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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)
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07. Juli 2021, 09:30:05
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News: Unsere Süßkirschen könnten wir zur Wurst verarbeiten, soviel tierische Bestandteile haben die. (Staudo)

Neuigkeiten:

|23|12|Ich habe gefühlt (und vielleicht auch real) hunderte von Efeusämlingen gezogen. Dabei habe ich voller Freude festgestellt, dass die Ameisen gute Arbeit geleistet haben und Cyclamensamen verteilt haben.  :D (oile)

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Autor Thema: Lilium 2011  (Gelesen 93998 mal)

lerchenzorn

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Re:Lilium 2011
« Antwort #705 am: 17. Oktober 2011, 21:27:18 »

Ich hatte mal L. martagon ausgesät. Im dürren markischen Sand, kaum Nährstoffe. In andere sandige Gründe mitgenommen, ohne je richtig zu düngen und erst nach ca. 15 Jahren in einen gut humosen Boden gesetzt und richtig ordentlich gedüngt. Mist, Kompost usw. 15 Jahre Einblatt-Stadium, dann in zwei Jahren durchgestartet auf 1,80 m und ca. 30 Blüten.

Es gibt hier, ganz selten, verwilderte Pflanzungen in aufgelassenen Gärten, die in allen einzelnen Individuen nicht über ein Blatt oder einen schwachen Quirl hinaus kommen. Aber sie überleben auf diese Weise Jahre und Jahrzehnte.
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*Falk*

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Re:Lilium 2011
« Antwort #706 am: 17. Oktober 2011, 22:21:31 »

Ich habe gerade ein Töpfchen eingeräumt das im Einblattstadium in diesen Winter geht. War von 2009. Wird noch ein paar Jahre dauern.
Ich habe letzte Woche meine L.martagon-Zwiebelchen von
2009 im Garten versenkt, bin kein Experte, wenns um Lilien-
Vermehrung geht. Die Zwiebeln hatten ungefähr die halbe
Kleinfingenagelgröße. Meine 2009-ner waren den ganzen Winter im offenen Frühbeetkasten unter Laub und der Frost
Hat ihnen nichts angetan. Sie bekamen komposterde, ein
paar Hände Kalkmergel, kalksplitt und einen Karnickeldrahtverhau als Mäuseschutz. Ist als Versuch gedacht,weil in der Natur muss es auch gehen.Ich erhoffe ein
besseres wachstum .
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„Ein Garten ist kurzlebig, kein Gemälde an der Wand, sondern veränderlich.“ Beth Chatto

Falk

Herr Dingens

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Re:Lilium 2011
« Antwort #707 am: 18. Oktober 2011, 09:35:44 »

Auf Ergebnisse dürfte hier jeder fixiert sein, auf was denn sonst? Diese Lilien brauchen alle nahrhafte Erde. Staunässe mögen sie nicht, außerdem Kontrolle von Lilienhähnchen und von Lilienfliege.

Hab mich falsch ausgdrückt, ich meinte wirtschaftliche Ergebnisse, ich will die Lilia als Schnittblumen vermarkten.
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Viele Grüße aus Nan, Thailand

Treasure-Jo

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Re:Lilium 2011
« Antwort #708 am: 19. Oktober 2011, 13:47:01 »

"Kontrolle von Lilienhähnchen und von Lilienfliege."

...das ist wirklich wichtig. Das konnte H. Strasser in einem seiner Vorträge wirklich eindringlich und humorvoll vermitteln.
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Liebe Grüße

Jo

Herr Dingens

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Re:Lilium 2011
« Antwort #709 am: 19. Oktober 2011, 20:40:48 »

Was spritzt man dann als systemisches Mittel und wann?
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Viele Grüße aus Nan, Thailand

Herr Dingens

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Re:Lilium 2011
« Antwort #710 am: 19. Oktober 2011, 20:41:30 »

... und in welchem Abstand?
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Viele Grüße aus Nan, Thailand

Herr Dingens

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Re:Lilium 2011
« Antwort #711 am: 24. Oktober 2011, 15:15:03 »

Aha. Ein Tabuthema.
Früher spritzte man E 605 oder Metasystox ;)

Also, vielleicht per PN?

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Viele Grüße aus Nan, Thailand

Zwiebeltom

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Re:Lilium 2011
« Antwort #712 am: 24. Oktober 2011, 16:32:30 »

Schau mal hier in Antworten 213 und 214.
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Das Leben ist kein Ponyschlecken.

Herr Dingens

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Re:Lilium 2011
« Antwort #713 am: 24. Oktober 2011, 17:53:17 »

bedankt!
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sokol

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Re:Lilium 2011
« Antwort #714 am: 25. Oktober 2011, 07:11:17 »

Lilium poilanei blüht jetzt auf. die pflanzen stammen aus nordvietnam, nahe der chinesischen grenze (~2.200 m). ob das nun poilanei ist oder eine form der primulinum weiß ich nicht. jedenfalls stehen sie sich wohl sehr nahe. die variation reicht von fast reinem grünlichweiß mit nur wenigen rotbraunen punkten bis heftig rotbrauner schlundzeichnung. höhe zwischen 0,9-1,3 m. stängel rotbraun, blätter relativ breit nach oben zu. im topf in meinem "moler"-substrat mit grobem sand + neudohum keine probleme, obwohl ohne nässeschutz im freien aufgestellt.

habe schon kreuzbestäubt. es gehen auch noch weitere blüten auf.

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Lilium poilanei

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Lilium poilanei

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Lilium poilanei

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Welches Mischungsverhältnis Moler:Sand:Neudohum hast du denn verwendet?
Ich habe leider bei einigen anderen Lilien Ausfälle, die ich auf zu feuchtes Substrat zurückführe. Und jetzt will ich das mal ausprobieren.
Kann man statt Moler auch Bimskies verwenden?
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LG Stefan

partisanengärtner

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Re:Lilium 2011
« Antwort #715 am: 25. Oktober 2011, 07:42:52 »

Wie war eigentlich die Samenernte bei deinen poilanei Knorbs?
Meine zwei wurden leider zu Schneckenopfern am kühlen Platz :P. Die Zwiebeln sehen aber noch gut aus.
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Axel

sokol

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Re:Lilium 2011
« Antwort #716 am: 25. Oktober 2011, 21:43:17 »

Axel, ich glaube du solltest sie nicht zu kühl halten. Ein kühler Nordhang in Vietnam dürfte wärmer sein, als bei uns die Südseiten.

Von den Schnecken kann ich ein Lied singen. Bei mir haben sie sich die kräftigen Pflanzen von L. columbianum ausgesucht und sie während meines Urlaubs bis auf den Boden abgefressen. Alle anderen Lilien direkt daneben blieben unversehrt.
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2011, 21:43:42 von sokol »
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LG Stefan

biene100

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Re:Lilium 2011
« Antwort #717 am: 26. Oktober 2011, 08:09:29 »

Ich hätt 2 Laufenten zu verschenken...... ;) :D

lg Biene
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Re:Lilium 2011
« Antwort #718 am: 26. Oktober 2011, 08:22:41 »

Auch punktuelle Düngung und kleine Plattfüsse können lethal sein. ;) :)
Ende ot
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2011, 08:23:00 von axel partisanengärtner »
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Axel

knorbs

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Re:Lilium 2011
« Antwort #719 am: 26. Oktober 2011, 12:22:17 »

@sokol + axel

das mischungsverhältnis moler/sand/neudohum ist nicht dokumentiert ;D :P...es muss mir halt gut durch die finger rieseln, wenn es in der mörtelmaschine gemischt wird. gefühlsmäßig...~40% moler/~30% grober quarzsand/~20% neudohum (oder eher weniger). ich denke, das bims auch gut funktioniert. moler vewende ich ja neuerdings lieber, weil es im ph-wertbereich um 5,5 liegen soll (wie das auch immer festgestellt wird, da es doch ein inertes material ist ;D).

die poilanei scheinen robust zu sein. sie überstanden die ersten frostnächte im freien + noch eine frostige nacht unmittelbar neben dem eingang zum gewächshaus, als ich vergessen hatte die tür über nacht zu schließen. die samenstände + blätter sich noch grün. dauert sicher noch bis dezember, bis die samen ausreifen, so meine einschätzung.
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2011, 12:23:53 von knorbs »
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