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Autor Thema: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans  (Gelesen 122397 mal)

cydorian

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #750 am: 04. Dezember 2019, 10:49:08 »

Bei dieser Mischung genügen auch Schätzungen. Ein mässiger Überschuss an Essigsäure oder H2O2 ist überhaupt kein Problem, alles zwischen 3 und 5% Konzentration haut hin. Weitaus der allergrösste Teil bleibt ohnehin Essig / H2O2, es bildet sich nur sehr wenig Peressigsäure. Es braucht auch nur wenig davon, 0,1% wirkt schon zuverlässig.

Wichtig noch: Nur benötigte (kleine) Mengen herstellen, höher konzentrierte Stoffe voher vorverdünnen. Also nicht Essigessenz in 20% Peroxid schütten und anschliessend verdünnen wollen...
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floXIII

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #751 am: 04. Dezember 2019, 12:27:13 »

m_Essig = m_ges*K_ges/K_Essig = 1 kg * 1.5 % / 20 % = 0.075 kg = 75 g
m_H2O2 = m_ges*K_ges/K_H2O2 = 1 kg * 1.5 % / 3 % = 0.5 kg = 500 g
m_Wasser = m_ges - m_H2O2 - m_Essig = 1000 g - 500 g - 75 g = 425 g

Danke! Dann waren meine Berechnungen zum Glück richtig  ;)
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Galapagosfink

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #752 am: 04. Dezember 2019, 15:13:56 »

ich habe heute erstmalig meine Bäume mit Peressig behandelt, habe aber noch Fragen
- reichen 6 Grad C für die Behandlung aus
- wie lange muss es so warm sein, habe gegen 12 :00 Uhr behandelt, ab 16:00 Uhr, wenn die Sonne verschwunden wird es deutlich kälter bzw. nachts friert es, wie lange muss es wirken
- reicht eine Behandlung aus, oder soll ich in gewissem Abstand eine Behandlung wiederholen, kann mich zuviel behandeln

bisher habe ich keine Pfirsiche und  Nektarinen gepflanzt wegen der Kräuselkrankheit, ich möchte aber nächstes Jahr noch andere Sorten pflanzen, die nicht so resistent sind, kann ich jede Sorte pflanzen, bzw. reicht die Behandlung mit Peressig für jede Sorte aus auch bei empfindlicheren Sorten?

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echo

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Wie ist Kräuselkrankheit bei Pfirsich bei dem milden Winter zu behandeln?
« Antwort #753 am: 01. Januar 2020, 19:38:35 »

Ich wollte unseren Pfirsich jetzt zum ersten Mal gegen Kräuselkrankheit behandeln. Es heißt ja man sollte dies Ende Januar machen, kurz vor Ende der Frostperiode. Jetzt hatten wir aber einen, bisher, sehr milden Winter mit nur paar Nächten mit Minustemperaturen (Frankfurt am Main). Ist deswegen die Behandlung anders durchzuführen? Soll ich viel früher anfangen, oder ist es jetzt schon fast zu  spät?
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b-hoernchen

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Je eher, desto besser!
Trocken sollte es sein - für Peressigsäure sollte es auch nicht zu kalt sein.
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echo

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Je eher, desto besser!
Trocken sollte es sein - für Peressigsäure sollte es auch nicht zu kalt sein.
Danke! Dann werde ich dieses Wochenende die Behandlung durchführen.
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555Nase

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #756 am: 02. Januar 2020, 06:24:04 »

ich habe heute erstmalig meine Bäume mit Peressig behandelt, habe aber noch Fragen
- reichen 6 Grad C für die Behandlung aus
- wie lange muss es so warm sein, habe gegen 12 :00 Uhr behandelt, ab 16:00 Uhr, wenn die Sonne verschwunden wird es deutlich kälter bzw. nachts friert es, wie lange muss es wirken
- reicht eine Behandlung aus, oder soll ich in gewissem Abstand eine Behandlung wiederholen, kann mich zuviel behandeln

bisher habe ich keine Pfirsiche und  Nektarinen gepflanzt wegen der Kräuselkrankheit, ich möchte aber nächstes Jahr noch andere Sorten pflanzen, die nicht so resistent sind, kann ich jede Sorte pflanzen, bzw. reicht die Behandlung mit Peressig für jede Sorte aus auch bei empfindlicheren Sorten?

Beim Durchlesen des Freds ist in Zusammenfassung zu sagen, daß 1x Spritzen ab November ohne Laub bis Februar und bei Temperaturen um die 5°C alles möglich ist. Sicherheitshalber habe ich im Abstand von etwa 4 Wochen ein 2.x gespritzt.
Ein Befall ist Befall, da ist es eigentlich egal, ob die Pflanze als empfindlich oder robust eingestuft wird.
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ringelnatz

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #757 am: 15. Januar 2020, 19:17:21 »

Soo, nachdem ich im November schon einmal mit Peressigsäure gespritzt hatte (und dabei sträflicherweise die dickeren Äste ausgelassen habe), gabs heute nochmal eine 2. Session. War ein bisschen windig, Windrichtung hat aber gut gepasst, Temperatur auch  ;)

Bei der Gelegenheit habe ich dann auch die einjährige Pfirsichveredelung auch noch eingenebelt.
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thuja thujon

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #758 am: 15. Januar 2020, 21:21:49 »

Für eine vollständige Benetzung sollte man von wenigstens 2 Seiten spritzen. Oft ist da zumindest bei einer Seite der Wind ungünstig und Peressigsäure ist nichts, was man in den Lungen haben möchte.

Hier hat der Pfirsisch seit 2-3 Wochen übrigens die ersten Blattspitzen die schon deutlich aus der Knospe gucken. Also für Behandlung bereits teilweise zu spät. Die Erfahrung hat gezeigt das 5 Spritzungen mit zugelassenen Mitteln besser wirken als nur 3.
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ringelnatz

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #759 am: 15. Januar 2020, 21:35:30 »

nee, hab schon drauf geachtet, dass es an alle Seiten kommt. Und Schutzbrille, Nitrilhandschuhe und FFP-Maske getragen!
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thuja thujon

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #760 am: 15. Januar 2020, 21:40:14 »

Gute Idee. Vollmaske schützt die Augen etwas besser als herkömmliche Schutzbrillen.
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midnightsky

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #761 am: 18. Januar 2020, 12:05:35 »

Hallo,

kann ich Equisetum Plus auch gegen die Kräuselkrankheit verwenden?

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b-hoernchen

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #762 am: 18. Januar 2020, 13:29:28 »

Kieselsäure aus Schachtelhalm zur  v o r b e u g e n d e n  Behandlung gegen Pilzkrankheiten?
Wäre interessant - mach' doch den Versuch - einen Ast Equisetum, den Rest konventionell.

Ich halte einen Erfolg für wenig wahrscheinlich, denn der Pilz  i s t  ja bereits auf den Pfirsichzweigen. Ein Biozid wirkt meiner Meinung nach sicherer... .
« Letzte Änderung: 18. Januar 2020, 15:26:53 von b-hoernchen »
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #763 am: 18. Januar 2020, 13:34:26 »

Interessanter als Kieselsäure hielte ich den Ansatz den natürlichen Antagonismus zwischen Bakterien und Pilzen zu nutzen - Bakterium frisst Pilz... .

Hat's bereits Versuche dazu gegeben?

Die Idee eine Bakterienbrühe zu verspritzen anstatt eines Biozids hätte etwas Reizvolles... .
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555Nase

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #764 am: 18. Januar 2020, 14:31:43 »

...Welche Bakterien ??? - Milchsäurebakterien z.B. ??? Einfach den Baum mit Sauerkraut behängen. :P
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