, 00:22:25 »

Ich habe sie bei Pflanzlust gekauft.
Trockenschaden kann ich ausschließen, es war eher zu nass als zu trocken und bewässern kann ich bei Bedarf auch. Der Herbst 2020 war früh kalt und nass und darauf führe ich den rübigen Geschmack zurück. Weich waren die Birnen dennoch schon im Januar.
2021 war es lange mild und auch sonniger und ich habe sehr spät geerntet.

Geschmacklich waren sie enttäuschend. Der Baum ist gesund und ein guter Pollenspender für die Novembra. Also steht er vorerst noch.
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