...gutes Thema, alte knorrige Bäume retten, vor der "Tabula rasa"-Manie:So sah das oben beschriebene Grundstück am Tag 0 aus: Im Gründe öde und leer. Lediglich 3 alte Apfelbäume fristeten mehr recht als schlecht auf der großen Wiese ihr Dasein. Ein Baum war mitten auf dem Grundstück, sah mehr tot als lebendig aus. Dieser war nicht zu retten, auch weil das Haus genau auf diesen Platz sollte. Zwei andere Bäume standen genau auf bzw. an der Grundstücksgrenze. Einer strotzte vor Kraft und Vitalität, der andere war devitalisiert, wohl auch, weil ein regelmäßiger Erneuerungsschnitt unterlassen wurde. Da für mich ein Baum, und ein Apfelbaum insbesondere, ein Sinnbild für das Leben und Fruchbarkeit (Apfelbaum auch für die Versuchung Sünde

), war es natürlich klar, dass diese Bäume unbedingt erhalten werden mußten.


Das ist der vitale Baum (ganz rechts) auf der Grundstücksgrenze, der zur Hälfte beiden Besitzern gehört und beiden reichlich sehr genießbare Äpfeln spendet

Anm.: Die Robinia pseudoacacia 'Frisia' ist übrigens einer der größeren neu gepflanzten Leitbäume. An diese Stelle (Teil des Wäldchens) ganz bewußt und mit Absicht gepflanzt, um den Garten an dieser Stelle Halt und einen Rahmen zu geben und als hellen Kontrast zu dem dunklen rotlaubigen Prunus cerasifera im Nachbarschaftsgarten.Das ist der andere Apfelbaum (rechts hinten) , der mit in das Bepflanzungskonzept einbezogen (Reminiszenz bzw Wiederbelebung der ehemaligen Streuobstwiese) und mittlerweile mit einer Clematis montana berankt wurde. In dem neuen Garten mit vielen neuen Baumfreunden scheint sich der Apfelbaum jetzt sichtlich wohler zu fühlen.
