frieda, ich finde, das zweite Bild sieht realer aus (wenn ich selbst dort wäre und schauen würde, sähe ich auch nur einen Ausschnitt und nicht alles), aber für Doku-Zwecke ist wohl das erstere besser geeignet.
Wie Gartenlady schon geschrieben hat, finde ich viele Motivprogramme sehr praktisch, vor allem, wenn es schnell gehen soll oder ich nicht Zeit und Muße habe, mich mit Details auseinanderzusetzen. Das Sportprogramm ist bei Tieraufnahmen sehr praktisch, ebenso die Nachtautomatik (wenn ich Nachtbilder plane, stelle ich sie manuell ein, aber wenn es rasch gehen soll oder ich nur mal schnell für ein paar Fotos rausgehe, würde ich die halbe Nacht brauchen, ehe sich die Bilder den Ergebnissen der Programmautomatik annähern).
Bei Blitz- und Gewitterfotografie hingegen geht es nur manuell, und zwar zur Gänze. Alle diese Dinge sind natürlich auch Manipulation, aber ich finde, wir entfernen uns vom Thema, denn Bildbearbeitung fängt - finde ich - nicht schon in der Kamera an, sondern erst am PC. Und da sehe ich eben Probleme, wie schon erläutert.
Ansel Adams' Bilder finde ich persönlich (oh je, was werdet ihr von mir denken...) zu, wie soll ich sagen, der Wirklichkeit entfernt. Sie wirken auf mich tot, still und so, als ob ihnen das Leben, die Realität, fehlen würde. Ich habe aber natürlich nur einen Teil seiner Bilder gesehen bis jetzt und mich nicht wirklich mit ihm beschäftigt. Ich würde aber depressiv werden, wenn ich eins seiner Bilder an der Wand hängen hätte (und nicht, weil sie schwarz-weiß sind).