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Autor Thema: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?  (Gelesen 166271 mal)

andreasNB

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #75 am: 17. März 2013, 08:37:43 »

Muß sagen, das letzte Photo gefällt mir am Besten.
So schön morbid.
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Gartenplaner

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #76 am: 17. März 2013, 12:48:14 »

Hab die ganze Zeit deine Fotos angeguckt und mitgelesen.
Ganz ehrlich...es hat mich immer hin und her gerissen und nun bleibt ganz einfach der Eindruck, dass es total spannend ist in deinem Garten. Du machst vieles so anders und genau das reißt mich mit und ich bin neugierig, wie dein Garten weiter wächst. Toll!

Hallo Dietilia,
danke auch dir für deine Ehrlichkeit  :D
Für mich ist es spannend und schön zu sehen, dass mein Garten viele nicht kalt lässt - auch wenn so manche/r vieles/alles für sich selber anders machen würden oder es nach eigenem Geschmack nicht als "schön" empfinden.

Oftmals grübele ich über Ideen lange hin und her, unter anderem auch, ob ich mich selber Stilbrüche, ironische Zitate oder "Oha-Effekte" traue.
Aber ich mache den Garten primär für mich - insofern komme ich in solchen Momenten oft zu dem Schluß, dass es mir egal sein kann, ob "man das so macht" oder eben nicht und was die Nachbarn bloß denken, wenn ich es im Rahmen meiner grundlegenden Gestaltung mir selber gegenüber begründen kann - und es nicht nur so eine spontane "Das-will-ich-haben-Idee" war.
Wobei das oft schwierig ist, gibts doch so viel Tolles  ;D
Andersrum betrachtet, kann man einige "Das-will-ich-haben-Ideen" gut integrieren, wenn man sich Gedanken drüber macht, wie und wo sie zum Rest passt und sich ergänzend einfügen kann.
Aber wenn es sich nicht begründen lässt oder anders gesagt, ins Gesamtkonzept einfügt, machen zuviele solcher Ideen einen Garten zum Sammelsurium.

@andreasNB:
Genau so eine Stimmung möchte ich da auch....wenn die Eibenhecke zu beiden Seiten des Tores noch höher ist, wirds noch mehr "dunkler Tann"  ;D


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riesenweib

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #77 am: 17. März 2013, 17:57:43 »

gartenplaner, euer garten zählt für mich zu den faszinierendsten gärten, die hier bei pur zu sehen sind. Und nicht nur da ;)
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

Gartenplaner

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #78 am: 17. März 2013, 22:48:02 »

*rotwerd*

Danke  :D


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moreno

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #79 am: 30. März 2013, 17:44:36 »

Very good work!
 ;)
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Gartenplaner

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #80 am: 30. März 2013, 22:59:48 »

Thank you very much, moreno  :D


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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #81 am: 17. April 2013, 23:25:54 »

Ein Frühlingsspaziergang.
(Nochmal zur Orientierung der Übersichtsplan  ;) :


Start im Gartenhof direkt am Haus:



Unglaublich, wie gut die Fatsia japonica "Spiders Web" durch den Winter gekommen ist - viel besser als alle Versuche mit der reinen Art bisher  :o



Blick von der Terrasse aus in den Garten - entlang der Blickachse zum zukünftigen Pavillon:



Weiter gehts links rum zum "Gehölzgarten", hinter den Haseln, die die Grenze zum Nachbarn im Sommer blickdicht machen blühen die Anemone blanda:





Auf der anderen Seite ein Trupp Tulipa turkestanica:



Wunderbarer Duft, der manchmal meterweit streicht, Daphne mezereum rubra:







An der Blutbuchenlaube, noch mit trockenem Herbstlaub:



Blick zum Sandsteinobelisken:



Zur Dorfkapelle:



Und weiter den Garten hoch - die kleinen gelben Punkte sieht man im übernächsten Foto  :)



Narcissus pseudonarcissus ssp lobularis (will viiiielmehr davon!!  :-\ ):



Flacher, aber auch schön, Scharbockskraut:



Und Primula veris sät sich inzwischen fleissig aus  :D :





Blick durch den Fossilienhain/"Ur-Wald" dahinter links der Eibenhain:



Im Eibenhain:









Omphalodes verna:



Klein aber oho - Daphne mezereum alba - interessanterweise mit unterschiedlichem Duft zur rubra-Form  ???  :










Blick von außen auf den Eibenhain:



Und weiter den Garten runter.....auf einen wunderbaren Trafomasten, der hoffentlich mal hinter der neugepflanzten Davidia involucrata verschwindet:



Blick entlang der Querachse durch den Garten auf die Blutbuchenlaube mit Herbstlaub:



Blick in die Ruine:



Die Farne Woodwardia unigemmata und fimbriata noch gut eingepackt unter Fallaub, dahinter Camelia "Black Lace":



Blick von vor der Ruine aus in den Garten:



Und entlang des Hohlwegs zurück zur Terrasse:



LG,
Gartenplaner


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cydora

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #82 am: 23. April 2013, 19:38:24 »

Ich finde den Eibenhain total klasse! Von außen ahnt man überhaupt nichts und innen wird man total überrascht. Auf den Fotos wirkt er da auch viel größer als man von außen ahnen kann. Die Steinpilze geben dem Ganzen was Märchenhaftes.
Schöne üppige Helleborenhorste hast Du da...
Im Efeu hast Du da einzelne rötliche Heuchera, sieht aus wie Georgia Peach oder Berry Smoothie...Kommen die da gut? Vertragen die den Druck im Efeu? Oder schneidest Du sie stets frei?
Dann würde mich noch die Pflanze links hinter der gefüllten roten Helleborus interessieren. Hat hellgrünes Laub und vermutlich rosa Blüten soweit ich das erkennen kann. Was ist das?
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Liebe Grüße - Cydora

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #83 am: 23. April 2013, 23:08:39 »

Hallo Cydora,
danke für die "Blumen"  ;)

Der Bereich des Eibenhains misst innerhalb der Hecken ungefähr 12x6m.
Vorher standen dort dichtgedrängt Fichten, die 2003/2004 zu einem großen Teil abstarben.
Ich hatte dann Glück, größere Eiben bei einer Baumschule in der Nähe zu finden, die allerdings länger nicht verpflanzt worden waren, die Pflanzung war also ein bisschen Risiko, klappte aber gottseidank.
Am Anfang überlegte ich, einen ganz puristischen Raum zu schaffen, nur die Bäume, die scharf geschnittenen Hecken drumherum und EINEN Bodendecker.
Aber das hielt ich nicht lange durch  ;D
Efeu war schon als kleine Fläche da, Walderdbeeren aus dem Garten meiner Großeltern pflanzte ich nach dem ersten dicken Mulchen mit Rindenmulch dazu und die explodierten dann förmlich.

Dann war die nächste Überlegung, dort üppige, exotisch wirkende Blattstauden zusammenzutragen, davon ist noch eine Rodgersie übriggeblieben.
Schlußendlich wurde der Bereich eine Schatten-Versuchsfläche, auf der ich Wald- und Gehölzrandpflanzen ausprobiere.
Und davon geblieben ist, was klaglos wenig bis keine Pflege braucht, mit dem schweren Lehmboden auskommt, der im Winter sehr nass, im Sommer aber auch mal trocken werden kann.
Ebenfalls geblieben sind Pflanzen, denen Konkurrenz nix ausmacht oder sie selber sehr konkurrenzstark sind.

Zu den Helleborus - sagen wir mal EINEN üppigen Helleborushorst, der ist allerdings auch schon insgesamt um die 20 Jahre alt und steht seit 2005, also von Anfang an, im Eibenhain.
Aber die anderen sind auf einem guten Weg, sie fühlen sich da wohl und säen sich aus.
Allerdings kann ich wohl noch lange nicht mit so spektakulären Sämlingen aufwarten wie so manche im Helleborus-Thread  ::)

Die bunten Heuchera - frag mich bitte nicht, welche das jetzt ist, ich habe beide von dir genannten Sorten ausgepflanzt und einige andere - schlagen sich insgesamt erstaunlich gut dort, das hatte ich eigentlich gar nicht erwartet, als ich die ersten mal versuchsweise pflanzte.
Sie haben als einzige Pflanzen dort das sehr trockene Frühjahr 2011 ohne irgendwelche Trockenschäden überstanden - damals welkten zu einem großen Teil der Galium odoratum  :o
Er erholte sich allerdings danach auch wieder.
Und ja, sie behaupten sich anscheinend ganz gut im Efeu ohne jegliche Hilfe von mir.
Ich hab mehrere so stehen, wenn die Pflanze an sich schon stark genug ist, schafft sie es gut, die neuen Blätter über das umgebende Efeu zu legen - eine schon sehr schwächliche Pflanze überlebt zwar, wächst aber kaum und verschwindet auch immer wieder im Efeu.
Eine gelb-panaschierte Heuchera an anderer Stelle, ohne Efeu, wächst sogar schon fast ein bisschen mit Stamm in die Höhe - einige Ursprungsarten der Kreuzungen kommen möglicherweise in Lebensbereichen vor, denen ein Hochwachsen sinnvoll ist, um nicht unter Laub/Geröll/?? verschüttet zu werden.

Die Pflanze links hinter der gefüllten roten Helleborus ist eine Pulmonaria-Sorte (war aber eine ohne Namen vom Wühltisch im Baumarkt  ::) ), die im Sommer fast reinweiße Blätter hat und dann so ausschaut:




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cydora

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #84 am: 24. April 2013, 12:51:49 »

Die Pulmonaria sieht ja toll aus!

Danke für Deine Ausführungen, das ist interessant. Dann werde ich mit meinen roten Heuchera ggf. noch mal rumexperimentieren.

12x6m ist ordentlich. Nicht viel mehr steht mir insgesamt zur Verfügung ::)
Aber das muss ja auch sein, ist eine gute Größe, damit es wirkt.
Schön, dass es sich so entwickelt hat ;) :D
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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #85 am: 24. April 2013, 18:29:11 »

Hab ich noch vergessen:
Der Anemone-blanda-"Bachlauf" unter den Haseln sieht traumhaft aus!!!
(Das ermutigt mich, meine 'White Splendour' auch an weniger sonnigen Stellen einzusetzen.)
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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #86 am: 24. April 2013, 19:23:52 »

Die Anemone blanda stehen im hinteren Bereich, sozusagen um die Ecke, ab frühen Nachmittag im Vollschatten dieser Sichtschutzelemente des Nachbarn, sind dort auch nicht ganz so üppig wie weiter vorne, aber es scheint gut auszureichen, Licht kommt von oben und durch die unbelaubten Haseln.
Meine Erfahrung mit A. blanda ist, dass sie sich vor allem gut an Stellen entwickeln, die im Sommer recht trocken sind - das Band ist ja direkt im Wurzelbereich der Haseln und es gibt unzählige Sämlinge, die auch schon durch die Haseln auf meine Seite der Hecke wandern - wie erhofft  ;D
An anderer Stelle stehen sie mitten in einem Fliedergebüsch.
Verschwunden sind sie an einer dritten Stelle, auch ein Fliedergebüsch, aber inzwischen ist der Boden dort flächig mit Efeu bedeckt, das ist zuviel Konkurrenz während der Wachstumsphase der Anemonen.
Allgemein würd ich sie immer ähnlich einsetzen wie Anemone nemorosa - auf nicht mit anderen Bodendeckern bewachsenem, sommertrockenem Boden unter nicht zu früh austreibenden Gehölzen.


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« Letzte Änderung: 05. September 2018, 15:21:34 von Gartenplaner »
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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #87 am: 28. Mai 2013, 22:23:18 »

Hallo allerseits,
ein paar Bilder von letzter Woche.

Der abendliche Blick aus dem Küchenfenster - was das Foto leider nicht wiedergibt, ist das regelrechte Funkeln der angehenden Kopfweiden rechts neben dem Sandsteinobelisken, das neue Laub ist sehr glänzend und abends bricht sich von links hinten dann irgendwann kurz das Sonnenlicht darauf  :D



Der Gartenhof:



Von links Hosta "White Feathers", ein selbstangesiedelter Dryopteris hinten, Cypripedium kentuckiense, Polystichum munitum, ein glatter Asplenium scolopendrium und angeschnitten hinten rechts Athyrium otophorum okanum



Blick zurück



Weiter in den Garten





Die schon erwähnten "Kopfweiden" werden so langsam überhaupt mal Bäumchen - mit köpfen muss ich noch warten  :-\



Blick von fast gleichem Standort nach rechts



Die Cornus alba "Sibirica"-Hecke zu beiden Seiten des Glassplittweges zur Ruine sind unerwartet dicht gewachsen - hätte nicht gedacht, dass sie bis auf den Boden so dicht beastet werden würden  :o
Aber der "Hohlweg", den ich mir als Weg zur Ruine vorgestellt hatte nimmt so umso mehr Form an



Der Blick von der Ruine zurück



Hinter dem Törchen, auf der anderen Seite des Rasens bildet ein Rankobelisk mit Actinidia kolomikta das Ende der Blickachse - wenn die Actinidia denn mal in die Gänge kommt....
Bin unschlüssig, ob es so eine gute Idee war, das Tor parallel zur Neigung des Hanges und der Grenzmauer einzuhängen  :-\



Überschäumende Üppigkeit im Eibenhain  :D









Spannend stellte ich fest, wie sich die Wiese seit 2008 verändert hat, als ich ein Foto von Mai 2008 und 2013 vom fast gleichen Standort aus verglich (die Eisenbahn hatte die Hecke im Hintergrund inzwischen auf den Stock gesetzt, deswegen ist es so offen 2013)

2008


2013


Wiesenbewohner











(Zugegeben, die beiden letzten, Himantoglossum hircinum und Orchis mascula habe ich dazugepflanzt  ;) )

Ein anderes interessantes Experiment ist die Aussaat von Mistelbeeren Ende März gewesen - und erstaunlicherweise gibt es schon erste Ergebnisse - eine ganze Reihe von Sämlingen hab ich wiedergefunden  :o



Und es ist mir anscheinend zum ersten Mal gelungen, Asplenium ruta-muraria anzusiedeln



Ende des Rundgangs im Gehölzgarten, links vom gemähten Rasen, mit Blick in den Garten hoch auf die Blutbuchenlaube im Hintergrund



Und noch der austreibende Pteridium aquilinum auf der anderen Seite hinter der Scheune



Viele Grüße,
Gartenplaner


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« Letzte Änderung: 05. September 2018, 15:21:51 von Gartenplaner »
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Martina777

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #88 am: 29. Mai 2013, 07:59:18 »

Hab grad wieder mal die Fotos betrachtet und bewundert, Gartenplaner! Und was ich erstmals festgestellt habe: Allmählich würde mir der goldene Frosch fehlen! ;D

Danke fürs Zeigen!
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tamara89

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Re:Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #89 am: 29. Mai 2013, 08:27:34 »

Hallo Gartenplaner,

ich habe gerade erst Deinen Thread entdeckt.

WOW! Ich bin total beeindruckt!!!

Ich bin hier meistens nur stiller Mitleser. Hier werden viele schöne Gärten und Gartenausschnitte gezeigt.

Aber ich finde Deinen Garten ganz besonders, auch weil er einfach anders als die meisten Gärten ist.

Geschmack ist eben individuell. Nimm die "negativen" oder kritischen Anmerkung allenfalls zum Nachdenken. Bleib aber bitte bei Deinem Stil. Ich finde, Du kannst absolut stolz darauf sein, wie sich dein Garten entwickelt hat.

Du hast so viele besondere Ecken und Stellen, die wunderschön sind. Ich denke, ein Garten muss nicht ein Gesamtbild haben, wobei ich gar nicht finde, dass Dein Garten aus vielen einzelnen oder verschiedenen Räumen besteht. Er ist einfach herrlich und verleitet zum Entdecken wollen.

Ach ja, auch die Ruine finde ich sehr schön, so wie sie ist. Ich fände es schade, sie durch andere Steine ersetzen zu wollen. Gerade, dass Du die Dinge so wie sie sind, gestaltet hast, bewundere ich.

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