Für Schleswig-Holstein ist es inzwischen das 3. Jahr wo es eine Startgebühr ausmacht und ich finde es hat nichts mehr mit "offener Gartenpforte " zu tun.....
....ich wollte auch mal mitmachen ,aber die Auflagen schrecken mich ab...
außerdem ist der Trend tatsächlich das inzwischen immer mehr Gewerbetreibende dieses WE nutzen um noch mal einen zus.Umsatz zu machen und die privaten(schönen ) Gärten ziehen sich zurück....vor 4-5 Jahren gab es noch viele priv. Gärten..inzwischen sind es oft und viel Gärtnereien,Cafes,Ateliers ect,die eh einen Gärtner haben.....
schade das die Ursprungsidee stirbt...
Seit 2003 bis 2010 war ich hier in Schleswig-Holstein dabei und schon damals bezahlte man eine Teilnahmegebühr von 25 € und bekam dafür die Broschüre (in welcher Anzahl weiß ich nicht mehr) und 2 Plakate. Jetzt bezahlt man 35 € und bekommt dafür 30 Broschüren und 2 Plakate. Diese Broschüre ist mittlerweile 100 Seiten dick, enthält Kurzinformationen über alle teilnehmenden Gärten und sämtliche Termine, auch die zusätzlichen, an denen sie teilnehmen. Sie kostet 1 € und war bei mir immer schnell vergriffen, denn sie ist eine gute Hilfe eine Gartentour zu planen. Man hat also eigentlich keine Kosten, die man nicht wieder hereinbekommt und andere Auflagen, die abschrecken könnten, gibt es ja nicht. Ob man den Gartenbesuchern etwas anbietet, wie Kaffee und Kuchen, bleibt jedem selbst überlassen. Ich hab das irgendwann nicht mehr gemacht, weil das auch viele 'Gartenausflügler' anlockt, die sich länger beim Kaffee aufhalten, als im Garten. ;-)
Es stimmt zwar, dass mittlerweile nicht mehr nur Privatgärten dabei sind, aber von einem Trend, der sie verdrängt, kann man wohl noch nicht sprechen. Im letzten Jahr waren von 309 Teilnehmern, wenn ich richtig gezählt habe, 15 Gärtnereien dabei und 11 mit Café, Deko oder sonstigem. Also noch genug Gärten, die man anschauen kann. :-)
Ja und dann das Thema Eintritt und Spende. Von vielen Gartenbesuchern hörte ich immer wieder, dass sie einen Garten meiden würden, müssten sie dort Eintritt bezahlen. Ich selbst hab damit kein Problem, denn ob ich nun Eintritt zahle oder eine Spende gebe, es ist eine Möglichkeit Wertschätzung zu zeigen, für das was jemand geschaffen hat und das Geld gebe ich gern für die vielen Eindrücke, die man mitnehmen kann. Wenn sich dann derjenige damit einen Pflanzenwunsch erfüllen kann oder das Geld für andere Zwecke weitergibt, ist es gut angelegt, finde ich. Den Gartenbesitzern aber vorzuschreiben, Spenden zu verlangen für von anderen festgelegte Zwecke, geht zu weit und 'gebraucht' denjenigen, der anderen die Möglichkeit geben will, in seinen Garten zu schauen.