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Autor Thema: Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?  (Gelesen 10944 mal)

RosaRot

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #120 am: 29. November 2010, 10:55:00 »

Einfach Weissabgleich, Belichtung und Kontrast bearbeiten ohne Verluste. Gruß Birgit

"Einfach" ist gut...

Ist halt was für Leute, die ihr Bier selbst brauen, ihre Kleider selber weben und nähen, ihr Radio selber basteln, ihre Schuhe aus selbstfabriziertem Leder produzieren, usw.


Kommt drauf an für wen. Ein paar Kenntnisse gehören schon dazu....

Der zweite Satz: das ist einfach Quatsch. So kann man natürlich auch diskutieren - bringt nur nichts.
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Viele Grüße von
RosaRot

Günther

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #121 am: 29. November 2010, 11:02:39 »


Auch ein Bild, was in einem Buch erscheint in der Größe einer halben PK, braucht eine Auflösung von 300 pi wenigstens und sollte vor Abgabe zum Druck mindestens die doppelte bis dreifache Größe ( optisch ) haben....


Diese Auflösung entspricht bei Postkarte nicht einmal 2 MPix, selbst bei Vervierfachung sinds erst ca. 5 MPix....
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Günther

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #122 am: 29. November 2010, 11:05:29 »


Der zweite Satz: das ist einfach Quatsch. So kann man natürlich auch diskutieren - bringt nur nichts.


DAS "das ist einfach Quatsch." ist natürlich ein Killerargument....
RAW ist im Wesentlichen ein Relikt aus der Zeit, wo die jpg-Konvertierung noch sehr mäßig war.
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toto

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #123 am: 29. November 2010, 11:06:46 »


Auch ein Bild, was in einem Buch erscheint in der Größe einer halben PK, braucht eine Auflösung von 300 pi wenigstens und sollte vor Abgabe zum Druck mindestens die doppelte bis dreifache Größe ( optisch ) haben....


Diese Auflösung entspricht bei Postkarte nicht einmal 2 MPix, selbst bei Vervierfachung sinds erst ca. 5 MPix....
:-X :-X :-X
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lonicera 66

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #124 am: 29. November 2010, 11:20:24 »

 :D Moin,
als einer von Thomas erwähnten Neulingen in der Welt des RAW Formats muß ich sagen,
das die Möglichkeit meiner Kamera JPG und RAW gleichzeitig zu machen inwischen für mich das Mittel der Wahl ist.

Ich habe eine gesonderte Festplatte für RAWDateien eingerichtet. Will ich wirklich mal ein Bild in Postergröße ausdrucken (z.B. meine Panoramabilder) ist RAW sehr von Vorteil.
Selbst bei Ausdrucken von DIN A4 ist die Qualität sehr viel besser.
Und der Datenverlust beim Bearbeiten von JPG ist Geschichte...

Zitat
Ist halt was für Leute, die ihr Bier selbst brauen, ihre Kleider selber weben und nähen, ihr Radio selber basteln, ihre Schuhe aus selbstfabriziertem Leder produzieren, usw.

DAS ist meiner Meinung nach ein unsachlicher Ausspruch, der für mein Empfinden nix´mit dieser Diskussion über Bildbearbeitung zu tun hat...

Es wird immer Menschen geben, die eine andere Meinung haben, und das sollte man für sich selbst akzeptieren lernen.
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liebe Grüße
Loni


Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert und nicht "Everybodys-Darling"

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RosaRot

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #125 am: 29. November 2010, 11:32:06 »

Ich verlinke hier mal etwas, das sich zwar auf Canon-Kameras bezieht, aber genügend allgemeine Informationen enthält um sich ein Bild über RAW zu machen.
Vielleicht interessiert es ja jemanden. Günther?

Link
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RosaRot

toto

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Günther

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #127 am: 29. November 2010, 12:02:26 »

Gut für Leute, die noch nie was über RAW gehört haben.

Und auch nicht überzeugend.
Daß man z.B. manchmal manche fehlbelichteten Bilder noch retten kann - geschenkt. Gegen Fehlbelichtung gibts gute Automatiken, und für bewußte Abweichungen ist genug Spielraum. Ein echt in die Sättigung überbelichtetes Bild kann auch RAW nicht retten.

Ich hab schon digital fotografiert, da war eine VGA-Auflösung noch Luxus, und da gabs als besonderes Zuckerl eine 8 MB-Karte zur Kamera dazu....
RAW hab ich immer wieder nebenbei versucht, ich hab keine besonderen Vorteile gefunden.
Wenn man von manchen Profis absieht - die spielen in einer anderen Klasse - dann ist RAW sichtlich ein Versuch, sich von der Masse der "gewöhnlichen, plebejischen" Fotografen abzusetzen, dazu noch etwas fotografisches Rotwelsch ("Bokeh" ist da sehr beliebt...) und natürlich ein großes Markenschild um den Hals - seht, was ich mir leisten kann...
Zurück: Wenn ich was für überzeugend besser befinde, dann nehm ich es, dann benutz ich es. Nur, weil "man" damit vielleicht besser ausschaut - nein.
Und nochmals: Profis stellen andere Ansprüche, ein Profikoch kocht auch anders als eine gute (Hausfrau-)Köchin. Wer sich sonst die Mühe machen will - soll er. Man sollte es aber nicht jedermänniglich als "must", als "Non plus ultra" einzureden versuchen.
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lonicera 66

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #128 am: 29. November 2010, 12:50:51 »

So, ich finde, hier ist jetzt genug Gift verspritzt worden... ::)

Fazit:

einige mögen Raw, andere nicht...dabei sollte es belassen werden.

Können wir vielleicht zur ursprünglichen Diskussion zurückfinden? Die war eigentlich recht interessant...
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liebe Grüße
Loni


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frida

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Re:Was ist legitime Bildbearbeitung, was Manipulation?
« Antwort #129 am: 29. November 2010, 13:12:46 »

Ich denke auch, wir sollten es nun hierbei bewenden lassen. Wir sind alle erwachsene Menschen, die für sich frei entscheiden können, ob sie Fotos auch in RAW abspeichern möchten oder nicht. Die Gründe dafür wurden ausreichend dargelegt.
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lune5

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Re:Hart aber herzlich - der kritische Fotothread
« Antwort #130 am: 18. Dezember 2010, 11:42:26 »

Wie würden die Kommentare ausfallen, wenn es kein Foto, sondern ein Gemälde wäre?

Würden wir dem Maler sagen, da im Vordergrund fehlt ein Blickfang, dort gehört mehr lichter Ocker rein?

Beim Foto hat der Betrachter im Hinterkopf, dass es beliebig manipuliert werden kann - Blende, Filter, Nachbearbeitung. Er nimmt es nicht als fertiges Produkt hin. Ich glaube, das lässt sich bei der Beurteilung nur schwer abschalten.

Nur so als Überlegung am Rande von einer, die lieber malt ;D, aber gern schöne Fotos anguckt.
LG lune
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toto

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Re:Hart aber herzlich - der kritische Fotothread
« Antwort #131 am: 18. Dezember 2010, 11:55:09 »

Wie würden die Kommentare ausfallen, wenn es kein Foto, sondern ein Gemälde wäre?
.....
Beim Foto hat der Betrachter im Hinterkopf, dass es beliebig manipuliert werden kann.....
LG lune

Beim malen ist ALLES Manipulation - ein Gemälde ist immer zuerst "gedacht".
Ein Bild schlechthin steht für sich - ob gemalt oder fotografiert.
Es ist das Endprodukt.

Wenn dieses Bild - sowie in #401 beschrieben - esotherisch wirken soll, ist sicher alles richtig daran im entsprechenden Kontext unterstützt stehend.

Ansonsten ist es - wie schon gesagt - subjektiv auch mit solchen Fragestellungen: wie empfinde ich Natur?

Ich für meine Person empfinde sie nicht als "mich bedrohend". Ich möchte beim Anblick von "Meer" auch nicht an den Saturn denken ;) Ich möchte sie auch nicht mystifiziert sehen - ich finde Natur beschützenswert sowie sie ist. M.E. hat sie eine Mystifizierung nicht nötig. Sie ist vielseitig genug.

Ein Bild aus dem Zusammenhang gerissen... schwierig. Oft kann derjenige auch nichts an erklärenden Worten hinzusetzen - denn genau aus dem Grund, weil er es nicht beschreiben kann, hat er ein Bild gemacht. Sonst hätte er geschrieben - ein Gedicht, einen Roman ect.
Auffassungssache.
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2010, 11:57:10 von toto »
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fars

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Re:Hart aber herzlich - der kritische Fotothread
« Antwort #132 am: 18. Dezember 2010, 12:12:38 »


Beim malen ist ALLES Manipulation

Das ist m.E. die falsche Wortwahl. Es sei denn, das Gemälde soll propagandistische Zwecke erfüllen.

Ein Maler manipuliert nicht, sondern malt seine Sicht der Dinge. Ob der Betrachter ihm folgt, liegt allenfalls in der suggestiven Kraft des Gemäldes.
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toto

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Re:Hart aber herzlich - der kritische Fotothread
« Antwort #133 am: 18. Dezember 2010, 12:25:53 »

Das ist m.E. die falsche Wortwahl. Es sei denn, das Gemälde soll propagandistische Zwecke erfüllen.

Unter Manipulation finde ich folgendes: "die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen" ( das "geliebte" wiki... mal eben schnell... )

Insofern.... ist es völlig egal, welche Art Einfluss genommen wird - ob das Propaganda oder Kunst heißt - es ist hergestellt, um zu zeigen, Einfluss zu nehmen, suggestiv oder nicht...

Wenn wir das Wort anders benutzen.... ist das unser Problem ;)
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Treasure-Jo

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Re:Hart aber herzlich - der kritische Fotothread
« Antwort #134 am: 18. Dezember 2010, 13:25:04 »

...dennoch ist Kunst per se (A. b. d. R.) keine aktive Einflßnahme, obwohl Kunst sicher auch beeinflußt; insofern plädiere ich auch dafür das Wort "Manipiulation" in diesem Zusammenhang zu vermeiden.
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Liebe Grüße

Jo
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