Ich gestehe, wir hatten große Probleme am Anfang.
Stan und Jack waren sich nicht grün.
Durch den Stress hatte Jack einen epileptischen Anfall nach dem anderen und wir dachten schon, er müßte wieder zurück, weil er mit der neuen Situation nicht zurecht kommt.

Die Beiden haben sich ständig belauert. Nachdem Stan nun endlich froh war, ein zu Hause zu haben, wollte er das scheinbar mit niemandem teilen, ausser mit seiner Auserwählten Polly.
Aber dank eines wunderbaren Hinweises, behandeln wir Jack nun mit Globulis, davon bekommt er jetzt seit etwa 2 Monaten jeden Tag. Die Anfälle sind vorbei, Jack geht es spitze und alle 3 sind jetzt dicke Freunde. Inzwischen schlafen sie zu dritt auf einem Haufen und stecken gleichzeitig den Kopf in den Napf.

Jack ist der erste, der sich streicheln lassen hat und Stan ist inzwischen soweit, dass er sich auch kurz kraueln läßt, aber nur VOR dem Fressen und dann bitte nur drei mal kraueln, das reicht

Polly kommt inzwischen schon auf eine handbreit heran.
Im Garten laufen die drei mir gerne hinterher und betteln können sie, wie ganz große.
Polly kurz vor ihrem abendlichen Koller (dann rennt sie manchmal senkrecht die Bäume hoch...)

Stan und Jack genießen es, wenn ich Kaffee trinke...

Wenn stan nicht so ein sturer ignoranter Esel wäre, würde ich ihn auch richtig dolle knuddeln, aber der läßt sich ja nicht

Aber als unzugänglich würde ich unsere Miezen inzwischen nicht mehr bezeichnen

Es hat auch richtig Freude gemacht, zuzusehen, wie sich sogar die Körperhaltung verändert hat und wie selbstsicher, sie inzwischen ihr Grundstück inspizieren.
PS: die Bilder lassen sich jetzt auch in groß betrachten, beim Anklicken.