Auch kein Witz ist, dass Gärtner bei Neuanlagen oft 3/4 der Pflanzen zuviel anlegen und in 3 bis 4 Jahren diese wieder entfernen müssen.
...das wäre natürlich wirklich ein sehr schlechter Witz. Meine Pflanzungen sind (hoffentlich
) nachhaltig angelegt! So war jedenfalls der Plan.
Dich habe ich natürlich ganz und gar nicht gemeint damit. Ein Gärnter wie Dich würde ich sofort engagieren, man sieht hier ja das wohlüberlegte Pflanzen auf den ersten Blick.
Man kennt ja die Gärtner aus der Gegend nach einer Weile und sieht auch deren Spuren. Die der schwarzen aber Schafe auch.
Das ist natürlich richtig. Je kleiner die Pflanzen, Sträucher und Bäume, umso weniger stellen sie in den ersten Jahr dar. Dafür wird der Geldbeutel durch kleinere Bäumchen aber schon ordentlich geschont. Ebenso mit einer guten Gartenplanung.
Und da sitzen allerdings so einige Gartenbesitzer dem etwas leeren Anfangsgarten irrtümlicherweise auf und bringen die Vorstellung ein, dass ein dichtbepflanzter Garten genau das Richtige ist.
Die meisten Bäume die ich so nach und nach gepflanzt habe, waren zwischen 70 und 100 cm hoch. Ein Nichts! Aber wir haben Zeit. Und in 8 Jahren sind diese nun auch so gross wie man sie sonst eigentlich kauft, nämlich jetzt ungefähr zwischen 3 und 5 m (Taschentuchbaum, Lebkuchenbaum, Birke etc.). So brauchte ich weder grosse Baumaschinen noch so ganz tief in den Geldbeutel zu langen - wobei es ja nicht nur bei Bäumchen bleibt. Noch ein Vorteil ist die Pflanzung, da braucht es keine Krater. (Sie wären wahrscheinlich noch etwas grösser, aber ich musste sie auch noch zweimal umpflanzen).
Der grosse Nachteil liegt aber klar auf der Hand. Die ersten Jahre sitzt man schon sozusagen auf dem Präsentierteller, bis alles etwas eingewachsen und eine gewisse Grösse erreicht hat.
Das dauerte hier ungefähr gegen 5 Jahre.