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Autor Thema: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans  (Gelesen 121934 mal)

555Nase

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #690 am: 23. Januar 2019, 15:40:45 »

Okeh, das wäre geklärt. Was ist nun noch mit den unterschiedlichen Konzentrationsangaben von 0,1%- und oder 3%ige Anwendungslösung ?
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

carot

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #691 am: 23. Januar 2019, 15:44:04 »

3% haben der Essig und das Wasserstoffperoxid. In der Mischung der beiden bilden sich dann bis zu 0,1% Peressigsäure.
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Bristlecone

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #692 am: 23. Januar 2019, 15:55:14 »

Bei meiner Überschlagsrechnung oben bin ausgegangen von 6 % Essigsäure und 3 % H2O2, die man 1+1 zusammenschüttet, ergibt also 3 % Essigsäure und 1,5 % H2O2.

In der Mischung hätte man dann dieser Abschätzung zufolge maximal ca. 0,1 % Peressigsäure.
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carot

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #693 am: 23. Januar 2019, 16:27:12 »

Ja, hatte ich mitbekommen. Ich wollte nur auf den Unterschied zwischen den Konzentrationen der Ausgangsstoffe und der sich bildenden Peressigsäure hinweisen. Darauf hatte ich das Problem von 555Nase zurückgeführt.

Würdest du sagen, dass das von dir genannte Verhältnis der Ausgangsstoffe optimal für die Bildung von Peressigsäure ist, eine Erhöhung des Wasserstoffperoxidanteils gegenüber dem Essiganteil also Verschwendung wäre (wie bei der 3% zu 3% Mischung)?
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Bristlecone

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #694 am: 23. Januar 2019, 16:30:53 »

Schwer zu sagen.
Theoretisch hätte man mit einer doppelt so hohen Ausgangskonzentration an H2O2 im Gleichgewicht eine doppelt so hohe Konzentration an PES.
Wie gesagt, theoretisch. Ist aber ja nur eine Überschlagsrechnung.
Ich würd mich daher auf Cydorians praktische Erfahrung verlassen.
Oder/und vielleicht mit den genannten PES-Sticks prüfen.

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carot

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #695 am: 23. Januar 2019, 16:42:21 »

Danke, dann belasse ich alles beim Alten. Ich wollte nur vermeiden, mehr von dem Wasserstoffperoxid zu verbrauchen als notwendig.
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Azubi

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #696 am: 23. Januar 2019, 16:49:18 »

Bei einer höheren Konzentration von Wasserstoffperoxid bildet sich theoretisch mehr PES und wurde in der DDR auch so hergestellt. Da wir aber so wenig wissen (über notwendige Konzentration für diese Anwendung, Reaktionsgeschwindigkeiten, etc) würde (und werde) ich cydorians Erfahrungen vertrauen.
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cydorian

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #697 am: 23. Januar 2019, 17:17:47 »

Das schöne an der Sache ist ja gerade, dass man sich irgendwelche Berechnungen und tiefe Meditationen über Konzentrationen sparen kann. Der billigste Branntweinessig aus dem Discounter ein bisschen verdünnt, die Gurgellösung dazu, bisschen stehen lassen, fertig. Ab damit an die Äste.

Wenn es irgendwelche Schäden am Pfirsich gegeben hätte, wäre mir das schon vor Jahren aufgefallen. Hat es aber nicht. Bei diesen sehr niedrigen Konzentration der Stoffe war das auch nicht zu erwarten. Der Baum ist blattlos, in Winterruhe, die Knospen zu.
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BernerRosenapfel

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #698 am: 23. Januar 2019, 23:34:41 »


Aus eigener Erfahrung kann ich cydorian nur zustimmen. Man muss wirklich nicht versuchen, aus dieser Sache eine Wissenschaft zu machen. Und bei mir hat es auch mit Apfelessig funktioniert.

Gruß
BR
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carot

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #699 am: 27. Januar 2019, 20:32:00 »

Mir ging es eigentlich nur darum, ob ich etwas H2O2 sparen kann. Ich verbrauche ca 7 Liter der Mischung für alle meine Pfirsiche/Nektarinen. Da wäre es schon relevant. Ich habe es aber bei der 3% + 3% - Mischung belassen.

So, heute habe ich gespritzt. Ich war vermutlich schon zu spät. Die Pfirsichknospen waren alle schon deutlich geschwollen. Ich dachte mir aber besser spät als nie.... Wir werden sehen.
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Mediterraneus

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #700 am: 04. Juni 2019, 10:33:59 »

Auch dieses Jahr ist der Gelbfleischige Weinbergspfirsich (Peche de vigne chair jaune)nahezu kräuselfrei. Percoche Andross hat ca. 1/3 Kräusel, Harrow Beauty kräuselt mit etwa der Hälfte der Blätter und scheint die Früchte abzuwerfen. Die anderen haben guten Fruchtansatz.

Über die Jahre hat sich bei mir eindeutig der gelbe Weinbergspfirsich aus Frankreich am besten gehalten. Unbehandelt :D
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Wild Obst

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #701 am: 04. Juni 2019, 13:46:08 »

Bei mir (unbehandelt) kräuseln dieses Jahr alle Sorten mehr oder weniger. Mein kernechter, gelber Weinbergpfirsich ist auch hier zwar gekräuselt, zeigt sich mit einigen weißen jedoch relativ unbeeindruckt davon.

Schlimm sehen Früher roter Ingelheimer und Surpasse Amsden aus. Der rote Weinbergpfirsich und einige weiße sind so im Mittelfeld.
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Roeschen1

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #702 am: 04. Juni 2019, 13:57:42 »

Meine Sämlinge vom Kernechten haben auch was abbekommen, obwohl sie unter dem Balkon stehen.
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cydorian

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #703 am: 04. Juni 2019, 14:30:30 »

Alles was als Weinbergspfirsich gilt ist relativ robust. Dass Harrow Beauty sich so anfällig zeigt, wundert mich nicht, obwohl der gerne als besonders wenig anfällig beworben ist. Ist eh keine gute Sorte, wird mir zu schnell mehlig.

Ich hatte wie üblich behandelt, allerdings vielleicht zu spät. Leichte Befallserhöhung, aber insgesamt kein Problem. Es fällt auf, dass Knospen oben stärker befallen waren. Könnte sein, dass die schon weiter waren, da waren die Sporen vermutlich schneller wie ich mit der Peressigsäuere.
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b-hoernchen

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #704 am: 04. Juni 2019, 22:58:24 »

Meine Behandlungstermine waren 16. 11. 18 und 28. 12. 18 - und hat perfekt gepasst (obwohl das Wetter nicht ganz so stabbil war zu dieser Zeit.

Ich denke, wenn ich etwa 10% Kräuselblätter zulassen würde, käme ich eventuell auch mit einer Behandlung zurecht.
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