Das passt doch wunderbar: Tanacetum und Verbascum und die graulaubigen Kräuter und mit dem Estragon tät ich es probieren.
Der russische Estragon hält alles aus. Der französische war bei mir immer ein Mickerling und ich ließ es nach mehreren Versuchen. Der mag möglicherweise bessere oder feuchtere Erde, hab es nicht herausgefunden.
In den Streifen Trockenheit würden auch noch Geranium sanguineum passen, da gibt es niedere rosablütige, die lockere Teppiche machen,z.B. G. sang. "Apfelblüte".
Das kann ein ganz wunderbares (wildes) Beet werden.
Die torfige Erde (bei Baumarktlavendeln) würde ich schon entfernen (weil: bei Nässe ist sie zu feucht und wenn sie trocken ist wird sie zum Stein und benetzt schlecht), den Sandboden ein klein wenig vorbereiten: ein wenig abgelagerten Kompost dazu, also eher Komposterde, als Start,bißchen Kalk (Lavendel lieben Kalk), bißchen Steinschutt, oder Bauschutt oder dergleichen. Zum Einpflanzen würde ich ein paar Krümel Mykorrhiza-Granulat mit einstreuen (z.B. Amycor), das hilft nach meiner Erfahrung den Pflanzen in sehr trockenen Bereichen beim Verwurzeln, alternativ geht auch Agrosil (Baumarkt, enthält Phosphor, regt die Wurzelbildung an). Gut Angießen, logisch, bißchen Mulchen mit Schotter oder ein paar Steine ringsum. Wenn es jetzt garnicht regnet mal nachsehen, wie die Pflanze sich macht; wahrscheinlich würde ich an einem regnerischen Tag pflanzen, dann gelingt es den Pflanzen besser sich schnell zu etablieren, auch den Trockenheitskünstlern, die müssen ja erst mal Fuß fassen.
Mit Lavendel und Salbei kann man gut Struktur geben, weil man sie sehr gut in Form schneiden kann.
Mach einfach einen Versuch und sieh' was sich entwickelt, dann ergibt sich nach und nach das Sinnvolle und Richtige für Deinen speziellen Streifen.