das würde ich gerne in meinem profil zitieren, wenn endlich diese doofe metasequoia gefällt ist - darf ich?... Die Liebe zum eigenen Blumenkasten ist natürlich eine ganz wesentliche Seinserfahrung, die jeder haben soll und muss.
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Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten (Gelesen 21647 mal)
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zwerggarten
Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
— Robert M. Sapolsky
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- oile
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Ich bin überzeugt davon, dass es auch in Zukunft neben dem Leben in Metropolen ein Leben am Rande diese Metropolen oder gar auf dem Land geben wird. Die Metropolen selbst werden sicher nicht verschwinden. Daher halte ich es sehr wohl für sinnvoll, nach Modellen zu suchen, die das Leben in diesen Ballungsräumen angenehm (oder angenehmer) macht.Ein Modell für die Zukunft ist es in meinen Augen nicht. Ich halte es nicht für sinnvoll Modelle für die Zukunft zu entwerfen, in der dann nur noch Leben in Metropolen möglich sein wird.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
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- Treasure-Jo
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Klimazone 8a (100 m ü.NN)
Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
@Zwerggarten,ja, Respekt vor Deiner ausführlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema.@ treasure-jo: hast du #26 ganz gelesen?keine ironie, ich meine es ernst.
Liebe Grüße
Jo
Jo
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fromme-helene
Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Was ist denn die Antwort?Ich mag Ironie nicht, aber rosaroter Enthusiasmus auf unfruchtbarem Boden ist auch nicht die Antwort!
Eben. Nicht jeder kann seinen Wohnsitz auf dem Land nehmen, nicht jeder Städter hat Zeit, Lust oder auch nur die Möglichkeit, einen Schrebergarten zu bewirtschaften. Da finde ich Projekte wie diese zumindest mal keine schlechte Idee, denn sie zeigen, dass es auch mit einfachsten Mitteln möglich ist zu "gärtnern".Ist doch die perfekte Einstiegsdroge - wer seine Kartoffeln und Blümchen vergammeln lässt, weil er zu faul zum Wässern ist, lässt es im Jahr drauf einfach bleiben, wer merkt, dass zum Gärtnern eigentlich mehr gehört, wird vielleicht höhere Ambitionen entwickeln.Und der Hype - wenn viele dadurch wenigstens mal auf die Idee gebracht werden, sich mit Pflanzen zu beschäftigen und dann nur 10 % dabeibleiben, ist in meinen Augen schon etwas gewonnen.Treasure-Jo hat geschrieben:Ja, diese Gartenform wirkt nicht nur künstlich, sie ist es auch in vielen Aspekten. Eine Stadt ist eine künstliche Welt, folgerichtig auch Gärten in der Stadt. Beete in Plastikkisten und Kunsstoffsäcken? Was soll's! Finde ich gut: Besser als gar keine Beete und Gärten.
- Treasure-Jo
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Klimazone 8a (100 m ü.NN)
Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Nach dem Motto: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte":Da überwiegt bei mir ganz klar die Begeisterung: Prinzessinnengarten
Liebe Grüße
Jo
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- Herr Dingens
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Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Ich finde auch, Leute mit "richtigen" Gärten sollten mal nicht die Nase so hoch halten. Das ganze ist nicht nur ein gärtnerisches, sondern auch ein soziales Experimentierfeld für und von Menschen, die ein Unbehagen an der globalisierten Welt und der Unwirtlichkeit unserer Städte empfinden.Und wer sich darüber mokiert, wie unökologisch die Plastikkisten doch sind, sollte sich einmal befragen, welchen Preis man für den großen "sauberen" Garten im Grünen zahlt: In der Regel nämlich einen Haushalt mit PKW für jedes über 18-jährige Mitglied, der ständig auf dem Weg zu Schule, Arbeit und Freizeitvergnügen in die Stadt bewegt wird. Wer schön auf dem Dorf wohnt, sollte öfter mal daran denken, die die Städter unter den Folgeerscheinungen - breite Ausfallstraßen, Lärm, Abgase - am meisten leiden.
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- Nina
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Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Nach dem Motto: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte":Da überwiegt bei mir ganz klar die Begeisterung: Prinzessinnengarten
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zwerggarten
Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
die anderen bilder unter 
sind ebenfalls nicht übel... medien können sie auch....Prinzessinnengarten ...
- freitagsfish
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Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
ich habe eine womöglich naive frage: warum wächst denn dort alles in gefäßen - da ist doch boden drunter, oder nicht? zieht dieser garten denn alle paar wochen um?
- Callis
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Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Wie der von oile verlinkten Webseite zu entnehmen ist, wird die Fläche von der Stadt Berlin verpachtet, und zwar immer nur für ein Jahr. Der Garten muss also mobil bleiben, falls die Pacht nicht verlängert wird. Und mit Gefäßen kann man da eben leichter und schneller und von der Jahreszeit unabhängiger umziehen.ich habe eine womöglich naive frage: warum wächst denn dort alles in gefäßen - da ist doch boden drunter, oder nicht? zieht dieser garten denn alle paar wochen um?
Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. (Umberto Eco)
Mistakes are the portals of discovery. (James Joyce)
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Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Bei dem von mir fotografierten Gartendeck ist es so, dass sie keinen Boden haben, sondern auf einem Parkdeck gärtnern, und zwar auch ohne längerfristigen Vertrag.
Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind (Karl Valentin)
- freitagsfish
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Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
danke callis, danke frida!
- Nina
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Re:Mitten in Kreuzberg - Prinzessinnengarten
Sag ich doch, sag ich doch ...Quelle: http://prinzessinnengarten.net/wir/Die Fläche mieten wir von der Stadt. Da wir jeweils nur für ein Jahr die Nutzung zugesichert bekommen, haben wir einen Garten entwickelt, der umziehen kann. Die Gebäude bestehen aus Containern und die Pflanzen bauen wir in recycelten Bäckerkisten, Reissäcken und Tetra-Paks an. Das macht den Garten mobil und ermöglicht einen Anbau auch auf versiegelten Flächen.