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Autor Thema: Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...  (Gelesen 24975 mal)

freiburgbalkon †

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #150 am: 22. November 2011, 20:06:40 »

hat jemand die Royal Parks schon mal in echt gesehen?
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Jasmina

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #151 am: 23. November 2011, 19:10:57 »

Hat jemand die Antonin Dvorak und kann mir etwas über sie erzählen?
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Loli

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #152 am: 23. November 2011, 23:52:55 »

Haben wir :). Sie steht auf der Südseite in der Nähe ihrer Vorfahrin Mme Butterfly. Aber sie kann das Blut von "Ophelia" auch nicht verhehlen :D. Besonders schön ist, dass sie die Farbe hält und sehr stark duftet. Sie blüht die ganze Saison hindurch und ist vom Habitus so buschig, dass wir sie kurzerhand mit den Teerosen vergesellschaftet haben :).
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Man flieht die Farben, weil es so schwer ist, sich ihrer mit Geschmack und Anmut zu bedienen.
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Rosenkultivarium

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #153 am: 24. November 2011, 07:22:31 »

Haben wir :). Sie steht auf der Südseite in der Nähe ihrer Vorfahrin Mme Butterfly. Aber sie kann das Blut von "Ophelia" auch nicht verhehlen
Bei den von Jan Böhm verbreiteten Rosen sollte immer im Auge behalten werden, dass seine Angaben über die Abstammung sowenig stimmen wie seine Urheberschaft.
Böhm war kein Züchter, auf der einen Seite brachte er Sports, die in seinem Betrieb enstanden, in den Handel auf der anderen Seite versah er bereits eingeführte Rosen mit einem neuen Namen und brachte sie als eigene Züchtungen heraus. Dass er sie dann auch noch an Neuheitenwettbewerben auch in den USA teilnehmen liess war zu dreist - da ist dann alles aufgeflogen ....
Viele der 'Böhm-Rosen' sind wirklich schön, auch die Antonin Dvorak! Hier ist sie wüchsiger als ein Grossteil der Teehybriden aus der Ophelia-Familie und auch winterhart. Klarerweise hat er ja nicht die schlechtesten Rosen für seine Zwecke ausgewählt.
Wäre ein interessantes Vorhaben die Ursprungssorten herauszufinden ....

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Loli

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #154 am: 24. November 2011, 09:44:28 »

Ja, das ist ein wichtiger Hinweis und das kultivarisch spannende an den "Böhm-Rosen". Darum versuchen wir, sie in die Nähe angeblicher Vorfahren zu pflanzen, um unter zumindest sehr ähnlichen Standortbedingungen die Eigenschaften zu vergleichen.
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Rosenkultivarium

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #155 am: 24. November 2011, 09:50:06 »

Sehr gut!
Vielleicht finden sich dann auch Sorten die wir schon verloren geglaubt haben!
« Letzte Änderung: 24. November 2011, 09:50:28 von Rosenkultivarium »
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Vulkanrose

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #156 am: 25. November 2011, 16:39:53 »

Zum Thema Böhm:

Gut dass sich Meilland damals so starkt engagierte und durch seine Energie der Sortenschutz eingeführt wurde. Das war leider damals eine beliebte Vorgehensweise, sich mit den Federn von anderen Züchtern zu schmücken und sich finanziell zu bereichern.

Die Rosen dann auch noch zu Wettbewerben zu schicken ist ein starkes Stück. Bei solchen Wettbewerben sind Spezialisten, da ist es klar dass da mal einer misstrauisch wird.


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Santolina1

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #157 am: 25. November 2011, 22:09:49 »

Zum Thema Böhm:

Die Rosen dann auch noch zu Wettbewerben zu schicken ist ein starkes Stück. Bei solchen Wettbewerben sind Spezialisten, da ist es klar dass da mal einer misstrauisch wird.


Selber Gedanke 8)
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Nova Liz

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #158 am: 25. November 2011, 22:27:03 »

Ein freches Böhm Beispiel ist die angebliche Nase národni in Sangerhausen(Böhm 1935).
Ich oute mich jetzt mal als Depp,weil ich es auch erst glauben wollte. :-X
Aber da es ja kaum weißgeränderte dunkelrote Remontanten gibt......blieben dann schnell keine Fragen mehr offen. ::)
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Vulkanrose

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #159 am: 26. November 2011, 23:07:21 »

Ich muss zum Thema Böhm auch ehrlich sagen dass man nicht weiß was in seinem Kopf so vorgegangen ist. Ob es alleine nur ein kommerzieller Gedanke war kann wohl niemand beantworten.

Ich züchte ja auch seit einigen Jahren Rosen als Hobbyzüchter. Auf die Idee eine bestehende Rose als meine eigene Züchtung auszugeben käme ich nie. Ein Züchter, kommerziell oder als Hobby, ist doch auch stolz auf das was er erreicht. Jeder Züchter hat Ziele und ist happy wenn er sich denen annähert, oder sie erreicht.

Wer lügt sich schon gerne in die eigene Tasche.

Gerade sitze ich zwischen meinen Aussaaten und freue mich schon wenn die ersten keimen. Sie dann aufzuziehen ist ein einmaliges Erlebnis mit viel Spannung. Das spätere Selektieren fällt mir immer noch schwer, da mir die Pflanzen leit tun.

Einen Steckling machen oder ein Auge zu okulieren ist einfach. Sie dann als mein Geschöpf auszugeben kann ich nicht nachvollziehen.

Sorry dass ich mich da so reinsteigere, aber ich finde so etwas dreist und unfair. Ich kenne einige Hobbyzüchter. Einer hat sogar schon mehrere Preise mit seinen Rosen gewonnen und ich pflege mit ihm ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Da bin ich in keinster Weise neidisch. Das Gegenteil ist der Fall, ich freue mich mit ihnen und tausche auch gerne Erfahrungen aus. Nur um Erfolge vorzuweisen, dann zu betrügen ist in meinen Augen etwas krank und spricht nicht für die jeweilige Person.

Ein Züchter wird mit seinen Rosen "unsterblich". Als "Betrüger" möchte ich nicht in den Geschichtsbüchern stehen.


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Conni

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #160 am: 07. Januar 2012, 20:52:17 »

Weiß jemand von Euch, wer Cäcilie und Anna Scharsach waren? Das Netz gibt leider nichts her.
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kaieric

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #161 am: 08. Januar 2012, 00:52:10 »

Haben wir :). Sie steht auf der Südseite in der Nähe ihrer Vorfahrin Mme Butterfly. Aber sie kann das Blut von "Ophelia" auch nicht verhehlen :D. Besonders schön ist, dass sie die Farbe hält und sehr stark duftet. Sie blüht die ganze Saison hindurch und ist vom Habitus so buschig, dass wir sie kurzerhand mit den Teerosen vergesellschaftet haben :).

erhellend wäre es, detailliertere bilder von der pflanze und ihrer morphologie zu sehen.das bei hmf gezeigte einzige blütenportrait ist ja per se wenig aussagekräftig. könnt ihr da aushelfen?
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jutta

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #162 am: 08. Januar 2012, 17:36:24 »

Hat jemand Erfahrung mit der Grootendorst- Familie oder Fimbrata?

Mich würde interessieren, ob die Nelkenrosen genauso robust, salz- und trockenheitsverträglich sind wie Rugosas.

Als Begrenzungshecke habe ich seit einem Jahr Schneekoppe, Hansa und Sahra v. Fleet, seit Herbst noch Rotes Phänomen. Sind trotz des trockenen Sommers sehr gut angewachsen.

Jutta
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lubuli

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #163 am: 08. Januar 2012, 18:12:42 »

da die grootendorsts auch rugosas sind, denke ich schon, dass sie dasselbe verhalten haben. hier stehen sie öfter am strassenrand.
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der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli

jutta

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Re:Rosen, über die ich gerne mehr wüßte...
« Antwort #164 am: 08. Januar 2012, 18:19:23 »

hier stehen sie öfter am strassenrand.

Danke, das ist schon mal gut!

Ich dachte halt, weil es Hybriden sind, könnte was empfindlicheres dabei sein.


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