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Autor Thema: Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?  (Gelesen 7035 mal)

Maria Zauberfee

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #15 am: 27. Januar 2011, 21:15:24 »

Raritäten sind wie schon gesagt ganz schnell "Allerweltspflanzen"

Zitat
Eine Monografie wäre am reizvollsten, erfordert aber viel Arbeit und der deutsche Markt ist hierfür viel zu klein.
Die Nachfrage besteht aber - ich habe jedes Mal auf einer Veranstaltung Anfragen, ob es denn zu der oder der Pflanze keine deutsche Monografie gibt. Bei etlichen kann ich ältere anbieten, aber die sind natürlich von den Sorten her überholt. Und warum kann man nicht für eine Minderheit ein Buch schreiben? Wenn ein Verlag nicht will, bleibt BOD... (die inzwischen auch qualitativ längst aus den Kinderschuhen raus sind - siehe Frau Urbans Buch über Giftpflanzen!

Ein interessantes Thema wäre, das finde ich auch: "Stauden für Kübel und andere Pflanzgefäße", da ja heute der Gartenplatz auf dem Balkon an Ansehen gewinnt..
.
Zum Thema Schattengarten - Beth Chatto The Shade Garden kommt im Frühjahr in deutscher Übersetzung: Schattengarten: Die Pflanzen, die Jahreszeiten, die Stimmungen - da werden wohl erst einmal viele zugreifen.

Und zum Thema Sammlergärten gibt es auch schon ein Buch - Panten, Helga Pflanzensammler und ihre Leidenschaft: 34 Portraits, Tipps, Adressen 192 S. Köllen 2009 meine Besprechung hier - auch nicht soo der Renner, wie ich erfahren habe.

Tolle Staudengärten - da ist der Markt ebenfalls überflutet durch die Titel wie: Faszinierende Frauen und ihre Gärten, Blumenfrauen, usw. und auch durch die neue Reihe bei DVA wie "Ein Landhausgarten", Ein Garten für alle Jahreszeiten", die jeweils einzelne Gärten vorstellt.

Aber: es gibt noch kein Buch über "Faszinierende Männer und ihre Gärten" - darauf warte ich noch ;D
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herzliche Grüße
Maria Zauberfee

Katrin

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #16 am: 27. Januar 2011, 21:20:30 »

Mir kommt vor, dass bei Gartenbüchern im deutschen Sprachraum, die Gärten vorstellen, immer die Besitzer im Vordergrund stehen. Ich würde mir mehr Pflanzen im Mittelpunkt wünschen, mehr Pflanzpläne, Ideen, Lösungsansätze und Details. Nur ein paar Seiten mit Fotos, wo Rosen stimmungsvoll ins Bild hängen und ein paar Blütenblätter am Rasen liegen, sind nicht so meins.
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

ich

Sandfrauchen

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #17 am: 27. Januar 2011, 21:28:19 »

Stichword Wald ...
.... meines Wissens gibts kaum was über Waldgärten (was sich ja mit Schattengärten überschneidet) aber auch viel mit dem durchwurzelten Boden zu tun hat. Waldgärten haben ja außerdem ganz unterschiedliche Bedingungen. Es ist ja ein Unterschied ob man im Sand und unter Kiefern gärtnert oder in einer dicken Humusschicht unter Buchen. Und eben die unterschiedlichen Böden.

Hab grad "The American Woodland Garden" von Rick Darke bekommen, hatte aber noch keine Zeit reinzugucken.

Sowas für unsere Verhältnisse
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Liebe Grüße, 
Sandfrauchen

troll13

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #18 am: 27. Januar 2011, 21:49:31 »

Vielen Dank für die vielen Literaturtipps. Hab sie alle erst einmal auf dem Amazon-Wunschzettel geparkt. :D

Beth Chattos "Schattengarten" in deutscher Sprache werde mir zusätzlich noch leisten.

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Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...

Biene 23

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #19 am: 27. Januar 2011, 22:30:47 »

... ohne dass eine Neuerscheinung zum Flopp wird. Ich meine in erster Linie Stauden und Staudenverwendung.

Eine Monografie wäre am reizvollsten, erfordert aber viel Arbeit und der deutsche Markt ist hierfür viel zu klein.

Na, ob ein neues Buch zum Flopp oder zum Renner wird, kann hier kaum beantwortet werden. Vorlieben und Abneigungen der User können ermittelt werden, repräsentativ ist das sicher nur begrenzt.

Was verstehtst Du denn unter Monographie? Dich lediglich mit einer einzelnen Pflanze bzw. Gruppe zu befassen oder mit einem speziellen Verwendungszweck?

Ich persönlich suche schon länger nach einer "Anleitung für ein Mixed Border bei hiesigen Verhältnissen". ;) Mir nützt es wenig von Pflanzen zu lesen, die vom Golfstrom profitieren oder in den Geröllwüsten von ... ihren Ursprung haben, ich benötige Wissen über Stauden, die hier gedeihen und auch zu bekommen sind.


LG Sabine

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pearl

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #20 am: 27. Januar 2011, 23:10:23 »

Für ein qualifiziert geschriebenes Buch über das Thema Schattengarten würde ich gerne auch ein paar Euros mehr ausgeben.

Das Staudensortiment ist riesig und über die Gestaltung von Stauden im Zusammenhang mit verschiedenen Gehölzen findet man nur wenig.

Inspirationen hole ich mir hier immer noch aus den schönen, alten Büchern von Beth Chatto ("Im grünen Reich der Stauden", "The shade garden")

was mir an Beth Chattos Büchern gefällt? Sie sind auch literarisch. Sie enthalten sehr viele Erfahrungen und bringen den Leser auf den Weg, den er für sich selbst entdecken will. Das ist in meinen Augen das beste Kriterium für ein Gartenbuch.
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sarastro

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #21 am: 28. Januar 2011, 06:59:54 »

Für ein qualifiziert geschriebenes Buch über das Thema Schattengarten würde ich gerne auch ein paar Euros mehr ausgeben.

Das Staudensortiment ist riesig und über die Gestaltung von Stauden im Zusammenhang mit verschiedenen Gehölzen findet man nur wenig.

Inspirationen hole ich mir hier immer noch aus den schönen, alten Büchern von Beth Chatto ("Im grünen Reich der Stauden", "The shade garden")

was mir an Beth Chattos Büchern gefällt? Sie sind auch literarisch. Sie enthalten sehr viele Erfahrungen und bringen den Leser auf den Weg, den er für sich selbst entdecken will. Das ist in meinen Augen das beste Kriterium für ein Gartenbuch.
Ich bin nicht nur deswegen auch ein großer Anhänger von Beth Chatto! Dies lässt sich aber im deutschsprachigen Raum nicht verkaufen, wie mir schon viele versicherten, die sich mit Büchern auskennen. Vom Insiderklub lebt man bekanntlich nicht, sie sind die Essenz, aber nicht die Umsatzbringer.

Es läuft tatsächlich darauf hinaus, ein Buch über Schatten zu fabrizieren. mit überzeugenden Darstellungen und ausgewählten Pflanzen. Da gibt es meines Erachtens auch nicht allzuviel.
Oder über Kübelstauden.
Ich sehe es im Prinzip wie ihr alle. Dann braucht man noch einen Verlag, der das Buch nicht so amerikanisch aufpäppt und wo man ein wenig Mitspracherecht hat.
Jetzt sollte nur noch die Zeit dafür da sein, ein Konzept aufzusetzen und überhaupt zu schreiben.
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riesenweib

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #22 am: 28. Januar 2011, 07:07:55 »

...Nur ein paar Seiten mit Fotos, wo Rosen stimmungsvoll ins Bild hängen und ein paar Blütenblätter am Rasen liegen, sind nicht so meins.

dem kann ich mich nur anschliessen. Aus den begeisterten reaktionen auf solche bücher schliesse ich aber, das die meisten leserInnen genau das wollen.
« Letzte Änderung: 28. Januar 2011, 07:11:30 von riesenweib »
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

sarastro

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #23 am: 28. Januar 2011, 07:27:35 »

Ein Koffieteibelbuck eben. ::)
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Mufflon

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #24 am: 28. Januar 2011, 10:02:11 »

Naja, das ermöglicht klinisch sauberes Gärtnern, die Unordnung bleibt im Buch und man hat die Illusion,
Gärtnern wäre etwas Exquisites ;) ;D .

Katrin sprach ja diese Pflanzenwörterbücher hinten drin an.
Ich finde sie furchtbar.
So informativ wie die Pflanzenstecker.

Gute Photos sind auch wichtig.
Leider haben deutsche Gartenbuchverlage entweder diese "Personalausweisweißphotos" der Pflanzen,
oder Ambiente-Aufnahmen, die zwar hübsch, aber ohne jeglichen Aussagewert für die Pflanzung sind.

Toll, aber wahrscheinlich nicht zu machen, wären Photos der Jahreszeitenpflanzungen zu eben allen Jahreszeiten.

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schalotte

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #25 am: 28. Januar 2011, 12:13:10 »


ich wünsch mir schon lange ein Staudenbuch, das die Pflanzen nach den
Standortvorlieben aufteilt, gern auch mit Bildbeispielen,
also Pflanzen für den sauren Boden,
für trockenen, sandigen Boden,
für....
Mir gehen die inzwischen die Fotos auf den Nerv, die mir den Mund wässrig machen auf was besonders hübsches, und beim nachgoogeln darf ich feststellen:
nix für mich, bzw. meinen Boden.
Deshalb kommen mir auch nur noch Gartenzeitschriften aus 2. Hand ins Haus ;)

viele liebe Grüsse
schalotte
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SouthernBelle

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #26 am: 28. Januar 2011, 13:37:14 »

Gestaltung fuer den "Sammlergarten" obendrein hoechst witzig und unterhaltsam zu lesen:

Design in the Plant Collector's Garden: From Chaos to Beauty [Gebundene Ausgabe]

amazon pur link kommt spaeter...

Ich wuensche mir:
mehr Mut zum persoenlichen Schreibstil und dezidierter Meinungsaeusserung. Wie eben im obigen Buch oder auch bei Cristopher Lloyd oder Beth Chatto
« Letzte Änderung: 28. Januar 2011, 13:40:59 von SouthernBelle »
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Gruesse

mame

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #27 am: 28. Januar 2011, 13:54:32 »

Es läuft tatsächlich darauf hinaus, ein Buch über Schatten zu fabrizieren. mit überzeugenden Darstellungen und ausgewählten Pflanzen...
...Dann braucht man noch einen Verlag, der das Buch nicht so amerikanisch aufpäppt und wo man ein wenig Mitspracherecht hat.
Ein bekannter Hosta-Experte hat schon vor längerer Zeit erzählt, dass er ein Buch über Schattenstauden schreiben möchte bzw. hat es sich damals so angehört, als ob er es quasi schon in der Schublade liegen hätte. Ich fürchte, das Problem ist wirklich, für sowas einen Verlag zu finden. Die Leute interessieren sich einfach zu wenig für ihre Schattenecken. Das wird auch bei der Gartenplanung oft ausgeklammert, so nach dem Motto "versuch ich erst gar nicht, weil da eh nix wächst". Ich würde ein gutes Schattenstaudenbuch sofort kaufen ;)
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sarastro

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #28 am: 28. Januar 2011, 14:02:18 »

"Die 300 schönsten Stauden" für ungefähr € 9.99, heute gesehen. Ist auch eine Möglichkeit, sich schreiberisch bemerkbar zu machen. Es fragt sich nur, welche 300 Stauden man auswählt. Und wehe, es sind dann keine Echis und Heuchis dabei. :o

Über Stauden in Kübeln gibt es bereits "Das Topfgartenbuch" von Ellen Fischer.


Weitere mögliche Buchtitel:

"Moderne Staudenzüchter und ihre Zuchtziele"

"Mit Stauden kreativ umgehen - die neue Art des Jugendstils"

"Zuhause im Garten - daheim in der Natur"

"Die Waldgartenstauden"

"Stauden für Extremstandorte"

"Stauden für Sand, Sumpf und Schlick"

"Hauswände und Dachgärten einmal anders bepflanzt"

"Staudenbegleiter für historische Rosen"

"Staudenbeete für Pannonien"


« Letzte Änderung: 28. Januar 2011, 14:04:00 von sarastro »
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Katrin

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Re:Welches Thema eines Staudenbuches wäre noch interessant?
« Antwort #29 am: 28. Januar 2011, 14:03:16 »

Ich würde ein gutes Schattenstaudenbuch sofort kaufen ;)

Allerdings, ich auch! Aber es müsste wirklich umfangreich sein und alle möglichen Aspekte behandeln (auch Bodenvorbereitungen für heiklere Pflanzen!) - und daher ziemlich viel Arbeit machen.
« Letzte Änderung: 28. Januar 2011, 14:06:41 von Katrin »
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"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."

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