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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)
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Autor Thema: Schattenstauden 2011/2012  (Gelesen 72475 mal)

Pewe

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #390 am: 20. April 2012, 21:11:15 »

Mein Lieblingspolygonatum ramosissimum entwickelt sich. Ich finde das inwändige Gewurschtel faszinierend:

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Pewe

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #391 am: 20. April 2012, 21:14:10 »

Andere machen das ganz akkurat:

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Zuccalmaglio

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #392 am: 24. April 2012, 14:04:11 »

Ich habe ja nun von Stauden fast keine Ahnung. Beim letzten Spaziergang am Wochenende kam mir angesichts der Wildblumen dann doch die Idee eines Halbschattenbeetes für den Garten mit folgenden jetzt hier blühenden Stauden:

Taubnessel (weiß und gelb)
? -fast taubnesselblättrig (lila-(rosa) Lippenblüten)
Bärlauch
Salomonsiegel
Lungenkraut
Lerchensporn

Befinde ich mich da ganz auf dem Holzweg? Was müsste ich bei Anlage des Beetes besonders beachten? Wo bekäme ich die Wildplanzen her bzw. vertreiben Staudengärtnereien auch solche Wildpflanzen?
Gibt es von den Pflanzen auch Sorten (noch halbwegs nah am Ausgangsmaterial, sprich: keine Riesenblüten oder grellen Farben)?

Boden: sandiger Lehm


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Tschöh mit ö

tiarello

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #393 am: 24. April 2012, 15:03:36 »

Wichtig ist, vorher eine Zielvorstellung vor dem inneren Auge zu haben, was den Ordnungszustand solch eines Beete angeht. Diese divergieren ja bei den verschiedene Gärtner gewaltig.

Gold- und Taubnessel sind nur dann zu empfehlen, wenn es sich ein sehr naturnahes Beet, oder besser ein sehr naturnaher Vegetationsbestand werden soll. Mit etwas weniger wüchsigen Sensibelchen sind die auf keinen Fall kombinierbar. Langfristig wird sich auch keine der vier genannten weiteren Arten wirklich gut in Anwesenheit der beiden Nesseln entwickeln. Trotzdem hat so ein Taubnesselbestand durchaus seine Reize. Aber man darf dann nicht viel mehr erwarten als eben Taubnessel. Kombinieren würde ich damit eventuell aber einige Großstauden, aber selbst die leiden wahrscheinlich sehr unter der Konkurrenz.

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Poison Ivy

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #394 am: 24. April 2012, 15:11:10 »

Unter den hiesigen Boden- und Klimabedingungen (schwerer Boden, Lösslehm) hat sich im Halbschatten unter den Bäumen neben reichlich Scharbockskraut auch Goldnessel von selbst angesiedelt und hält sich auch. Wächst recht stark, aber Helleborus-orientalis-Hybriden behaupten sich gut dagegen.

Auch Aronstab hält sich gut und breitet sich langsam aus.

Salomonssiegel wächst dort nicht, behauptet sich aber an trockeneren Stellen selbst gegen bodendeckenden Efeu.

Lerchensprn (C. solida) hält sich in den Randpartien, aber nicht dort, wo die Goldnessel en masse vorkommt.

Bärlauch versuche ich in dem Teil des Gartens an der Ansiedlung zu hindern, er würde sonst in kürzester Zeit alles mit Beschlag belegen.

Als kleines Gehölz wachsen in dem Bereich Daphne odora, pontica und laureola.
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Blümchen

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #395 am: 24. April 2012, 15:16:23 »

hier kommt mein Oxalis acetosella 'Rubra'

Wenn er blüht- wunderschön............. aber leider hat er ein sehr einnehmendes Wesen.
Nach einigen Jahren hier im Garten gehe ich rigeros gegen die Schönheit vor, die Vermehrungsquote ist enorm :o
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kap-horn

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #396 am: 24. April 2012, 15:55:19 »

In meinen älteren Waldstaudenbeeten stehen die kleinen Sensibelchen in den gut jätbaren Randbereichen.
In der Mitte Waldmeister mit größeren Stauden ( Farn, arum italicum, Helleborus , Geranium, Polygonatum) die damit gut klarkommen. Goldnessel ist auch immer irgendwo mit dabei, kann aber im dichten Waldmeisterfilz nicht so leicht Fuß fassen.
Bärlauch ist die Pest! Ebenso Scharbockskraut. Wie es sich im Waldmeister verhält kann ich nicht sagen, es hat eine andere Ecke fest im Griff ::)
Corydalis versuche ich überall dazwischen zu etablieren, schätze Sämlinge haben auch mit dem W.m. Probleme.
Anemone nemorosa kommt gut gegen W.m. an. , muß aber ihrerseits von den Hepatica ferngehalten werden.
Blühende Winterlingknollen kommen auch jedes Jahr durch den Filz.

Karin
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Cydonia

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #397 am: 24. April 2012, 16:41:45 »

Bei mir verträgt sich neben den oben genannten auch Cyclamen coum mit dem Waldmeister. Mein Waldmeister vertreibt aber die Walderdbeere (die ich mag, obwohl sie wuchert). ... und er muss an den Rändern "seines Gebietes" dauern gejätet werden.

Vor Bärlauch warne aber auch ich. Mein mit dem Haus gekaufter Bärlauch hat seine Zwiebeln nicht nur tiefer als jedes Grabinstrument, er versamt sich auch auf dem ganzen Grundstück, obwohl ich versuche sämtliche Blüten abzurupfen und weder Blüten noch Zwiebeln auf den Kompost werfe.
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Zwiebelchen

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #398 am: 24. April 2012, 18:32:40 »

Also Bärlauch nicht mit dazu nehmen. Der versamt sich in der ganzen Umgebung. Also falls Du andere Beete in der Nähe hast....
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Zuccalmaglio

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #399 am: 24. April 2012, 20:39:56 »

Das sind ja schon mal eine Menge Infos.
Jede Menge Bärlauch würde mich nicht stören. Im Gemüsebeet wird sowieso gejätet und ansonsten dürfte er wachsen, wenn er denn will.

Aber die Frage bleibt: Wo bekomme ich die Planzen her? Meine bisherigen (wenigen) Staudenkäufe kamen aus dem Gartencenter oder Baumarkt. Da werde ich aber mit den genannten Kandidaten wohl kein Glück haben. Soviel habe ich auch schon mitbekommen.
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Galanthus

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #400 am: 25. April 2012, 21:19:46 »

Was ihr alle gegen Bärlauch habt, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Der ist erstens sehr klein und zieht zweitens schon im Mai wieder ein und macht anderen Stauden Platz ... wo da ein Problem sein soll, verstehe ich nicht. Er darf sich bei mir gerne aussäen, wo er nur Fuß fassen kann. Leicht ist das für ihn bei mir natürlich nicht, da jeder Quadratzentimeter in meinem Garten bepflanzt ist und es keinen nackten Boden oder Störstellen gibt, weil ich nicht hacke und nicht jäte.
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pearl

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #401 am: 25. April 2012, 22:56:37 »

 :D
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Staudo

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #402 am: 26. April 2012, 07:32:20 »

Aber die Frage bleibt: Wo bekomme ich die Planzen her? Meine bisherigen (wenigen) Staudenkäufe kamen aus dem Gartencenter oder Baumarkt.

Getopfte, eingewurzelte Bärlauchpflanzen wachsen weiter. Bärlauch mag einfach keine Trockenheit, wobei damit richtige Trockenheit gemeint ist, keine süddeutsche. Gern wird Bärlauch passend zu Salbei und Thymian ins Kräuterbeet gepflanzt. Das wird natürlich nichts. Bärlauch ist eine Waldpflanze.
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martina 2

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #403 am: 26. April 2012, 10:13:45 »


Aber die Frage bleibt: Wo bekomme ich die Planzen her? Meine bisherigen (wenigen) Staudenkäufe kamen aus dem Gartencenter oder Baumarkt.

Darüber muß ich lächeln :) Im Wienerwald und im Prater bildet Bärlauch über weite Strecken quasi die Bodenvegetation, und wenn man die Autobahn nach Nordwest fährt, duftet es aus den Donauauen zur Zeit der Blüte über viele Kilometer hinweg gar fürchterlich. Ich hätte Bedenken, ihn in den Garten zu holen ;D Im Krieg holten sich die Menschen rucksackweise das frische Grün für die Küche, inzwischen kann man es im Supermarkt kaufen.
Aber wenn du magst, kann ich dir gern ein Töpfchen schicken.
« Letzte Änderung: 26. April 2012, 13:46:00 von martina 2 »
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Schöne Grüße aus Wien!

knorbs

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Re:Schattenstauden 2011/2012
« Antwort #404 am: 27. April 2012, 15:24:11 »

heute beim unkrautzupfen dachte ich was duftet denn da so gut...Dicentra canadensis duftet ganz eindeutig und intensiv nach ...flieder! wer sie hat...schnuppert mal dran. 8)
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z6b
sapere aude, incipe
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