Dieses Jahr hatte ich mehrere mir unbekannte Kürbisse auf der jährlichen Kürbisausstellung in Duderstadt gekauft, um sie kennenzulernen. Bei meinem nunmehr Single-Haushalt interessiere ich mich natürlich immer für kleine Kürbisse.
Ein paar Jahre habe ich den Hokkaido-Kürbis 'Uchiki Kuri' angebaut, der pro Pflanze bis zu 7 Kürbisse brachte (im letzten kalten und nassen Jahr allerdings nur 2). Nachdem man diesen Kürbis hier inzwischen überall preiswert auf den Märkten kaufen an, habe ich mich nach anderen Sorten umgeschaut.
Da hatte ich zunächst einen grünen Hokkaido, der auch sehr fest und lecker (nussig) war (gut für Kürbis-Puffer). Einen sehr hübschen 'Puccini' hatte ich auch, habe aber gelesen, dass er ziemlich bald verbraucht werden muss. 'Sweet Dumpling', auch nicht sehr lange lagerbar, wanderte als nächster in den Kochtopf (ich habe ein prima Kürbiskochbuch

).
Es folgte 'Early Butternut', der aber im oberen dünneren Teil ziemlich holzig und löcherig war. Sonst war das Fleisch fest und der Geschmack gut.
Den dunkelgrünen Mesa Queen F1 habe ich schon weiter oben erwähnt. Nun bleibt mir noch der dickere 'Green Hubbard'.
Von diesen Sorten möchte ich anbauen den grünen Hokkaido für die Lagerung und den 'Puccini' für den schnellen Verzehr. Woher bekomme ich denn Samen, der sortenecht fällt?
Ich säe nie mehr selbst geernteten Samen aus, denn das Ergebnis ist ungewiss und für Experimente habe ich nicht genug Platz.