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Autor Thema: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?  (Gelesen 149300 mal)

Gartenplaner

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    • Entwicklung eines Gartens: Von der Obstwiese zum Park?
Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #525 am: 14. April 2017, 09:51:41 »

Vielen Dank, Cydora - und schöne Assoziationen  :D
Tja, das mit der Bebauung ist eben so - laut Genehmigungsplan, den der Nachbar mir gegeben hat, dürfen es im Prinzip nur 2 Geschosse sein: 7m Höhe für das Gebäude an sich, 5m Höhe für ein Satteldach, welches wahrscheinlich wohl auch wohntechnisch ausgebaut werden darf.
Ich überlege schon eifrig an Gegenmaßnahmen - ich habe ja schon entlang vieler Grenzmeter zu den andern Nachbarn Cornus sanguinea freiwachsend gepflanzt, das wäre die eine Möglichkeit, wie hier auf dem Foto rechts - der Obelisk ist 4m hoch, die Hecke kann bis 6m erreichen.



Oder aber, ich pflanze dort ebenfalls eine Cornus alba 'Sibirica'-Hecke, wie zwischen Terrasse und "Ruine", würde eine einheitliche "Fassung" für diesen gesamten Gartenbereich ergeben.
Die Hecke wird aber nicht so hoch, wohl nur 3, vielleicht 4m.




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« Letzte Änderung: 05. September 2018, 20:46:48 von Gartenplaner »
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marygold

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #526 am: 14. April 2017, 10:01:22 »

Sehr schön, der Rundgang durch deinen Park  :D
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Secret Garden

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #527 am: 14. April 2017, 12:55:06 »

wunderschön sind die vielen verwildernden frühlingsblüher.
aber am besten gefällt mir der hartriegelhohlweg mit dem tor am ende. :D
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Gartenplaner

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #528 am: 14. April 2017, 19:18:51 »

Danke!  :D

Am anderen Ende ist die Ruine  ;)






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Ute

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #529 am: 14. April 2017, 20:29:12 »

immer wieder aufs neue faszinierend die Rundgänge durch Deinen Park.Vor allem gibt's überall was zu entdecken, toll. :)
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #530 am: 15. April 2017, 19:57:45 »

 Danke! :D




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cydora

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #531 am: 15. April 2017, 20:58:37 »

Tja, das mit der Bebauung ist eben so - laut Genehmigungsplan, den der Nachbar mir gegeben hat, dürfen es im Prinzip nur 2 Geschosse sein: 7m Höhe für das Gebäude an sich, 5m Höhe für ein Satteldach, welches wahrscheinlich wohl auch wohntechnisch ausgebaut werden darf.
Ich überlege schon eifrig an Gegenmaßnahmen - ich habe ja schon entlang vieler Grenzmeter zu den andern Nachbarn Cornus sanguinea freiwachsend gepflanzt, das wäre die eine Möglichkeit, wie hier auf dem Foto rechts - der Obelisk ist 4m hoch, die Hecke kann bis 6m erreichen.

Oder aber, ich pflanze dort ebenfalls eine Cornus alba 'Sibirica'-Hecke, wie zwischen Terrasse und "Ruine", würde eine einheitliche "Fassung" für diesen gesamten Gartenbereich ergeben.
Die Hecke wird aber nicht so hoch, wohl nur 3, vielleicht 4m.
Beide Varianten erscheinen mir passend und schlüssig.
Ich würde es dann wohl davon abhängig machen, wie viel Sichtschutz du wirklich brauchst. Man muss ja nicht alles abschirmen. Wo hältst du dich gern auf und kann man da dann hineingucken? Wenn ja, würde ich die frei wachsende Hecke setzen, ansonsten nur die Variegata-Hecke, da eine einheitliche Einfriedung dort ihren Reiz hat.
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #532 am: 15. April 2017, 21:23:43 »

Ach, ich mags schon gern kuschelig, deshalb auch der freiwachsende Cornus sanguinea entlang der linken Gartengrenze und um den Nachbarn am Obeliskraum.
Allerdings hab ich ja noch zu beiden Seiten des zentralsten Gartenraumes vor Haus und Terrasse, dem großen Rasen, 2m hohe Eibenhecken.
Ich hab mal an einer Simulation gebastelt und dabei ärgerte ich mich zuerst über den Gartenraum, den ich Panoptikum nenne, weil ich dort eine Eibenhecke als Abgrenzung zur Obstwiese habe, die nicht viel höher als 2m werden darf, weil sie sonst nicht mehr zu schneiden ist.
Und zu der Bebauungswiese hin hab ich da nicht genug Platz für eine freiwachsende Hecke, also muss dann an die Seite auf 7,8m auch nochmal ne Eibenhecke.
Es ärgerte mich, dass es ja über den Bereich hinweg, wenn die Bebauung da ist, problemlos möglich ist in den Obstwiesenbereich zu schauen.
Dann dämmerte mir, dass ich direkt hinter der Eibenhecke zwischen Panoptikum und Obstwiese ja eine Pecan-Nuß gepflanzt habe, die irgendwann (vielleicht noch vor Fertigstellung der Gebäude?) eine größere Krone haben wird als meine schütteren Pflaumen und Zwetschgen und den Blick von oben ziemlich abschirmt!  :D

Was die restlichen 16m Hecke angeht, sowohl Cornus sanguinea als auch Cornus alba 'Sibirica' würde ich frei wachsen lassen - nur erreichen beide ausgewachsen unterschiedliche Höhen.
Eine dritte Möglichkeit tut sich vielleicht noch auf - ich habe Weidensteckhölzer, wahrscheinlich von der Sorte 'Flame', erhalten - danke nochmal an die Forumlerin - und habe beim Recherchieren gefunden, dass diese Sorte eher Großstrauch bleibt und nicht zu einem großen Baum, wie Salix alba-Sorten, auswächst.
Wäre mit der rötlich-orangen Rindenfärbung auch eine schöne freiwachsende Hecke, und schnellwachsend noch dazu!


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« Letzte Änderung: 05. September 2018, 20:47:36 von Gartenplaner »
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #533 am: 04. Mai 2017, 23:31:41 »

Der letzte Besuch war aus terminlichen Gründen sehr kurz, ich hatte nicht viel Zeit, mir nicht viel vorgenommen und nicht so viele Pflanzen eingekauft, damit ich alles schaffen sollte.
Aber wie das so ist....auf einmal springt einen ein "Projekt" an  ;D

Eigentlich wollte ich nur einen Tuff normale Anemone nemorosa unter der niedrig veredelten Hängeblutbuche hinter dem Farnbeet und der Bergmolchpfütze gegen eine blaublühende Sorte austauschen.
Hier also die Stelle, Foto von Anfang April:







Ich zwängte mich also auf Knien durch den Zweigvorhang und fing an, den spärlichen Efeu etwas auszureißen und die Anemonen auszubuddeln.
Es wuchsen auch welche direkt hinter dem etwas knorrigen Stammfuß und dickeren Wurzelsträngen der Buche, ich bohrte also vorsichtig mit dem Löwenzahnstecher....

Und stellte fest, dass es Hohlräume zwischen  diesen Wurzelsträngen gab, die sogar unten drunter hindurch reichten.
Wahrscheinlich trug das Ballentuch eine gewisse "Mitschuld" - ich hatte es damals, vor gut 27 Jahren, nicht abgemacht, und es war noch überall im Boden präsent und nur durch kräftiges Zerren konnte ich einzelne Fetzen abreißen  :P

Ich glaube, die Wurzeln versuchten, aus dem Ballentuch heraus zu entkommen und nach unten drumherum zu wachsen.
Die Hohlräume waren mit einer tonigen Erde angefüllt, wohl aus dem Ballentuch bzw. der Baumschule, es gab keinerlei Feinwurzeln dort, sie waren verzweigt und gingen fast unter dem Baum hindurch.

Ich liebe ja knorrigen Baumgestalten aus alten Wäldern und bin froh, daß der große Feldahorn mit seinen Höhlen im Stammfuß ein bisschen in diese Richtung geht, deshalb wuchs nun hier die Idee, daß ich dieses Wurzelgeflecht vielleicht irgendwie gestalterisch präsent machen, hervorheben könnte.

Ich fing also zielgerichtet an, den kleinen Hügel abzutragen, auf dem die Hängeblutbuche stand.
Und erinnerte mich währenddem daran, dass dieser Hügel eigentlich der Aushub der Bergmolchpfütze ist.
Damals, als Jugendlicher, gärtnerte ich noch in sehr kleinem Stil - ich hatte keine Möglichkeit, die Erde vom Teich, obwohl es wirklich nicht sehr viel war, irgendwo zu entsorgen oder aber zu lagern für spätere Verwendung in Töpfen und für Pflanzarbeiten, wie ich das heute mache.
Der Hügel gefiel mir damals eigentlich nicht und war zudem ungünstig nach der Pflanzung der Buche, weil das Gießwasser rasant abfloss - und am liebsten schlammig in den Teich davor.

Schlußendlich hatte ich eine Schubkarre voll Erde unter der Buche hervorgeholt.
Nun hatte ich eine Baumgestalt, die ein bisschen an eine Mangrove erinnerte.
Aber wie weiter?

Das vorher vorhandene normale Efeu und auch die A. nemorosa schienen mir nun beide vom Laub zu hoch, sie würden den malerischen unteren Bereich des Stammfußes verbergen.
Also im Forum eine Frage nach einem sehr niedrigen, sehr schatten- und etwas trockenheitsverträglichen Bodendecker gepostet und selber überlegt.
Alles, was mir als sehr niedrig einfiel und ich im Gartenhof selber habe, Sagina subulata, Lysimachia japonica var. minutissima, Oxalis magellanica 'Nelson', braucht einen feuchten Boden.
Von Ophiopogon japonicus gibt es eine sehr niedrige Sorte, 'minor', die auch als "Beistellpflanzen" oder Bodendecker für Bonsais genutzt werden, aber da bräuchte ich einige für 1,2m² und er ist nicht günstig und soll nicht so doll winterhart sein...

Wie es der Zufall wollte, hab ich am letzten Tag meines Aufenthalts bei Hornbach Bodendecker im 4er-Pack für 6,95€ gesehen und darunter gabs auch Isotoma fluviatilis, von dem in dem Thread, wo ich meine Frage stellte, auch die Rede war.
Also hab ich spontan mal 8 Töpfchen mitgenommen und teste jetzt, ob er den Schatten unter der Buche schafft.
Hornbach hatte auch ganz feinen Rindenmulch, sozusagen kurz vor Rindenhumus, damit hab ich die Fläche, nach ein bisschen Düngung mit gekörntem Mist gemischt mit Hornspänen, erstmal abgedeckt.

Ein Tipp war auch Moos - und unter der freiwachsenden Cornus sanguinea-Hecke habe ich eine Moosart, die mit genau den gleichen Umweltbedingungen anscheinend gut klarkommt - also hab ich ein bisschen davon gesammelt und auf der Mulchschicht direkt in den Hohlräumen festgedrückt - vielleicht kann es sich ja etablieren?
Das Arum italicum 'marmoratum' hab ich gewollt stehen gelassen - ein bisschen als eine Art Wald aus seltsamen Monsterpflanzen (aus der Perspektive des Mooses und des niedrigen Bodendeckers)  ;D

Und so sieht es jetzt aus:









So unter Zeitdruck hatte ich noch gar nicht so richtig die Zeit, es auf mich wirken zu lassen, irgendwie sieht es jetzt noch zu "neu", zu wenig "verwunschen" aus, vielleicht richtet das die zeit, das Wachstum von Moos und Bodendecker.
Ich halte auf jeden Fall weiter die Augen offen nach spannenden, niedrigen Bodendeckern für Schatten und eher trockenen Boden, falls mir Isotoma doch nicht gefällt oder es dort nicht funktioniert.
Und auf Anregungen, Anmerkungen, Kritiken von euch bin ich auch sehr gespannt!  :)


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« Letzte Änderung: 05. September 2018, 20:47:48 von Gartenplaner »
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #534 am: 06. Mai 2017, 09:50:11 »

Ich danke für den Tipp Isotoma fluviatalis, kannte das kleine Pflänzchen nicht. Bin gespannt, wie sich deine neue Unterpflanzung entwickelt.
Wir haben eine Hängeulme im Garten und wenn bei ihr das Laub draussen ist, ist es im Innern schon ziemlich dunkel wie in einer Kirche. Es gibt dort zwar natürlichen Bewuchs, der sich aber kaum mehr regt nachdem ein Mal gemäht wurde und das Blätterdach geschlossen ist. Selbst die Walderdbeeren weichen an die sonnigeren Stellen aus.

Deine Hängeblutbuche ist hübsch, dass es so was auch in Zwergenformat gibt!
Ob es wohl auch ein bisschen baumspezifisch ist, ob ein schöner "Fuss" ausgebildet wird? (Die grossen Buchen im Garten stehen auf grossen und schönen Füssen, fast ein bisschen dinosauriermässig ihr Fusswerk.)
Fast ein bisschen schade, dass man den Fuss deiner Buche nicht mehr so gut sehn`wird, wenn sie denn belaubt ist.

Der grosse Auftritt dessen was am Boden wächst spielt sich in deiner Situation wahrscheinlich schon auch eher im Frühling ab, so wie es die Buschwindröschen vorgemacht haben?
Nun sollen die "Bubiköpfe" halt mal zeigen was sie können, auf das alt und neu gut zusammenwachse! ;)
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #535 am: 06. Mai 2017, 10:41:36 »

Danke  :)

Ja, solche Hängeformen machen schon sehr dichten Schatten, da eben auch die Seiten geschlossen werden - das vorher dort wachsende Efeu war mehr "auf Durchreise" in das Beet hinter dem Eiben-Obelisken.
Und die Anemonen sind ja genau auf so einen Lebensraum angepasst.

Dass die Buche so funktioniert, wundert mich - vielleicht ist die Unterlage auch schon von einer langsamwachsenden Zwergform?
Der Baum steht immerhin über 25 Jahre und bei Hängeformen auf normalhohem Stamm der ursprünglichen Art wird die Krone zwar auch nicht so üppig, bildet aber trotzdem doch im Laufe der Zeit immer dickere und weitreichendere Äste aus, die kleine Buche bisher nicht.

Ob ein Baum einen "malerischen" Stammfuß entwickelt, hängt schon von der Baumart ab, ich glaube aber noch mehr von Störungen am Standort - Baume an Hängen, wo es Bodenrutschungen oder Abspülungen geben kann, an Bächen natürlich, aber auch auf Böden mit Felsen an oder knapp unter der Erdoberfläche.
Hier hab ich ja den "Hügel" auf dem das Bäumchen stand, abgetragen, nicht Naturgewalten  ;D
Der Feldahorn hat ein interessanten Stammfuß dadurch, daß er genau auf einem kleinen Geländeversprung von vielleicht 50cm steht, rechts und hinter dem Stamm ist das Bodenniveau höher als auf der linken Seite, und dadurch, dass er in seiner Jugend wohl mal auf den Stock gesetzt worden ist, diese Stumpen sind im Laufe der Zeit überwachsen worden, während sie gleichzeitig verwitterten, deshalb die Höhlen und Löcher.

So einen großen Auftritt will ich gar nicht, eigentlich eher was Verwunschenes, Geheimnisvolles, vielleicht auch ein bisschen verspielt.
Als ich die Hohlräume freigelegte, musste ich an eine Gestaltung von Ivan Hicks denken, die er im Wald von Groombridge Place in England gemacht hatte, "Grom Village", ein Dorf von kleinen Fabelwesen am Hangufer eines Waldtümpels.
Leider habe ich kein Foto gefunden, im Buch "Magische Gärten" ist es abgebildet.
Allerdings ist die Gratwanderung zwischen exzentrisch-verschroben-lustig-verwunschen und einfach nur kitschig ziemlich schmal  8)

Insofern ist alles erstmal "Platzhalter", vielleicht kommen da noch bessere Ideen, auch was den Bodendecker angeht, ich denke mal, Ophiopogon "minor" wär schon passender.
Ich wollte es nur nicht brach liegen lassen.


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« Letzte Änderung: 05. September 2018, 20:48:17 von Gartenplaner »
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #536 am: 07. Mai 2017, 13:33:29 »

So einen großen Auftritt will ich gar nicht, eigentlich eher was Verwunschenes, Geheimnisvolles

Das geht doch schon sehr in diese Richtung, finde ich!

Zitat
vielleicht auch ein bisschen verspielt.

Ein (kleiner) Kopf der zwischen dem Blätterdach hervorlugt, eine Hand die herausgreift?...Heligan ;D ;)

Zitat
Insofern ist alles erstmal "Platzhalter", vielleicht kommen da noch bessere Ideen

Bin überzeugt, dass dir die Ideen nicht ausgehen werden. ;)
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Obstjiffel

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #537 am: 07. Mai 2017, 14:57:28 »

Schöne Idee mit der Hängebuche, eine richtig verwunschene Ecke wird es. Ich würde glaub ich noch ein paar schmale poröse Steine mit Moos bewachsen suchen und vor die Wand legen. Der Übergang ist mir zu hart im Augenblick. Evtl auch ein Stück Holz mit Flechte und Moos, darf nur nicht zu breit werden.
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Liebe Grüße
Birte

cydora

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #538 am: 07. Mai 2017, 15:35:09 »

Mir hat das mit den weißen Anemonen vorher schon sehr gefallen. Ich glaube, ich würde da 2 kleine Tuffs mit etwas Abstand zur Wurzel wieder hinsetzen, unbedingt in weiß ;) Ansonsten tolle Idee! Sieht momentan noch etwas frisch aus und dadurch auch etwas unstimmig im Übergang zur urwüchsig eingegrünten und bemoosten Bergmolchpfütze, aber da ist vielleicht nur Geduld gefragt. Bin gespannt, ob der blaue Bubikopf sich da auf Dauer hält. Kann mir zumindest nicht vorstellen, dass er unter dem dunklen Blätterdach blüht (muss er sicher auch nicht).
Die Bergmolchpfütze finde ich ja auch klasse. Mit so einem Tümpelchen an schattiger Stelle hab ich auch schon geliebäugelt. Ist das nicht eine Mückenzuchtstation? Machst Du da was? Und schlägt das Wasser um und stinkt irgendwann? Ist manchmal bei unserem Wasserspiel so, wenn wir aus dem 2wöchigen Sommerurlaub kommen. Deswegen war ich mit solchen Ideen bisher sehr zurückhaltend...
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Liebe Grüße - Cydora

Wühlmaus

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #539 am: 07. Mai 2017, 16:02:05 »

Eine wunderbare KleinSituation bildet dieser Baum! Beinahe beneidenswert ;)

All zu viel würde ich da nicht hinzu fügen (eigentlich gar nichts) - und schon gar nichts Figürliches 8)
Und gut gefallen würde mir da der schlicht und ergreifende Waldsauerklee (Oxalis acetosella). Er blüht noch bevor sich das Laubdach der Buche wieder schließt, ist sehr niedrig und verträgt - zumindest hier wirklich recht viel Schatten.
Hatten wir nicht an anderer Stelle vor einiger Zeit schon das "Gespräch" darüber?
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WühlmausGrüße

"Das Schiff ist sicherer, wenn es im Hafen liegt. Aber dafür wurde es nicht gebaut." Paulo Coelho
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