Ganz so viel Aufwand mußt du m.E. gar nicht betreiben: Wenn du ringsum mit ca. 40, 50 cm Abstand gräbst und ca. 80 cm tief müßte der größte Teil des Wurzelballens raus zu bekommen sein.
Die ganz langen Pfahlwurzeln wirst du eh kappen müssen.
Wenn der neue Platz nicht schlechter in Bezug auf Sonnendauer und Bodenqualität ist wird sich die Rose schnell aklimatisieren.
Die äußeren Triebe kannst du so weit zurückschneiden (alle Nebentriebe am nsatz weg, überalterte Haupttriebe bodeneben), daß du bequemer graben kannst.
Was dann von den restlichen Trieben noch weg muß, siehst du, wenn die ose ganz raus ist: Bekommst du den Wurzelballen zum größten Teil heil raus, reicht m.E. ein Rückschnitt von einem Drittel bis zur Hälfte.
Bleibt vom Wurzelballen nicht viel übrig solltest du nur wenige Haupttriebe (zwei, drei) stehen lassen und diese bis auf ca. 20, 30 cm einkürzen und alle Nebentriebe ganz entfernen.
Das neue Pflanzloch muß breit und tief genug sein um den Wurzelballen ohne Quetschungen aufzunehmen.
Idealerweise befindet sich die Rose anschließend ein bißchen tiefer unter dem Erdniveau als am alten Standort.
Dann häufelst du sie gut an (am besten mit reifem Kompost o.ä.)
und schlämmst sie sorgfältig ein.
In diesem und dem folgenden Sommer darf sie in Trockenperioden nie ganz austrocknen, danach hat sie wahrscheinlich wieder soviel Wurzelmasse (inklusive Pfahlwurzeln) wie vorher.
Ich freu mich sehr, daß du die alte Rose so in Ehren hältst!
