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Autor Thema: Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?  (Gelesen 18979 mal)

Mediterraneus

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #15 am: 12. April 2011, 13:32:14 »

Ich habe in einen 1m breiten Streifen am Zaun grad Topinambur gepflanzt.
Kann ich auch Bärlauch dazu setzen? Ich meine, beim Ausbuddeln der Knollen ließe sich vielleicht auch der Bärlauch in Schach halten.
Vertragen die beiden sich?

Na dann würdest du ja zur Pest noch die Cholera dazugesellen ;D :-X

Die beiden könnten dann um die Wette wuchern....

Allerdings könntest du die beiden schon in Schach halten, wenn du regelmäßig eindämmst und viel erntest. Ich kenne Tobinambur nur von großen ausgewilderten Horsten, die sich flächig verbreiten.
Als Alternative könntest du dir eine Wühlmaus halten, die soll Tobinambur sehr mögen. Bin heute etwas zynisch, sorry! ;)
« Letzte Änderung: 12. April 2011, 13:37:04 von Mediterraneus »
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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #16 am: 12. April 2011, 13:50:11 »

Ich könnte mir EINE Wühlmaus halten??? :o
Ich bin stolzer Besitzer von HUNDERTEN Wühlmäusen.
Die fressen meine Topi-Knollen? Muss ich die nun auch noch in Drahtkörbchen packen?
Wir besitzen das Grundstück seit Januar, die Wühlmäuse waren schon da, vermutlich sehr lange, wie ich an den überall austreibenden Narzissen sehen kann. :(
Könnte man Wühlmäuse mit Topinambur in eine Gartenecke locken und dort geziehlt massakrieren? ;D
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Gänselieschen

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #17 am: 12. April 2011, 14:09:28 »

 ;D ;D

Ich habe reichlich bis überreichlich Wühlmäuse - den Topinambur schaffen die auch nicht zu massakrieren. Topi in Drahtkörbchen ist sicher nicht nötig. Da waren bei mir die Wildschweine vor einiger Zeit bei Topi viel effektiver - denn die mögen den wirklich.

Wenn man genügend Platz hat, dann ist doch weder Bärlauch noch Topi ein wirkliches Problem. In einen kleinen Garten würde ich mir wahrscheinlich Topi nur mit einer Wurzelsperre gegen den Rest des Gartens holen und bei Bärlauch wäre ich noch unsicher, weil er sich doch sehr lohnt. Auf Rügen steht er z.B. in Bergen auf großen Wiesen, im Sommer Wiese im Frühling Bärlauch. Kann man das nicht auch im heimischen Garten machen. Bärlauch einfach auf der Wiese wachsen lassen. Bis zum ersten Rasenschnitt hat er fertich.

Vielleicht zur Ergänzung : Bergen ist ne Stadt auf Rügen ;)
« Letzte Änderung: 12. April 2011, 14:10:26 von Gänselieschen »
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Hummelchen

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #18 am: 12. April 2011, 14:23:01 »

Wääähhh, Wildschweine????
Der Wald beginnt 20m weiter weg. :o
Ich dachte, ich hätte den idealen Standort für den Topi gefunden.
Am Zaun, der Nachbar hat eine Wurzelsperre im Boden, naja, eigentlich ist es eine Hund-durchbuddel-sperre für seinen Jack Russel, ich habe dort für den Topi 1m Platz, dann kommt der Weg zu den Gewächs- und Folienhäusern, allerdings mit Rasengittersteinen in 60cm Breite belegt.
Mediterraneus, ich versuchs mit Pest und Cholera, deinem Zynismus zum Trotz. 8)
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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #19 am: 12. April 2011, 14:26:56 »

Die Rasengittersteine schafft der Topi locker - da kannst Du Dich schon drauf freuen - genau da hast Du keine Chance ihn wirklich wegzubekommen. Jedes winzige Futzelchen treibt neu aus. Wenn Du es noch steuern kannst, dann mache auf Deinem Grundstück eine Wurzelsperre oder pflanze den Topi in einen unten offenen Maurerkübel.

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #20 am: 12. April 2011, 14:50:23 »

Ok, ich bin ja nicht beratungsrestistent. 8)
Also kriegt er eine Wurzelsperre. Ausgehebelte Gehwegplatten sind nicht so der Hit, das sehe ich ein.

Aber zurück zum Bärlauch.
Verträgt er sich mit dem Topi? Hat da jemand Erfahrungen?
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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #21 am: 12. April 2011, 15:09:10 »

Aushebeln wird er sie nicht - aber aus allen Lücken der Rasengittersteine werden irgendwann die Triebe sprießen - du rupfst sie ab, dabei erwischst du unter den verdichteten Steinen aber nicht die Knolle und für jede abgerupfte wachsen mehrere nach.

Ich habe auch Topinambur, zum Ernten komme ich kaum, der wandert im Sandboden auch zu tief. Wenn Du was ernten willst, dann ist die Sache mit dem Maurertrog sowieso günstig - das habe ich hier im Forum mal gelesen - nicht selbst praktiziert. Bei mir gab es immer einmal im Jahr Topinambur, wenn ich mein Dahlienbeet vorbereitet habe. Dort war der nämlich nicht wegzubekommen. Allerdings muss man dann schnell sein, sobald der Topi zu weit ausgetrieben ist, werden die Knollen trocken und luftig - ungenießbar.

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Mediterraneus

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #22 am: 12. April 2011, 15:56:11 »

Also ich würde sowohl Topinambur (Tobinambur? komme aus Franken, da ist b und p das gleiche), als auch Bärlauch zumindest nicht in einen kleinen Garten pflanzen.
Auch wenn der Nachbar etwas penibel ist in Gartenangelegenheiten würde ich auf diese Pflanzen verzichten.

Ist genügend Platz vorhanden (z.B. Obstwiese, Acker) dann ist wohl nach obigen Angaben eine "Mischkultur" mit Wühlmäusen und Wildschweinen zur Erhaltung des Gleichgewichtes angebracht. ;D ;)
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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #23 am: 12. April 2011, 16:24:47 »

Mediterraneus, ich bin ein geborenes Sachsenkind, da gibts das harte und das weiche B. Ebeso das harte und das weiche D. "Mach de Düre zu, Beter!" Das harte G ist auch über Sachsen hinaus bekannt, zum Beispiel im sächsischen Bliemchengaffee ;D

Nun habt ihr mich überzeugt, ich buddel die Topis wieder aus. Hab sie ja auch gestern erst gepflanzt. ::)

Am Zaun zum Feld dürfen sie dann wachsen, sind somit auch dichter an den Wildschweinen. Und ca. 40m vom Haus weg. Wenn es dann die Wühlmäuse auch dahin ziehen würde... ;D

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #24 am: 12. April 2011, 16:36:03 »

Hi Hummelchen,
das kann gut sein, dass du die Wühlmäuse mit dem Topinambur vom Garten und somit von anderen Pflanzenleckerbissen ablenkst. Die Idee ist gar nicht so übel.

T. ( ich kürze ab;) ) hat ja eher den Charakter einer Wildpflanze und passt auch gut zur freien Landschaft.

Ja die deutsche Sprache ;) Du meintest wohl "des hadde d un des weiche d"
Ich spreche kein Hochdeutsch. Und das finde ich auch gut so. ;D
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Cim

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #25 am: 13. April 2011, 06:45:08 »

In meinem alten winzigem Gärtchen mit Sandboden hatte ich keine Problem mit meinen Topinambur und Bärlauch. Ich awr froh, etwas ernten zu können.
In dem jetzigen Garten habe ich gerade 30 Bärlauchzwiebeln gesetzt und 6 verschiedenen Topinambur ausgepflanzt.
Topinambur am Rand zur Pferdekoppel der Nachbarn, dann können die die frischen Austriebe futtern. Übrigens lieben auch meine Meerschweinchen die Knöllchen am lliebsten mit frischem Grün :D
Der Bärlauch ist unter einem Obstbaum ziemlich schattig und darf sich dort sehr gerne invasiv verhalten. Zu Stauden würde ich ihn auch gar nicht erst pflanzen.
Übrigens habe ich mal in einer Zeitung gelesen, dass die Blüten als Dekoration zum Essen gelegt wurden.
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Es gibt an Allem etwas Schönes zu sehen, wir müssen es nur genau betrachten.

Anne Rosmarin

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #26 am: 13. April 2011, 07:01:03 »

Mediterraneus, ich bin ein geborenes Sachsenkind, da gibts das harte und das weiche B. Ebeso das harte und das weiche D. "Mach de Düre zu, Beter!" Das harte G ist auch über Sachsen hinaus bekannt, zum Beispiel im sächsischen Bliemchengaffee ;D

Nun habt ihr mich überzeugt, ich buddel die Topis wieder aus. Hab sie ja auch gestern erst gepflanzt. ::)

Am Zaun zum Feld dürfen sie dann wachsen, sind somit auch dichter an den Wildschweinen. Und ca. 40m vom Haus weg. Wenn es dann die Wühlmäuse auch dahin ziehen würde... ;D



als nach Franken umgesiedelte gebürtige Sächsin kann ich beisteuern, dass es hier auch das harte und weiche b und d gibt ;D.

Mir sind die Topinambur in meinem früheren garten regelmäßig von den Wühlmäusen weggefressen worden(auch die Kartoffeln, Möhren und Knollenziest).

Da war gar nichts mit Wuchern :-[.

LG Anne
« Letzte Änderung: 13. April 2011, 07:01:25 von Anne Rosmarin »
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Liebe Grüße, Anne

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Hummelchen

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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #27 am: 13. April 2011, 07:44:59 »

Hm, ich bin noch gar nicht sicher, was ich hier für Boden habe.
Eigentlich ist er ganz locker, federt auch fast ein bisschen beim laufen, ich muß weder auf Grabegabel noch auf Spaten drauftreten, um das Werkzeug in die Erde zu kriegen, aber beim Gießen und bei Regen schlämmt die Oberfläche sehr schnell zu.
Ich hatte ein wenig Maulwurfserde in einem Eimerchen vergessen, das war nass geregnet und wieder getrocknet. Die Erde war steinhart, ließ sich aber mit ein bisschen Mühe dann zerbröseln. Bei Luftlinie 4km bis zur Ostsee schätze ich mal lehmiger Sand.
Zu Zeigerpflanzen kann ich noch nicht viel sagen, wenig Brennnesseln, kleine Quecke-Inseln, ein Eckchen mit Ackerwinde, aber ich habe hier gelernt, was Giersch ist. ::)
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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #28 am: 13. April 2011, 09:34:14 »

Klingt fast nach torfigem Boden, federn, schnell trocken, zerbröseln?? Aber welche Farbe hatte der Boden nach dem Trocknen im Eimer - das könnte natürlich Lehm sein, in Küstennähe.

Bei mir hat der Topi dem Liebstöckel ziemlich die Luft genommen, der wird immer mickriger von Jahr zu Jahr, den werde ich von der STelle entfernen - der Topi dürfte dort bleiben, dann könnte ich auch mal ernten, ohne Sorge um die Liebstöckelwurzeln.

Topi mit Bärlauch kann eigentlich nicht gehen - wenn Du dem Topi nachgräbst, dann störst Du den Bärlauch, von dem brauchst Du ja nur die Blätter. Hm ??? ???

L.G.
« Letzte Änderung: 13. April 2011, 09:35:25 von Gänselieschen »
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Re:Bärlauch - uneingeschränkt genießbar?
« Antwort #29 am: 13. April 2011, 11:48:36 »

Die getrocknete Erde im Eimerchen ist sehr hell.
Wir haben am Wochenende zum ersten Mal Rasen gemäht, der Rasentraktor hat 9 Auffangbehälter Rasenschnitt geliefert, allerding ziemlich durchmischt, weil viele Blätter und anderes mit aufgesaugt wurden. Ich hab damit sofort die offenen Flächen gemulcht und darunter schlämmt nix mehr zu. :D

Aber du hast recht, Gänselieschen, die Unterpflanzung von Topi mit Bärlauch ist suboptimal. Ich suche einen anderen Platz, wo der Bärlauch wuchern kann, wenn er denn wuchert. ;)
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