Mir schwebt da eine Fläche von max. 4 x 8 Metern vor, die von Miscanthus, Eupatorium fistulosum, Helianthus orgyalis und Solidago rugosa und Aster 'Dauerblau' geprägt wird (@ pearl: Oehme lässt grüßen
) Volle Sonne auf ca. 2/3 der Fläche. dann wird es zunehmend schattiger.
Nur... was pflanzt man dazu, damit das Beet nicht nur ab Hochsommer interessant ist?
siehe Danilo, siehe Hermannshof!
Mit diversen Geophyten kann man diese Flächen schon ab Februar bis in den Mai attraktiv gestallten. Einige Allium blühen noch später. Im Hermannshof gibt es Flächen, die mit Unmengen Tulpen unterpflanzt sind; div. Hochgraspräriegesellschaften sind mit Camassia unterpflanzt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von europäischen Frühblühern, die man in die Präriepflanzung einstreut. In Whisley gibt es eine Präriefläche, in die man Karthäusernelken eingesät hat, welche neben Geophyten einen wundervollen Frühsommeraspekt bilden, bis die Präriestauden im Sommer zur Hochform auflaufen.
Selbstverständlich könnte man auch eine "gemischtes" Beet aus Präriestauden und frühblühenden europäischen Stauden schaffen. Der Blütezeitraum wird hierdurch verlängert. Aber: Dadurch "verdünnt" man auch die Blütenpracht des Beetes. Statt einem Blütenrausch im Hochsommer/Frühherbst verteilt und verdünnen sich die Blüten auf einen längeren Zeitraum. Beides hat seinen Charme.
Eine andere, häufig verwendete Strategie kann sein, zwei Beete zu benachbarn: Das eine mit dem Höhepunkt im Sommer und Frühherbst (typisch Prärie), das andere Beet mit europäischen, früherblühenden Stauden, deren Höhepunkte dann im Frühjahr und Frühsommer sein sollten. Das sind zeitlich versetzte "Feuerwerke". Das gerade blühende Beet zieht die Aufmerksamkeit an sich und tröstet über die fehlenden Blüten des anderen Beetes hinweg.