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ADR-Rosen 2010 (Gelesen 22297 mal)
Re:ADR-Rosen 2010
Hallo,ich könnte jetzt nicht sagen, daß mich auf den ersten Blick eine der 2010er ADR-Rosen besonders anspricht. Wenn dann vielleicht noch Hella.Auf den zweiten Blick, könnte ich mir noch Cute Haze als Bodendeckerrose gut vorstellen. Doch noch eine duftlose Rose möchte ich nicht. Die Hermann-Hesse-Rose habe ich, soviel ich mich erinnern kann, schon einmal bei uns in der Gärtnerei gesehen. Dort werden viele Noackrosen verkauft. Ich habe mich mal auf der Seite von den ADR-Rosen mal umgesehen und habe festgestellt, daß ich einige ADR-Rosen besitze. Gerade meine ersten Rosen sind dabei. Das liegt am Verkaufsprogramm der Gärtnerei, darauf geachtet habe ich beim Kauf nicht. Obwohl ich nicht für alle eine Kaufempfehlung aussprechen würde. Und ich finde es nicht in Ordnung, wenn in einigen Printmedien immer wieder davon gesprochen wird: Nur die ADR-Rosen sind gesund und man sollte beim Kauf darauf achten. Wen es interessiert unter Downloads und Links stehen auch die Herausgenommenen ADR-Rosen: http://www.adr-rose.de/ Wir waren Anfang Juli 2009 in Weihenstephan. Dort ist auch ein Sichtungsgarten für ADR-Rosen, was ich aber damals noch nicht wusste. Sonst hätte ich mir die Rosen genauer angeschaut. Doch ich bin an dem Beet nur kurz vorbei gegangen, denn ich war von den Rosen mehr als enttäuscht. Ich habe nicht mal ein Foto von den Rosen gemacht. Das einizige Foto von dem Beet stammt von meinem Mann.Traurig ist es doch, daß anscheinend manchen Züchterfamilien nichts an Ihrem Rosenerbe liegt. Wie kann es sein, daß eine Rose, die sogar den Familienname trägt, völlig vergessen wird, z. B. Johanna Tantau oder Wilhelm Kordes und diese nur noch in Sangerhausen? Für mich ist das völlig unverständlich. LGMoni ]
"Laßt uns pflanzen und fröhlich sein, denn im nächsten Herbst sind wir vielleicht alle ruiniert." Vita Sackville-West
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zwerggarten
Re:ADR-Rosen 2010
vielleicht etwas ot, aber es kann gar nicht oft genug herausgestellt werden. moni, du hast das sehr gut formuliert und sowas von recht! statt jährlich neue langweilerrosen mit adr-label auf den markt zu pushen (und alte adr-rosen zu schreddern), sollten die züchterfamilien vielleicht lieber mal über "heritage"-kollektionen nachdenken. so etwas gut vermarktet würde ggf. auch die massen bezaubern können!... Traurig ist es doch, daß anscheinend manchen Züchterfamilien nichts an Ihrem Rosenerbe liegt. Wie kann es sein, daß eine Rose, die sogar den Familienname trägt, völlig vergessen wird, z. B. Johanna Tantau oder Wilhelm Kordes und diese nur noch in Sangerhausen? Für mich ist das völlig unverständlich. ...
Re:ADR-Rosen 2010
@zwerggartenDie Rose würde ich dankend annehmen.
(Auch wenn es sicher Menschen gibt, die diese Ehre weit mehr verdient haben und damit meine sicherlich nicht diejenigen, die sich in der Bunten tummeln.)@MoniDie Aussage ist eher, wenn du eine gesunde Rose suchst, nimm eine ADR-Sorte. Das setzt zwar voraus, dass alle ADR-Rosen gesund sind, sagt aber nicht, dass die anderen Sorten nicht auch gesund sein können. Das Siegel soll nur eine Hilfestellung sein um die Auswahl zu erleichtern, wenn man keinen Plan hat und/oder sich auch nicht näher damit beschäftigen will (typisch für den öffentlicher Bereich). Sonst gehen die Leute mit einer dänischen Billigrose nach Hause, die leider oft nicht halten kann was das Äußere beim Kauf verspricht.Ich verstehe, dass die Züchter ihre alten Rosen aus dem Programm nehmen. Nicht nur weil das Geld durch Lizenzen an geschützen Schnitt- und Gartenrosen herein kommt, sondern auch weil sie einfach nicht mehr in das Programm (z.B. wegen fehlender Gesundheit) passen. Eine kranke Rose macht sich auch nicht gut im Schaugarten. Dennoch fände ich angemessen, dass man eine Art Museumsabteilung bereitstellt, in der man den züchterischen Erfolg und Werdegang der Rosenschule durch die entsprechenden Sorten dokumentiert. So ganz kann ich aber nicht glaube, dass sie nirgends mehr ihre eigenen Sorten stehen haben, aber ich weiß es nicht.Jetzt habe ich auch den Artikel wieder gefunden, der einen kleinen Einblick in das Marketing der Züchter erlaubt.
Grüße
invivo
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Raphaela
Re:ADR-Rosen 2010
Zitat von Invivo:"...Das setzt zwar voraus, dass alle ADR-Rosen gesund sind, sagt aber nicht, dass die anderen Sorten nicht auch gesund sein können..."-Genauso (daß nur diese Rosen gesund sind) kommt es in der Werbung aber rüber. Wahrscheinlich nicht ganz aus Versehen...Und echte "Resistenz", von der immer wieder behauptet wird, Neuzüchtungen gewisser Firmen besäßen sie, gibt es auch nicht.M.W. könnte die auch nur durch Gen-Manipulation entstehen. - Was wiederum viele Käufer von einer Pflanzung solcher Sorten abhielte (zumindest, wenn sie davon wüßten).Darf ich in diesem Zusammenhang nochmal diesen Artikel zitieren:http://www.zeit.de/2009/31/N-RosenkriegUnd daraus diese Aussage:"...»Wer sich für historische Rosen entscheidet, entscheidet sich für Krankheiten und für eine einmalige Blüte«, behauptet der Gartenbauwissenschaftler Jürgen Grunewaldt, der als Geschäftsführer des Verbandes Ciopora die Interessen von Kordes und anderen Züchtern von Zier- und Obstpflanzen vertritt...."Was das Vorhandensein älterer Familien-Züchtungen in Schaupflanzungen deutscher Industrie-Züchter betrifft hab ich mir von einer Reihe glaubwürdiger Zeugen/Besucher versichern lassen, daß sie dort n i c h t aufgepflanzt sind.Als naiver Anfänger habe ich auch geglaubt, daß alle Menschen, die mit Rosen zu tun haben, echte Liebhaber sein müssen...Der fehlende Respekt sogar gegenüber züchterischen Meilensteinen der eigenen Familie ist ein weiteres Puzzle-Teilchen im realen Bild: Einige (und zwar die Allereinflußreichsten) betrachten Rosen nur als (Massen-) produkte, die quasi-industriell erzeugt werden und als lukratives Geschäft. Ansonsten haben sie daran kein sonderliches Interesse.
- Staudo
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Re:ADR-Rosen 2010
Liebhaberei und Broterwerb sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
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marcir
Re:ADR-Rosen 2010
Es gibt auch die Kombination von beidem.Die werden aber wahrscheinlich eher nicht das grosse Geld machen.
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Raphaela
Re:ADR-Rosen 2010
Nicht unbedingt: Es gibt ja Familien-Betriebe, die sich gerade durch ihr Engagement zur Erhaltung der Artenvielfalt eine solide Stammkunden-Basis "erarbeitet" haben. - Auch wenn sie (Edit zu Marcirs Post) damit nicht "das ganz große Geld" machen.- Manchen reicht vielleicht auch die Zufriedenheit, ein Auskommen mit dem zu erwirtschaften, hinter dem sie mit ganzem Gewissen stehen können...Der Garten-Sektor ist eins der wenigen Markt-Segmente mit wachsendem Zuwachs. Und innerhalb dieses Segments nochmal besonders der Rosen-Bereich.Mit einem interessanten Programm, guter Organisation und gutem Service kann eine Rosenschule m.E. ganz gut leben.M.E. könnten auch Firmen mit größerem Gewinnstreben gut zurechtkommen auch o h n e solche unverfrorenen Lügen in die Welt zu posaunen wie das o.g. Zitat.Aber solchen und ähnlichen Behauptungen begegne ich ständig.In Katalogen, bestimmten Garten-Magazinen, "Fachberatungs"-Rubriken in Tageszeitungen, "Fach"-Sendungen im Fernsehen, etc pp...Leider wird solcher Humbug schon seit Jahrzehnten verbreitet und hat sich daher breit und bräsig überall festgesetzt. - Das erlebe ich z.B. ständig bei Führungen und Seminaren. Da redet man sich immer wieder den Mund fusselig, um solche Lügen zu widerlegen und das macht auf Dauer seeehr ärgerlich.Zum Glück kann ich den Leuten anhand lebender Pflanzen inzwischen das Gegenteil beweisen. - Aber es ist ja nur ein kleiner Teil von Gartenbesitzern, die wir so erreichen können...
Re:ADR-Rosen 2010
Hallo Ivivo,natürlich spricht das Siegel dafür, daß die Sorte getestet wurde und gesund sein soll, aber ob sie wirklich besser ist kann mir keiner sagen auch den öffentlichen Stellen nicht. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen nicht alle ADR-Sorten sind gesund. Es kann durchaus sein, daß Sie woanders besser gedeihen, aber mit unserem Klima kommt auch nicht jede ADR-Sorte zurecht und bekommt SRT. Das kann auch gar nicht sein, denn schließlich handelt es sich um Pflanzen und die haben verschiedene Ansprüche. Ich verstehe auch, daß Züchter Ihre Sorten aus dem Programm nehmen und das tun sie sicher allein aus marktwirtschaftlichen Gründen und nicht um die Käufer vor den kranken Pflanzen zu bewahren. Denn sonst hätten diese Rosen gar nicht auf den Markt gebracht werden dürfen. Es ist doch klar, daß die Züchter ihre neuen Sorten verkaufen wollen und wenn eine ähnliche alte Sorte vorhanden ist, kommt diese aus dem Programm, denn man will ja schließlich die neue vermarkten. Außerdem werden sicher auch Sorten aus dem Programm genommen, die den momentanen Geschmack und Zeitgeist nicht mehr entsprechen. Aber immer so zu tun, es drehe sich alles um die Gesundheit, finde ich nicht ehrlich und hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack. Dann müssten so einige Verkaufsschlager schon längst aus dem Programm genommen werden. Ich weiß, daß es viele Rosenfreunde gibt, die sich jedesmal freuen, wenn ein neuer Katalog mit den Neuheiten von ihren Lieblingszüchtern herauskommt. Und die sofort ein paar dieser neuen Rosen kaufen und gar nicht erwarten können diese zu pflanzen und sie blühen zu sehen. Aber ob das ADR-Siegel ein Auswahlkriterium ist oder nicht soll jeder für sich entscheiden. Für mich ist es keins.LGMoni@MoniDie Aussage ist eher, wenn du eine gesunde Rose suchst, nimm eine ADR-Sorte. Das setzt zwar voraus, dass alle ADR-Rosen gesund sind, sagt aber nicht, dass die anderen Sorten nicht auch gesund sein können. Das Siegel soll nur eine Hilfestellung sein um die Auswahl zu erleichtern, wenn man keinen Plan hat und/oder sich auch nicht näher damit beschäftigen will (typisch für den öffentlicher Bereich). Sonst gehen die Leute mit einer dänischen Billigrose nach Hause, die leider oft nicht halten kann was das Äußere beim Kauf verspricht.Ich verstehe, dass die Züchter ihre alten Rosen aus dem Programm nehmen. Nicht nur weil das Geld durch Lizenzen an geschützen Schnitt- und Gartenrosen herein kommt, sondern auch weil sie einfach nicht mehr in das Programm (z.B. wegen fehlender Gesundheit) passen. Eine kranke Rose macht sich auch nicht gut im Schaugarten. Dennoch fände ich angemessen, dass man eine Art Museumsabteilung bereitstellt, in der man den züchterischen Erfolg und Werdegang der Rosenschule durch die entsprechenden Sorten dokumentiert. So ganz kann ich aber nicht glaube, dass sie nirgends mehr ihre eigenen Sorten stehen haben, aber ich weiß es nicht.Jetzt habe ich auch den Artikel wieder gefunden, der einen kleinen Einblick in das Marketing der Züchter erlaubt.
"Laßt uns pflanzen und fröhlich sein, denn im nächsten Herbst sind wir vielleicht alle ruiniert." Vita Sackville-West
Re:ADR-Rosen 2010
Ich fürchte die letzten beiden Links wirken etwas ernüchternd auf den Laien
, doch machen wir uns nichts vor, für die Erben der Firmengründer sind Rosen eine Ware, wie jede andere auch. Das muss sie aber auch sein, sie führen schließlich eine Firma und haben Rechnungen zu zahlen. Wer wieder Leidenschaft sucht, der muss sich an die Züchtungsleiter wenden. Die sind wieder mit Herzblut dabei und eigentlich sollten sie auch als Züchter bei der Sorte mit erwähnt werden.@ RaphaelaDer Kommentar des Geschäftsführers der GEMA für Rosen (Ciopora) ist natürlich völlig überzogen, doch der Mann ist Genetik-Professor, die leiden gerne unter Allmachtsphantasien.
Sehr realistisch finde ich diesen Satz des Leiters von Sangerhausen: "Wir schleppen alles mit durch, was hier steht, auch wenn sich die kein Mensch in den Garten stellen würde." Was soll ich sagen ... gut, dass auch die alten Rosen ihre Alice Schwarzer haben. Wehe dem, wenn du von der Kette gelassen wirst.
@Moni
Zu ihrer Zeit waren die Sorten Stand der Züchtung, doch die bleibt ja glücklicherweise nicht stehen.Denn sonst hätten diese Rosen gar nicht auf den Markt gebracht werden dürfen.
Was glaubst du wie froh Kordes wäre, wenn sie 'Schneewittchen' endlich aus dem Programm werfen könnte, doch "leider" kennt sie jeder.Ich kann nur immer wieder sagen, ADR ist eine Hilfe, nicht mehr. Gäbe es dieses Siegel nicht mehr wäre nichts gewonnen, aber viel verloren.Dann müssten so einige Verkaufsschlager schon längst aus dem Programm genommen werden.
Grüße
invivo
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zwerggarten
Re:ADR-Rosen 2010
... Sehr realistisch finde ich diesen Satz des Leiters von Sangerhausen: "Wir schleppen alles mit durch, was hier steht, auch wenn sich die kein Mensch in den Garten stellen würde."
... gut, dass auch die alten Rosen ihre Alice Schwarzer haben.
Wehe dem, wenn du von der Kette gelassen wirst....
- Staudo
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Re:ADR-Rosen 2010
Ich halte sowohl ADR-Prüfung als auch Staudensichtung für sehr wertvoll. Der „normale“ Gartenbesitzer will gut wachsende, blühende und gesunde Pflanzen. Die Chance solche Pflanzen zu bekommen steigt mit der Verwendung geprüfter Sorten.
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zwerggarten
Re:ADR-Rosen 2010
die chance ist am allergrößten, macht mensch sich vor dem kauf ein bisschen mühe, die örtlichen standortbedingungen und die bedürfnisse der begehrten pflanzen kennenzulernen und alles zusammen zu beachten. und über die prüfung von pflanzen an ort und stelle im eigenen garten geht sowieso überhaupt gar nichts.
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Raphaela
Re:ADR-Rosen 2010
Gegen Schneewittchen hab ich nix: Die Rose kann ja nichts dafür, daß besagte Firma schon damals Namensklau betrieben hat. - Das ältere, früher bekanntere Lambert-Schneewittchen muß seitdem zur Unterscheidung "Schneewittchen 01" genannt werden, um nicht verwechselt u werden.Das ist sehr bezeichnend für die damals schon extrem offensive Werbungs- und Vermarktungspolitik dieser Firma.Von Leuten, die in den Sechziger- und Siebziger Jahren in der Rosenbranche gearbeitet haben, weiß ich, daß es früher sehr viele schöne, gesunde, sogar duftende weiße Floribundas u.a. gab.Aber die Vorherrschaft der Schneewittchen 58-Firma war schon damals so massiv, daß sie sehr bald komplett gerodet und verschwunden waren: Jeder Gartenbesitzer "wußte" nämlich, daß es nur eine, wirklich "gute" weiße Rose in dieser Klasse gab und "wollte" keine andere mehr pflanzen...Die Indoktrination hat also schon amals funktioniert - zu Lasten vieler anderer Sorten, vieler Gartenbesitzer, die dadurch um duftende, weiße Rosen gekommen sind und letztendlich auch zu Lasten von Schneewittchen 58, das wegen der zu großen Nachfrage m.E. zu oft aus ungeeigneten Augen vermehrt und zu oft an zu ungünstige Standorte gepflanzt wurde...Der dreiste Namensklau (und dadurch die schleichende Besetzung anderer Rosen-Identitäten, deren eigentliche Inhaber der Vergessenheit anheim fallen sollen) geht auch heutzutage unverdrossen weiter. Ich darf in diesem Zusammenhang z.B. an "Moonlight" und "Aloha" erinnern...Daß durch die ADR-Zertifizierung irgendwas gewonnen würde wage ich zu bezweifeln: Die Schneewittchen-und-seine-Folgen-Geschichte beweist m.E. in ausreichendem Maß das Gegenteil.OT: Vielen Dank für den - wenn auch unangebrachten-Vergleich ( die Rosenszene ist schließlich nicht ganz so relevant wie die allgemeine Politik
) mit Alice Schwarzer: Auch wenn sie gelegentlich merkwürdig "entgleist" finde ich das, was sie im Leben bisher erreicht hat sehr bewundernswert (und unsere aktuelle Familienministerin eine einzige Peinlichkeit - das ist aber ein anderes Thema
)
- Staudo
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Re:ADR-Rosen 2010
Ich habe mal eine ganze Reihe historischer Rosen wegen Blühfaulheit und Blattlosigkeit gerodet.
Dafür ist meine ADR-Rose 'Rotfassade' im letzten Winter erforen.
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Raphaela
Re:ADR-Rosen 2010
Welche waren denn das und was hast du mit ihnen angestellt?Ich hab mal in einem BoGa ein Beet mit extrem schlecht gepflanzten und behandelten und dann auch nicht optimal dastehenden historischen Rosen gesehen. - Der BoGa-Leiter hat bei der Führung erzählt, daß die Historischen ja alle nix taugten und man doch bitte "moderne, gesunde" Rosen pflanzen sollte...Daher nehme ich an, daß der Zustand der historischen Rosen dort als "Beweis" nicht ungelegen kam...