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Autor Thema: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)  (Gelesen 7190 mal)

lerchenzorn

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #30 am: 25. Mai 2016, 19:20:36 »

Musst Du nicht.  :)
Ich umarme auch nicht jeden einzeln.
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Staudo

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #31 am: 25. Mai 2016, 21:41:40 »

Das schafftest Du in diesem Leben auch nicht.  ;)
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polluxverde

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #32 am: 02. Juli 2021, 20:03:17 »

.

Lange nix mehr passiert in diesem Faden  -- wahrscheinlich eine  allgemeine Resignation gegenüber Jap. Knöterich, Springkraut und co.

Der Riesenbärenklau ist eine imposante Erscheinung, die Blüte ist schön und zieht auch massenhaft Insekten an, aber  eben invasiv und verdrängend.
« Letzte Änderung: 02. Juli 2021, 20:06:20 von polluxverde »
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polluxverde

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #33 am: 02. Juli 2021, 20:07:52 »

.

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde er in manchen Gartenbüchern als " must have " angepriesen.

Bei uns besiedelt er ausgedehnt die Uferrandstreifen  der Geestrandbäche - hier thront er über einer Auenlandschaft der Schönebecker Aue.
« Letzte Änderung: 02. Juli 2021, 20:11:28 von polluxverde »
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Kasbek

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #34 am: 02. Juli 2021, 20:30:41 »

Da müßte man mal wieder Genesis' „The Return Of The Giant Hogweed“ hören  ;)

Hier in der Nähe ist eine ganze Stauseeumgebung mit dem Zeug verseucht. Ein Samenkorn war vor Jahren mal verschleppt worden, so daß zwei Kilometer vom Ausgangsbestand entfernt ein einzelnes Prachtexemplar im Straßengraben einer Bundesstraße wuchs, so daß die weitere Ausbreitung drohte. Ich hab' dann das zuständige Straßenbauamt für das Problem sensibilisiert, und der zuständige Bearbeiter versprach mir, das Exemplar vor der Samenreife fachgerecht beseitigen zu lassen. Er hat sein Versprechen gehalten  :D

Edit: Tippfehler beseitigt.
« Letzte Änderung: 08. Juli 2021, 11:55:47 von Kasbek »
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Extremkompostierer

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #35 am: 08. Juli 2021, 11:33:55 »

Mir gefällt diese neue "Natur" keineswegs. Sie macht mir sogar manchmal Angst.

Trotzdem mein ketzerischer Gedanke:
Stellt Euch vor es hätte schon viel früher Experten gegeben. Pflanzensoziologen, Förster, Ökologen.......
Die hätten auch schon von brutalen, alles verdunkelnden und verdrängenden Neuankömmlingen gewarnt.

Und zwar vor 4000 Jahren vor fagus sylvatica, gegen deren alles überrollende Invasion selbst die schärfsten Steinbeile wenig ausrichten können.
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Kasbek

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #36 am: 08. Juli 2021, 11:55:16 »

Immerhin bekommt man, wenn man sich hingebungsvoll an eine Buche lehnt, nicht gleich Verbrennungen höheren Grades  :-X
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partisanengärtner

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #37 am: 08. Juli 2021, 13:07:04 »

Solche nahezu menschenfreien Biotope werden ja hier immer seltener. Betretungsverbote wirken ja kaum.
Aber wo diese Prachtpflanze bestandsbildend wächst gibt es keine wilden Mountainbyke-Trails. Die schon wensentlich früher eingewanderten phototoxischen Verwandten wie der einheimische Bärenklau sind ja hier durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung auf dem Rückzug, wie ihre ähnlich bewehrten "einheimischen" Pflanzen z.B. Diptam oder Pastinak.

Ich war zum Beispiel mehr als 10 Jahre völlig immun gegenüber den Substanzen beim Riesenbärenklau. Damals konnte ich bei Sonnenschein mir nacktem Oberkörper und Küchenmesser die reifenden Samenstände in Samuraimanier in massen umsäbeln.
Das ist vorbei, ich bekomme jetzt schon Ausschlag vom Königinnenfrauenschuh.

Aber ich kenne eine so menschenarm gemachte Gegend wo man den "einheimischen" Laubfrosch auf den breiten Blättern sich sonnend finden kann. Das scheint ihnen nichts auszumachen, wie ich auch damals bei meinen eigenen Nachzuchten , in meinem mit diesem Bärenklau verseuchten Garten, beobachten konnte.

Viele Imker haben vor Jahrzehnten gerne den Riesenbärenklau angesiedelt, da er eine gute Tracht bietet wenn sonst wenig vorhanden ist und auch für viele andere Insekten interessant zu sein scheint.

Auch der in meinem mehr als 2000 qm Garten war er durch menschlichen Eingriff eingewandert (Mich) Damals war er hier noch sehr selten. Es dauerte einige Jahre bis die Versuche erfolgreich waren.
 
Die anschließende Ausrottung dauerte zwei Jahrzehnte, denn die Wühlmausarten lieben seine Wurzeln und vertragen diese als Wintervorrat, wo er natürlich im Frühling wenn es besseres zu fressen gibt fröhlich wieder austreibt.. So hat eben die Verhinderung jeglicher Aussaat einen relativ geringen Einfluß auf den Bestand.
Zumindest ohne sehr langen Atem.
« Letzte Änderung: 08. Juli 2021, 13:11:21 von partisanengärtner »
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Axel

Kasbek

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #38 am: 09. Juli 2021, 13:18:34 »

In Juta im Kaukasus wächst das Zeug bestandsbildend an den Rändern der Wege im Dorf. Da bekommt man durchaus Respekt und hofft, daß man nicht gerade auf eine in Gegenrichtung drängende Rinderherde trifft und dieser ausweichen muß  :-X (Zumal das Dorf an einem Hang gebaut ist, es nicht weit neben dem Weg also durchaus auch weit nach unten gehen kann …)
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polluxverde

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #39 am: 08. September 2021, 22:10:35 »

.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCsiges_Springkraut

Breitet  sich auch hier rasant an Bach - und Flußläufen aus -  eigentlich nicht unhübsch.
« Letzte Änderung: 08. September 2021, 22:12:57 von polluxverde »
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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #40 am: 08. September 2021, 22:18:26 »

Am Bachufer bei mir vorm Dorf auch.
Ich hatte letztes Jahr im Umweltministerium Bescheid gegeben, daraufhin waren die blühenden Pflanzen, die ich von der Strasse aus gesehen hatte, auch verschwunden, dieses Jahr sind aber schon wieder welche da  :-\
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Wer den Garten sehen möchte, wo ich lerne - unterm Goldfrosch-Bild den Globus anklicken! ;-)

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Staudo

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #41 am: 08. September 2021, 22:20:51 »

Ich mag sie.  8)
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lord waldemoor

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #42 am: 09. September 2021, 11:53:14 »

die hummeln mögen sie auch
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

Mufflon

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Re: Invasoren (Neophyten, invasive Arten)
« Antwort #43 am: 09. September 2021, 12:14:19 »

Oh, ich mag sie auch.
Als ich noch Gartenneuling war, hatte die direkte Gartennachbarin eine Pflanze in ihrem Garten.
Ich sagte ihr, wie hübsch ich die Pflanze finde. Ein paar Monate später zog die Nachbarin weg und verabschiedete sich mit dem Spruch, sie hätte mir eine Überraschung hinterlassen.
Im nächsten Frühjahr fand ich eine dieser Schönheiten bei mir im Garten sie muss mir wohl einen Samen über den Zaun geworfen haben.
Unwissend wie ich war, ließ ich sie stehen.
Im nächsten Jahr fand ich 3 Pflanzen und freute mich um so mehr.
Im Jahr drauf war mein Garten voll und meine Kinder bekamen pro 10 Pflanzen, die sie rauszogen 1€.
Hat sich für sie echt gelohnt.
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