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News: Auch Schlafen ist eine Art von Kritik, vor allem im Theater. (George Bernhard Shaw)
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17. Oktober 2017, 20:44:16
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|13|4|Ich hatte eben einen Kundenwunsch nach Bambus, der jedes Jahr blüht. (Staudo)

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Autor Thema: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans  (Gelesen 90541 mal)

b-hoernchen

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #570 am: 03. Februar 2017, 10:25:40 »

Die Peressigsäure verflüchtigt sich mit dem Abtrocknen des Spritzbelags rückstandfrei - da bleibt nix.
Und wenn was bleiben würde, findet das sicher schnell andere organische, reduzierende Stoffe vor, mit denen es sich umsetzt, die wartet nicht auf den Keimschlauch.
Ich weiß nicht, wie lange Difenoconazol am Baum hält. Es scheint in Wasser schwerlöslich zu sein (Emulsion in Wasser) - da könnte nach dem Eintrocknen schon Tage, je nach WItterung auch ein, zwei Wochen was auf den Ästen kleben bleiben. Das wird sicherlich nicht so schnell weggewaschen.
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Vogelsberg

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #571 am: 03. Februar 2017, 10:40:29 »

Der Punkt ist doch nicht, ob die Knospen schwellen, sondern ob die Knospen schwellen und der Pilz aufgrund der Feuchtigkeit und Wärme schon so weit entwickelt ist, dass er seinen Keimschlauch in die sich öffneneden Knospen bohren kann.

 
Difenoconazole, immerhin systemisch und kurativ wirkend, da kann man schon eher ein paar Stunden zu spät spritzen.
Hier sind für morgen/heute 10°C gemeldet, nachts Abkühlung auf 2 und übermorgen 8°C. Blattnässe 5h morgen, 7h übermorgen. Rel. Luftfeuchte 81 bzw 87%.


Die wichtigen Spritzungen kommen noch. Deswegen würde ich Difenoconazol übermorgen auch noch nicht einsetzen. Das sollte man sich für die Fälle aufheben, wenn man bei wärmerer Wetterlage die Entwicklung des Pilzes mit einem Kontaktmittel nicht stoppen kann, weil man keine 3h früher aus dem Büro kommt und bis dahin die Sache für Kontaktmittel erledigt ist.


Danke für die ausführliche Erörterung!!

Hier wird es - laut Prognose - in den nächsten Tagen tagsüber im deutlich einstelligen Plusbereich bleiben und Nachts dann leichter Frost + einige Schneeflocken... also feuchtkalt  :P

Da ich mir meine Zeit frei einteilen kann, könnte ich auch genau dann spritzen, wenn es passt - aber wann wäre das hier??


herzliche Grüße

Susanne
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Manche saufen, ich bin süchtig nach Pflanzen.

b-hoernchen

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #572 am: 03. Februar 2017, 20:04:37 »

Ich plädiere für eine möglichst frühe Spritzung, erstens, weil man dann immer später noch mal spritzen kann, wenn's denn passt (Versäumtes lässt sich nicht nachholen) und dann, weil ein totes Myzel auch keine Keimschläuche mehr ausbildet.

Jetzt müsste man nur wissen, ab welcher Temperatur Peressigsäure mit welcher Konzentration und Einwirkungszeit das Myzel sicher abtötet.
Aber ich glaube, da kann dir hier auch niemand weiterhelfen.

Schade, dass Kupfer so eine persistente Sauerei ist. Früher hat man Kupferhydroxid gespritzt, die Beläge haben monatelang gehalten, und da ist das Myzel dann auch nicht mehr über den Winter nachgewachsen.
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Urmele

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #573 am: 04. Februar 2017, 15:28:02 »

Bisher habe ich immer im September und um Weihnachten bei über 10°C Peressigsäure gespritzt. Bis jetzt hat es gut funktioniert. Meine Pfirsichbäume haben kaum ein gekräuseltes Blatt.

Konzentration und Mischungsverhätnis wie zu Anfang in diesem Faden angegeben:
 
 3ml Essigessenz 25% auf 22ml H²o² 3%  kein Wasser
« Letzte Änderung: 04. Februar 2017, 15:31:59 von Urmele »
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Amur

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #574 am: 15. Februar 2017, 10:23:04 »

ich hab gestern Abend Kupfer Pilzfrei gespritzt, da es heute bei Sonnenschein bei uns mal warm werden könnte. Dass das heut nacht bei -6° drauf gefroren ist,  wird nix ausmachen nehm ich mal an.

Es wird dann heute schon antrocknen. Freitag früh solls dann regnen. Mal sehen ob ich früh genug dran war. Bei uns waren keine wirklich warmen Tage bisher.
« Letzte Änderung: 15. Februar 2017, 12:47:01 von Amur »
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bonifatius

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #575 am: 15. Februar 2017, 10:31:43 »

Hab mir heute Morgen noch das Mischungsverhältnis für Peressigsäure hier rausgesucht, werde dann gleich mal mischen und meinen noch nicht so großen Baum spritzen, bin gespannt ob es was hilft.

Bonifatius
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thuja thujon

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #576 am: 15. Februar 2017, 22:55:06 »

Hat jemand mal den Trick mit Farbspray auf den Knospen probiert, um zu gucken, wann sie anfangen zu schwellen, also der Farbfilm aufreist?
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Amur

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #577 am: 16. Februar 2017, 12:45:28 »

Lieber ned, sonst merk ich immer dass ich eh zu spät dran bin ::)
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b-hoernchen

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #578 am: 16. Februar 2017, 21:39:18 »

Ich find', die werden seit Herbst kontinuierlich größer... vielleicht täusche ich mich da ja... .
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Urmele

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #579 am: 17. Februar 2017, 05:23:20 »

Diesen Eindruck habe ich auch immer.
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gtafreak93

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #580 am: 24. Februar 2017, 07:46:33 »

Wann spritzt ihr? bzw. wann wäre jetzt der ideale Zeitpunkt? oder is das nicht so wichtig?

Mir wurde von einer Baumschule vor 2 Wochen gesagt sie werden vermutlich Ende Feb - Anf März spritzen
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Urmele

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #581 am: 24. Februar 2017, 16:02:32 »

Das kommt darauf an mit was man spritzt. Für die Peressigsäure ist es zu spät.
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gtafreak93

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #582 am: 24. Februar 2017, 16:11:06 »

Kupfer
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Mediterraneus

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #583 am: 27. Februar 2017, 14:16:54 »

Globuli  8)
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

Urmele

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #584 am: 27. Februar 2017, 17:15:39 »

Globuli gehen immer. Durchgehend ;)
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