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Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern (Gelesen 11493 mal)

Verwenden, haltbar machen, zubereiten und genießen

Moderator: Nina

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wollemia

Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

wollemia » Antwort #60 am:

Nur solche, die auch gerne Ginkgofrüchte verzehren (NICHT die Kerne!)....
[Klugscheißermodus an]Ginkgos sind Nacktsamer. Die haben keine Früchte, nur Samen.[Klugscheißermodus aus]Meiner Frau wurden auf einer Tour in Ekuador Maden angeboten, frisch aus dem Herzen einer gerade gefällten Palme.Bei den frittierten Wasserkäfern und Heuschrecken, die es in Thaliand auf dem Nachtmarkt gab, habe ich auch gepasst.
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martina 2
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

martina 2 » Antwort #61 am:

ich hab in einer spanischen bar mal eine tapa gegessen, die fand ich sehr lecker.erst zuhause mit hilfe des lexikons erfuhr ich, was ich da gegessen hatte:gebratene schafshoden in knobisosse.ich habs später nochmal gegessen.
Diese Delikatesse wurde lange Zeit hier in einem griechischen Restaurant als Geheimnis des Chefs angeboten, was zu allerlei Spekulationen geführt hat.
Schöne Grüße aus Wien!
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Crambe
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Crambe » Antwort #62 am:

"Flying Foxes"-Ragout auf den Seychellen ::) Die werden dort in Käfigen gehalten wie Hühner. Sie hängen kopfüber an den Stangen.
"Um ernst zu sein, genügt Dummheit, während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerlässlich ist." Shakespeare
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Tara
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Tara » Antwort #63 am:

Der Norweger beliebtester Käse ist übrigens Geitost, ein Käse aus Ziegenmilch, der aussieht und die Konsistenz hat von Fensterkitt, aber schmeckt, wie eine Mischung aus Karamellbonbon mit Suppenpulver.
Den konnte ich hier einmal ergattern, und er schmeckte mir ausgezeichnet, solange ich nicht versuchte, Käse darin zu sehen. 8)
Die Wissenschaftsgeschichte liest sich geradezu wie das Protokoll der Korrektur kollektiver Irrtümer. - Arnold Vaatz
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oile
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.

Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

oile » Antwort #64 am:

Richtig befremdlich fand ich in Japan "nato", eine Speise aus fermentierten Sojabohnen. Die ziehen Fäden und schmecken wie m.E. wie direkt nach der Magenpassage. Angeblich sind die Japaner große Fans davon. Meine Tochter wusste allerdings zu berichten, dass ihr nato oft empfohlen wurde, aber nie mit dem Hinweis, es schmecke gut. Der angepriesene Vorteil liegt in der "Gesundheit" ::) .
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.

Don't feed the troll!
Günther

Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Günther » Antwort #65 am:

Lieber gut als "gesund"...Empfehlen kann ich marokkanische Täubchenpastete, Bstilla, süß. 8)
Gartenhexe

Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Gartenhexe » Antwort #66 am:

Hier kann ich auch mal meinen "Senf" dazugeben:1000jährige Eier haben wir in China immer sehr gern gegessen. Sie sind wirklich lecker.Agutis hat der Koch in einem kleinen Ort (Elfenbeinküste) auf unseren besonderen Wunsch zubereitet. Unsere Mitreisenden standen um uns herum und waren etwas irritiert. Aber es hat uns sehr gut geschmeckt. Durian, also da konnten wir uns doch nicht durchringen. Unsere indonesische Reiseleiterin kaufte eine Frucht an einem Stand auf einem Dorf auf Bali. Aber irgendwie wollten wir nicht.Schweden, Umea: da gibt es im Herbst und Winter in Dosen fermentierte kleine Heringe. Die Dosen werden erst aufgemacht, wenn sich der Deckel schon wölbt!Die Fischlis mit Zwiebeln auf ein riesiges hauchdünnes Knäckebrot und dazu Wodka.War sehr lecker (oder machte das nur der Wodka?)Liebe Grüße von (der damals verrückt nach Reisen in ferne Länder) Henriette
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Knusperhäuschen
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Knusperhäuschen » Antwort #67 am:

Uhh, ich glaube, diese fermentierten Heringe in aufgeblähten Dosen gibts auch in Norwegen :P .Bei den Agutis aus Afrika war ich etwas verwirrt, ich kannte nur die schmalen und hochbeinigen Meerschweinchenverwandten aus Südamerika:Aguti Südamerikadie pummeligen Afrikaner kannte ich gar nicht unter diesem Namen:Rohrratte, Aguti Afrikaspannend, aber wahrscheinlich sagt man halt überall einfach nach dem Braten "Ah, gut, die...." ;D Noch lohnender ist sicher ein Capybara -Braten, sie wandern in Argentinien und Uruguay wohl auch in die Pfanne. Bei bis zu 80 kg schon ein recht fettes Meerschweinchen.edit: im Allwetterzoo in Münster rennen/rannten sie mal überall frei umher, tolle Rasenmäher :D
Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?
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Aella
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Aella » Antwort #68 am:

Also: Gibt's außer mir hier noch mehr Durianfreunde?
naja, nicht so richtig. probiert hab ichs, auch geschluckt und ein paar weiter bissen genommen...hier hab ich mein geschmackserlebnis nach dem thailandurlaub beschrieben - post #400http://forum.garten-pur.de/index.php?board=52;action=display;threadid=34968;start=msg1093225#msg1093225
Eigentlich kennen wir uns nur vom säen.
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fips
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

fips » Antwort #69 am:

ich hab in einer spanischen bar mal eine tapa gegessen, die fand ich sehr lecker.erst zuhause mit hilfe des lexikons erfuhr ich, was ich da gegessen hatte:gebratene schafshoden in knobisosse.
Diese Delikatesse wurde lange Zeit hier in einem griechischen Restaurant als Geheimnis des Chefs angeboten, was zu allerlei Spekulationen geführt hat.
Wird das nicht heute noch in der Schweiz als "Alpeneier" serviert? :P :-X
Marion

Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Marion » Antwort #70 am:

Bei den Agutis aus Afrika war ich etwas verwirrt, ich kannte nur die schmalen und hochbeinigen Meerschweinchenverwandten aus Südamerika:Aguti Südamerikadie pummeligen Afrikaner kannte ich gar nicht unter diesem Namen:Rohrratte, Aguti Afrika
Ich bin ebenfalls verwirrt, Knusper, seit ich heute früh obigen Wiki-Artikel gelesen hatte. Jetzt soll es Agutis also ausschließlich in Süd-Amerika geben. Bingo! Und Rohr- bzw. Buschratten haben mit Agutis nur das Nagertum gemeinsam.Alle Welt spricht in West-Afrika eben von Agutis, ich war X mal dort, X mal hatten wir davon gesprochen, mit Einheimischen, versteht sich. Selbst in Reiseführern ist davon die Rede. Ein ZEIT-Artikel berichtete von mehreren Züchtern von As im Benin, 'Agutis für den Kochtopf', ein aktuell neuer Trend. Natürlich sind das keine zuverlässige Quellen.Mein Weltbild bricht zusammen. 8) Ich habe mir gerade die Finger wund gegoogelt. Kann mir jemand von Euch helfen? Ich muss wissen, was das schlussendlich nun gewesen ist.
Marion

Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Marion » Antwort #71 am:

1000jährige Eier haben wir in China immer sehr gern gegessen. Sie sind wirklich lecker.
Du wirst mir ewig in Erinnerung bleiben. ;D Vom Geruch allein dachte ich, es fetzt mir Nasennebenhöhlen auseinander. Unvorstellbar! Ich entdeckte diese fermentierten Eier im allerhinterletzten Winkel des China-Viertels in Paris.
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partisanengärtner
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

partisanengärtner » Antwort #72 am:

Nur solche, die auch gerne Ginkgofrüchte verzehren (NICHT die Kerne!)....
Ja, gibts auch als ganze Frucht gefroren. Geschmacklich eher was für Anfänger. ;D Wenn man die oft genug gegessen hat sind sie wirklich lecker.Aber das Tausenjährige Ei aus dem Chinaladen hab ich nicht runter gekriegt.
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel
Marion

Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

Marion » Antwort #73 am:

Aber das Tausenjährige Ei aus dem Chinaladen hab ich nicht runter gekriegt.
Der Gedanke alleine schon. ::)
Die sind wirklich lecker.
Henriette macht das Rennen, Stufe 3 des Härtetestes, der Schwarze Küchengürtel. :-X
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partisanengärtner
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Re:Etwas befremdliche Genüsse aus fernen Ländern

partisanengärtner » Antwort #74 am:

Durian schmeckt den wenigsten Menschen beim ersten mal, richtig gut. Ich hab auch 5 oder 6 Anläufe gebraucht. Dann wird sie aber jedesmal besser.Wenn Freunde mich nicht immer wieder bekniet hätten und mir zuletzt eine ganze gefrorene für die Tierpflege während des Urlaubs geschenkt hätten wär ich sicher nicht schwach geworden.Allerdings hab ich noch keinen anstecken können. Dieses Nachtisch hat keiner vergessen. Egal was es vorher gab.
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel
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