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News: Reden ist das eine, manchmal ist auch zuhören angebracht. Und Reden wie auch Zuhören nutzt sowieso nichts, wenn man nicht imstande ist zu verstehen. (celli)
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Autor Thema: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans  (Gelesen 149451 mal)

Starking007

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #795 am: 24. Mai 2020, 18:15:02 »

Machbar ist vieles.
Dachbau geht schneller als 25 Jahre behandeln.................
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Gruß Arthur

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #796 am: 25. Mai 2020, 02:53:29 »

...Dafür gibt es ja Baumhäuser !  :P
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Mediterraneus

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #797 am: 25. Mai 2020, 16:44:38 »

Meine 2 Pfirsiche haben wie immer nicht ein Kräusel,
wie seit Jahren, ohne jegliche Behandlung.
Unterm Hausdachvorsprung.

Das wollte ich mal wieder eingeworfen haben.............

Mein Peche de Vigne Chair Jaune hat nur einzelne Blätter Kräusel, sieht man fast gar nicht. Auch ohne jegliche Behandlung. Das wollte ich auch mal wieder eingeworfen haben  ;D
Robuste Sorten sind das A und O.

Ok, es gibt auch keinen Pfirsich wegen -5 Grad zur Blüte.  ::)
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #798 am: 25. Mai 2020, 17:00:20 »

Heuer gab sich bei mir ein recht geteiltes Bild - Ornella hat es ganz schlimm erwischt mit der Kräuselkrankheit, Royal Glory war z.B. so gut wie gar nicht befallen. Alle Bäume wurden zum gleichen Zeitpunkt behandelt. Die Fröste haben alle ganz gut überstanden bis auf Ornella. Mit großem Abstand am robustesten zeigte sich Harblaze (ist aber eine Nektarine), die hing bis letzte Woche so übervoll, dass ich sie noch massiv ausdünnen musste. Über den Geschmack kann ich aber noch nichts sagen, die ist heuer im 2ten Standjahr.
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #799 am: 25. Mai 2020, 17:08:12 »

Meine 2 Pfirsiche haben wie immer nicht ein Kräusel,
wie seit Jahren, ohne jegliche Behandlung.
Unterm Hausdachvorsprung.

Das wollte ich mal wieder eingeworfen haben.............

Mein Peche de Vigne Chair Jaune hat nur einzelne Blätter Kräusel, sieht man fast gar nicht. Auch ohne jegliche Behandlung. Das wollte ich auch mal wieder eingeworfen haben  ;D
Robuste Sorten sind das A und O.

Meine gelben und weißen Sämlingsweinbergpfirsiche sind nicht ganz kräuselfrei, aber bis jetzt kaum ein Problem, geschätzt vielleicht 0-3% der Blätter. Rubira ist sogar ganz frei. Auch bei den anderen, "richtigen Sorten" hält sich die Kräuselkrankheit bei mir dieses Jahr in erträglichen Grenzen, ohne Behandlung und ohne Dach. Wenn hier schon solche Aussagen eingeworfen werden, will ich auch ;D.
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Waldgärtner

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #800 am: 26. Mai 2020, 07:01:04 »

Limbach hat einige gelbfleischige Sorten im Programm, die angeblich resistent sind gegen die Kräuselkrankheit (http://www.shop.zahradnictvolimbach.sk/de/Steinobst/Pfirsiche-und-Nektarinen).
Hat die jemand ausprobiert oder kann sonst was dazu sagen?
Ist das realistisch? Das fände ich persönlich angenehmer als zu spritzen.

Bislang kannte ich nur weiße Weinbergpfirsiche, die resistent sind.
So gut die für die Verarbeitung geeignet sind, der Geschmack beim Frischgenuss ist m.E. noch ausbaufähig.
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Mediterraneus

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #801 am: 26. Mai 2020, 10:50:35 »

Die weißen Weinbergspfirsiche und auch der Blutrote haben für meinen Geschmack zu viel Säure. Der Gelbe ist deutlich angenehmer.

Gut, dass es jetzt neben Anbietern in Frankreich und Italien jetzt zunehmend Sorten in anderen Ländern gibt. Wird auch Zeit, das langweilige Sortiment hierzulande nervt mich schon 20 Jahre (Benedicte, Revita & Co)
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cydorian

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #802 am: 26. Mai 2020, 11:05:29 »

Dachbau geht schneller als 25 Jahre behandeln.................

Stimmt. Aber ist sackteuer und der Bagger macht auch keinen Spass, der ein Pflanzloch graben muss, weil die Fläche unter der Dachtraufe von der Erbauern mit Bauschutt und Kies gefüllt ist. Alternativ könnte ich auch die Terrasse abreissen. Aber hey, ich spare zehn Minuten Essig mit Gurgelwasser versprühen pro Jahr.

Ich finds schön, wenn auch Leute eigene Pfirsiche aller Sorten essen können, die keine Scheuen oder passende dachbetonte "meins ist länger" Villen auf ihrem "Anwesen" haben.

Angeblich nicht anfällige Sorten werden doch schon immer durchs Dorf getrieben. Hier im Thread kann man das doch gut nachvollziehen. Erst sang man das Lied von den weissfleischigen Pfirsichen, vor allem der Kernechte vom Vorgebirge (oder einer seiner vielen anderen Namensvarianten), dann kam Benedicte, Revita, im Moment ists "Fruteria" und ein grosser Schwung von Zaigers beständig in den Markt gepumpter Neuzüchtungen, z.B. Fidelia Zaifuro.

Bei den Sorten aus anderen Ländern scheint mir was entgangen zu sein. Einige Baumschule im Südwesten (die auch versenden, z.B. Kiefer) und Österreich haben schon sehr lange massenhaft Sorten von überallher und erneuern dieses Spektrum auch regelmässig. Nur: Leute, ihr müsste auch mal kaufen statt immer nur zum Dehner zu zockeln und sich drüber zu echauffieren dass dort wieder nur der rote Ellerstädter steht! Es hat nämlich seinen Grund, dass Pfisiche hierzulande so selten gepflanzt werden und deshalb nur ein paar Baumschulen da auch was bieten. Den Hauptgrund könnt ihr im Threadtitel nachlesen und hoffentlich wird damit etwas dazu beigetragen, dass dieser Grund weniger Ärger macht.
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thuja thujon

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #803 am: 26. Mai 2020, 11:18:12 »

Dachbau geht schneller als 25 Jahre behandeln.................

Stimmt. Aber ist sackteuer und der Bagger macht auch keinen Spass, der ein Pflanzloch graben muss, weil die Fläche unter der Dachtraufe von der Erbauern mit Bauschutt und Kies gefüllt ist. Alternativ könnte ich auch die Terrasse abreissen. Aber hey, ich spare zehn Minuten Essig mit Gurgelwasser versprühen pro Jahr.
Die zehn Minuten sparen stimmt auch nicht so wirklich. Unter freistehenden Überdachungen muss gegossen werden, länger als 10 Minuten pro Jahr.

Überdachen soll aber auch gegen die Stammkrankhieten helfen, das macht den Bäumen hier mittlerweile mehr zu schaffen als Kräuselkrankheit.
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Mediterraneus

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #804 am: 26. Mai 2020, 11:21:51 »

Bei den Sorten aus anderen Ländern scheint mir was entgangen zu sein. Einige Baumschule im Südwesten (die auch versenden, z.B. Kiefer) und Österreich haben schon sehr lange massenhaft Sorten von überallher und erneuern dieses Spektrum auch regelmässig. Nur: Leute, ihr müsste auch mal kaufen statt immer nur zum Dehner zu zockeln und sich drüber zu echauffieren dass dort wieder nur der rote Ellerstädter steht! Es hat nämlich seinen Grund, dass Pfisiche hierzulande so selten gepflanzt werden und deshalb nur ein paar Baumschulen da auch was bieten. Den Hauptgrund könnt ihr im Threadtitel nachlesen und hoffentlich wird damit etwas dazu beigetragen, dass dieser Grund weniger Ärger macht.

Freilich gibt's wenige Anbieter in D. Ich hab da nur ein Problem mit den ganz neuen Sorten. Wir haben in D keine Ahnung von Pfirsichanbau, zumindest heutzutage nicht mehr. Ich persönlich halte mehr von alten, bewährten Sorten. Was für den Hausgarten. Alte und bewährte Pfirsichsorten gibt's in D nicht, zumindest nicht viele außer dem Weinbergspfirsich.
Warum nicht von unseren Nachbarn abschauen, die das schon erfolgreich machen. Außerhalb der Plantagen.
Es wird von offizieller Seite auch nichts getestet bei uns. Wenn ich mir z.B. die Bayerische Landesanstalt für Gartenbau anschaue, die haben freilich auch Pfirsiche im Test. Aber eben auch nur die Sorten, die sie offiziell gesponsert bekommen .Also wieder Neuzüchtungen, wo irgendein Züchter dran verdient. Die alten Landsorten aus Italien oder Frankreich haben da keine Chance, bekannt zu werden, bzw. zu zeigen, was die in Sachen Resistenz gegen KK so können.
« Letzte Änderung: 26. Mai 2020, 11:23:29 von Mediterraneus »
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Galapagosfink

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #805 am: 18. November 2020, 20:22:51 »

ich habe heute meine Pfirsiche und Nektarinen mit Peressigsäure behandelt, letztes Jahr war ich damit nicht erfolgreich, vielleicht zu spät, ich möchte dieses Jahr mehrfach behandeln, was macht Sinn? alle 4 Wochen, also im Dezember und Januar nochmal oder lieber, noch kürzere Intervalle? Wie oft kann ich behandeln ohne den Bäumen zu schaden?
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555Nase

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #806 am: 19. November 2020, 01:32:19 »

Bei mir hat es letztes Jahr ja auch im Februar noch funktioniert.
Dieses Jahr dachte ich, es wäre mir ein Fehler unterlaufen, der Austrieb total verkräuselt. Erstmal hatte ich es auf die Spätfröste geschoben, dann waren es doch die Blattläuse. Noch nie hatte ich am Pfirsisch Blattläuse !?
Nach der Bekämpfung wachsen die Blätter gesund heraus.

Je nach Wetter spritze ich 2x, November-Dezember und Januar-Februar.
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Starking007

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #807 am: 19. November 2020, 06:56:10 »

Pflanzloch Pfirsich:

Nach meiner Erfahrung hat Pfirsich kein Problem mit Schotter, Steinen, Bauschutt.
Im Gegenteil, er mag Luft im Boden.
Pflanzlöcher mache ich schon lange kaum größer als die Wurzeln, der Ballen,
ich verbessere hinterher, rundherum.
Wenn man den Wurzelradius eines Baumes bedenkt, der in aller Regel über die Krone hinausgeht,
spielen die ersten 60cm nur 1-2 Jahre eine Rolle, und das gleiche ich mit Pflege aus.

Z.B. Weinstock: 1 Pflasterstein raus, Wein rein. Tief muss der sein.
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Starking007

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #808 am: 19. November 2020, 06:59:45 »

Dach, an Haus- oder Schuppenwand:
Pultbogenvordach 120 cm x 80 cm 86€ im Baumarkt, 2 Stck. nehmen.
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rocknroller

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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans
« Antwort #809 am: 19. November 2020, 08:18:08 »

Zitat
Nach meiner Erfahrung hat Pfirsich kein Problem mit Schotter, Steinen, Bauschutt.
Im Gegenteil, er mag Luft im Boden.

Kann ich bestätigen.

Unser Kernechter vom Vorgebirge steht direkt an einem auslaufenden Schotterhang  direkt an der Bahnlinie.

Wasser bekommt er über die aufgeschüttete Trasse reichlich, allerdings muss er von Mitte Oktober bis Ende Februar ohne direktes Sonnenlicht auskommen.
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