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Autor Thema: Dampfgarer  (Gelesen 9677 mal)

oile

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Re:Dampfgarer
« Antwort #60 am: 14. Dezember 2010, 21:26:04 »

Alete muss man nicht mehr über Dampf garen :-X . Ich habe gar nicht soo viel eigenes Gemüse, aber ich achte beim Kauf darauf, dass es möglichst bzw. saisonal ist.
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

martina 2

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Re:Dampfgarer
« Antwort #61 am: 14. Dezember 2010, 22:02:52 »

Ich benutze noch immer diesen auffaltbaren Einsatz aus Metall. Klar ist er schwer händelbar, aber irgendwie geht es. Ein bisschen Salz streue ich gleich anfangs übers Gemüse, alles andere kommt später. Jedes Mal bin ich aber wieder erstaunt, wie schnell alles auf diese Art gart. Und das Beste: blaue Kartoffeln behalten ganz wunderbar ihre Farbe ;) .

So ist es :) Mir reicht auch volkommen die Edelstahlblume, sie nimmt nicht viel Platz weg und entspricht meiner Vorstellung von Effizienz mit möglichst wenig Aufwand. Ich habe eine größere mit und eine kleinere ohne Mittelstück, das Rauskippen mach ich mit Geschirrtuch und Schwung ;)

Alles zu seiner Zeit und passend zum anderen. Bei Broccoli (die sind im Handumdrehen perfekt knackig und bleiben schön grün), die z.B. gebratenen Fisch oder eine gut gewürzte Putenroulade begleiten sollen, genügt es völlig, sie nach dem Dämpfen in wenig Butter zu schwenken bzw. wie Luna ein paar Flöckchen drüberzustreuen. Oder Karotten: ob in Scheibchen oder Stiften, ich kenne keine andere Zubereitung, bei der sie so schnell so zart und dennoch knackig werden und der Eigengeschmack so gut kommt, daß sie fast kein Salz brauchen. Wunderbar als lauwarmer Salat mit Honig, Zitrone und Ingwer, aber auch nur mit etwas Butter als unaufdringliche Beilage. Oder Fenchel, der gratiniert werden soll... Ich habe sogar schon einen Krautsalat so gemacht, das Kraut war ganz schnell bißfest.

Schmorgemüse wie z.B. Ratatouille oder Eintöpfe mit Fleisch leben vom Zusammenklang der Zutaten, wie auch chinesische Pfannen. Furchtbar finde ich mit viel Fett gebratenes Gemüse, das neumodisch Gröstl genannt wird, schwer im Magen liegt und als Beilage nicht taugt.
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Schöne Grüße aus Wien!

Gartenlady

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Re:Dampfgarer
« Antwort #62 am: 15. Dezember 2010, 08:37:28 »


Bei Broccoli (die sind im Handumdrehen perfekt knackig und bleiben schön grün), .. genügt es völlig, sie nach dem Dämpfen in wenig Butter zu schwenken bzw. wie Luna ein paar Flöckchen drüberzustreuen.

Broccoli und Blumenkohl aus dem Dampfgarer, das ist für mich die Höchsstrafe :-X

Wenn das Gemüse anschließend als Gratin bereitet wird, finde ich Dampfgaren allerdings ok.
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X7

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Re:Dampfgarer
« Antwort #63 am: 15. Dezember 2010, 10:07:05 »

Das Metallsieb hebe ich nicht aus der Pfanne, sondern mit einer Zange oder einem Löfel die einzelnen Gemüsestücke. Die Temperatur im Dampf ist übrigens niedriger als 100 Grad. Je nach Schwere des Glasdeckels wird zudem ein leichter Druck erzeugt, der die Kochzeit etwas verkürzt.

Das wirkliche Gemüsearoma, sofern denn überhaupt vorhanden, kommt im Dampf am besten raus. Bei getriebenem Glaushausgemüse ist halt oft nix drin. Dann muss ein Aroma kreiert werden, eben mit Verfremdung in heissem Fett, mit sahnigen Sossen oder mit Wein, schlimmstenfalls verstärkt Glutamat das Bisschen Geschmack. Umgekehrt kann Gemüse im Dampf dann auch zu stark schmecken nach dem, was man nicht mag, z.B. Kohl. Da hilft es, kürzer zu garen. Knackiges Gemüse schmeckt nicht so "alt".

Persönlich ziehe ich es vor, nicht in heissem Fett zu garen, sondern das Öl am Ende kalt über das Gemüse zu geben. Bei gutem Gemüse und gutem Öl ist das nicht nur schmackhafter, sondern auch gesünder.
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martina 2

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Re:Dampfgarer
« Antwort #64 am: 15. Dezember 2010, 10:18:52 »

Broccoli und Blumenkohl aus dem Dampfgarer, das ist für mich die Höchsstrafe :-X

 ;D

Lehm, bei Mengen für mehr als eine Person wird die Zange eher mühsam :-\
« Letzte Änderung: 15. Dezember 2010, 10:24:18 von martina 2 »
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Schöne Grüße aus Wien!

Staudo

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Re:Dampfgarer
« Antwort #65 am: 15. Dezember 2010, 10:23:43 »

Die Temperatur im Dampf ist übrigens niedriger als 100 Grad. Je nach Schwere des Glasdeckels wird zudem ein leichter Druck erzeugt, der die Kochzeit etwas verkürzt.

Der Druck lässt die Temperatur des Dampfes wieder etwas steigen.
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ManuimGarten

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Re:Dampfgarer
« Antwort #66 am: 15. Dezember 2010, 10:30:36 »

Nachdem wir gelernt haben, dass sich Wasser bei 100° in Dampf umwandelt, kann ich auch nicht nachvollziehen, warum es beim garen in Dampf dann dort unter 100° haben könnte.
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Staudo

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Re:Dampfgarer
« Antwort #67 am: 15. Dezember 2010, 10:33:08 »

Sobald man den Dampf sieht, beginnt er zu kondensieren und ist damit unter Normalbedingungen kälter als 100°C. ;)
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sarastro

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Re:Dampfgarer
« Antwort #68 am: 15. Dezember 2010, 10:38:18 »

Ich habe da nie aufgepasst. ::)
Habe aber auch schon davon gehört, dass Wasser auf dem Mt. Everest früher siedet. Frag mich nicht warum. Wegen der Höhe...weiter weiß ich nicht. Ist halt so. Punkt.
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tomatengarten

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Re:Dampfgarer
« Antwort #69 am: 15. Dezember 2010, 10:42:39 »

Nachdem wir gelernt haben, dass sich Wasser bei 100° in Dampf umwandelt, kann ich auch nicht nachvollziehen, warum es beim garen in Dampf dann dort unter 100° haben könnte.

schau mal hier. die dritte gleichung sagt dazu etwas aus. t2 ist die temperatur, um die es hier geht.

ausserdem ist die verdampfungspunkt ja auch von der hoehe noemalnull (n)n abhaengig. also nur auf meeresspiegel-niveau ist sie genau 100 grad celsius. ansonsten stets niedriger.
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Günther

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Re:Dampfgarer
« Antwort #70 am: 15. Dezember 2010, 10:49:43 »

ausserdem ist die verdampfungspunkt ja auch von der hoehe noemalnull (n)n abhaengig. also nur auf meeresspiegel-niveau ist sie genau 100 grad celsius. ansonsten stets niedriger.

Und für ganz Heikle: Der Siedepunkt ist vom äußeren Luftdruck abhängig, und der ist schon mal nicht konstant. Daß die Höhe und der Luftdruck nicht ausreichend korrelieren, haben schon so manche Piloten biiter bereut, wenn sie noch Zeit dazu hatten....
Verdampfen tut Wasser übrigens schon bei jeder Temperatur - sonst würde z.B. die Wäsche nie trocken.
In alten Zeiten bestimmte man in entlegenen Gebieten die Meereshöhe durch "Abkochen", Siedepunktsbestimmung. Leider halt ziemlich ungenau-
Wäre Dampfgegartes über (grob) 100° warm. wäre es ja staubtrocken ::)
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X7

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Re:Dampfgarer
« Antwort #71 am: 15. Dezember 2010, 11:27:52 »

Und wie schon erwähnt, dient der Dampfdrucktopf dazu, den Druck und damit die Dampftemperatur zu erhöhen und dadurch die Garzeit zu verkürzen. Legt man einen schweren Glasdeckel auf die Pfanne mit dem Dampfsieb, erhöht sich der Druck minim, aber immerhin. Das Kochergebnis ist in geschmacklicher Hinsicht bei Gemüse i.d.R. besser als beim eigentlichen Dampfdrucktopf. Automatische, "programmierbare" Steamer haben den Vorteil, dass man mit Feuchtigkeit, Druck und Temperatur spielen und so verschiedenstes Kochgut ideal garen kann.
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brennnessel

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Re:Dampfgarer
« Antwort #72 am: 15. Dezember 2010, 12:50:50 »

Zitat
Verdampfen tut Wasser übrigens schon bei jeder Temperatur - sonst würde z.B. die Wäsche nie trocken.
... ist das nicht verdunsten , wenn´s unter der siedetemperatur passiert?
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Günther

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Re:Dampfgarer
« Antwort #73 am: 15. Dezember 2010, 13:25:47 »

Verdampfen ist beides, unter der Siedetemperatur heißts meist verdunsten, über der Siedetemperatur sagt man meist verdampfen (oder sieden). In beiden Fällen geht das Wasser von der flüssigen in die gasförmige Phase über. Und aus dem Eis sublimiert's....
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Knusperhäuschen

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Re:Dampfgarer
« Antwort #74 am: 15. Dezember 2010, 14:35:19 »

Meine brettharte Bettwäsche draussen trocknet gerade durch Sublimation :D ;D !
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Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?
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