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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: stangenbohnen 2011  (Gelesen 13038 mal)

max.

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stangenbohnen 2011
« am: 27. Mai 2011, 19:24:34 »

der unerträgliche zustand, daß es noch keinen thread zu dem thema gibt, ist hiermit beendet.
mich interessiert, welche sorten ihr zieht, zu welchem zweck (schoten/pal/trockenbohnen) und wann ihr sie pflanzt.
ich habe heute die letzten von insgesamt 44 stangen bepflanzt (mit einer besonderen borlottisorte namens "lamon"*, benannt nach dem herkunftsort nördlich von venedig)

* dank einer großherzigen forumsspenderin.
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July

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #1 am: 27. Mai 2011, 19:45:04 »

Hallo max.
Soll ich alle aufzählen? :D
Im Kopfe habe ich sie nicht mehr alle und sie stehen noch brav vorgezogen in Töpfen und versperren alle Wege, draußen, im Wintergarten, im Gewächshaus.....und wollen und müssen endlich aufs Land, aber der heftige Sturm in den letzten Tagen läßt das nun nicht zu. Ab morgen solls wohl ruhiger werden und dann gehts los.
Zu meinen Lieblingsstangenbohnen zählt Fasold o.F. mit langen zarten Hülsen, als grüne Bohne zu essen, ich habe viele Körnerbohnen und viele Körnerbohnen auch deshalb, weil die Körner so hübsch sind ;D
Und Feuerbohnen natürlich auch, dieses Jahr zwei Sorten, eine von den Tarahumaras, ich bin gespannt was wird und hoffe auf ein gutes Bohnenjahr.
Die Sorte Lamon hatte ich noch nie, habe aber davon schon mal gelesen/gehört ???
Hast Du all Deine Bohnensorten im Kopfe?
LG July
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max.

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #2 am: 27. Mai 2011, 19:51:47 »

Zitat
...Hast Du all Deine Bohnensorten im Kopfe...

ja, was allerdings nicht besonders schwer ist, denn es sind nur zwei:
borlotti "lingua di fuoco" und borlotti "lamon". beide dienen der palbohnengewinnung.
ich hab früher auch eine ganze reihe verschiedener sorten gehabt,
 - die schönheit der getrockneten körner verführt dazu - aber ich brauche in der küche nicht solche mengen an trockenbohnen.
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Christina

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #3 am: 27. Mai 2011, 19:56:04 »

44 Sangen!!

Ich bekomme gerade mal 8 Stangen in meinem Garten unter.

Nur Blauhilde und Neckarkönigin, für grüne Bohnen. Borlottis als Palbohnen hätte ich gerne, aber da braucht man viel mehr als 8 Stangen, daher habe ich das aufgegeben.
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max.

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #4 am: 27. Mai 2011, 20:02:08 »

Zitat
...aber da braucht man viel mehr als 8 Stangen...

ich weiß nicht...
denn sie lassen sich blanchiert sehr gut einfrieren, ohne groß an qualität zu verlieren, sodaß man seine ernte "zusammenstoppeln" kann. einen versuch wäre es vielleicht wert im nächsten jahr.
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Christina

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #5 am: 27. Mai 2011, 20:11:57 »

einen versuch wäre es vielleicht wert im nächsten jahr.

hatte ich schon im vorletzten Jahr und bin wieder abgekommen. Aber frisch gepult, waren sie sehr lecker. Allerdings gab es nicht mehr als 3 Mahlzeiten für 2 Personen.

ein Zweitgarten spuckt mir im Kopf herum. Letztes Frühjahr hatte ich es fast schon in trockenen Tüchern, da kam mir mein Rücken dazwischen, und ich habe gekniffen. Jetzt scheint es wieder aufwärts zu gehen, vielleicht mache ich es doch!!
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trichopsis

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #6 am: 28. Mai 2011, 18:38:53 »

...die letzten von insgesamt 44 stangen...

Wahnsinn... :o Ich habe in diesem Jahr nur 5 Stangen, dreimal Spatzeneier und 2 x Monstranz. Dazu noch einen Bogen und unsere Laube mit Steirischer Käferbohne sowie zwei Pergolapfosten mit zwei Feuerbohnensorten von Knusperhäuschen. Die Bohnen werden zum Verzehr (Eigenbedarf) angebaut. Feuerbohnen als Trockenbohnen; Spatzeneier und Monstranz sind zum Frischverzehr/Einkochen/Tiefkühle sowie Reste ausgereift als Saatgut für das nächste Jahr. Ich kann in den nächsten Tagen mal Bilder einstellen.

Liebe Grüße
trichopsis
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frida

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #7 am: 28. Mai 2011, 21:28:31 »

Ich habe acht Stangen Borlotti (Max kann mir sagen, welche ;) ), vier Stangen weißkörnige Prunkbohne und vier Stangen normale Prunkbohne, vier Stangen Türkische Erbse (sehr empfehlenswert) und vier Stangen mit Trebona.

Die Borlotti und die Prunkbohnen sind zum Auspalen.

Türkische Erbse ist meine Neuentdeckung, eine grünen Bohne, deren Hülsen auch dann noch gut schmecken, wenn die Körner schon etwas dicker geworden sind. Sie erschienen mir stärkehaltiger als die Hülsen von normalen grünen Bohnen, die Hülsen schmecken schon ein bisschen wie die Kerne. Man kann sie aber auch ganz jung normal wie alle andereren grünen Bohnen essen.
« Letzte Änderung: 28. Mai 2011, 21:36:39 von frida »
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Knusperhäuschen

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #8 am: 28. Mai 2011, 21:42:16 »

Bei mir schauen gerade aus der Erde:
Spatzeneier von trichopsis, Goldelfe, Berner Landfrauen und Blauhilde am Stangenbohnenzelt, jeweils eine Seite, etwa 8 Schnüre, das zweite Gerüst hab ich diesmal aus Platzgründen zugunsten der Buschbohnen nicht aufgebaut.
Dann noch an den Rankgerüsten der Hochbeete "normale" Feuerbohnen, rotblühend mit lila-schwarzem Korn, rot-weiß-blühende Painted Lady, und verschiedene Mischlinge, darunter Mischlinge von weißkörnigen und weißblühenden Prunkbohnen gemischt mit "normalen", dabei kommen oft sehr großkörnige einfarbig Schwarz (frisch dunkellila)-kernige, rotblühende heraus.

Borlottis gehen hier nicht, ist zu feucht und kalt, meist verfaulen sie mir.

Im Mini-Gewächshaus versuch ich es noch ein letztes Mal mit Spaghetti-/Meterbohnen (unguiculata), eigentlich ist es hier auch viel zu kalt dafür. Von den Dolychos lablab hab ich jetzt kein Saatgut mehr, auch das eigene, nachgezogene ist verbraucht, lohnt sich auch nicht.
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Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?

frida

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #9 am: 28. Mai 2011, 21:43:46 »

Meterbohnen brauchen viel mehr Wärme als Borlotti. Mich wundert, dass Borlotti bei Dir nicht gehen, da sie sogar bei uns im kalten Norden gut laufen.
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Knusperhäuschen

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #10 am: 28. Mai 2011, 21:50:30 »

Ich hatte Borlotti-Buschbohnen, keine Stangenbohnen, aber eigentlich bin ich von der Blauhilde so überzeugt, dass ich eher diese bevorzuge, schon die Berner Landfrauen sind etwas langsamer, aber durchaus ertragreich, Goldelfe ist letztes Jahr gar nicht aufgelaufen, dieses Jahr werde ich wohl eher was dazu sagen können, auf die Spatzeneiere bin ich gespannt und die Borlottis als Stangenbohne hab ich noch gar nicht probiert, ist doch eher eine Palbohne, oder? Lieber wär mir eine Bohne, die man sowohl, als auch verwenden kann, manchmal komm ich mit dem Ernten der Schoten nicht hinterher und manchmal sind unsere Sommer hier so kurz, dass die Bohnen nicht ausreifen, so eine Spagatsorte ist da schon ganz gut.
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max.

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #11 am: 28. Mai 2011, 22:24:49 »

Zitat
...die Borlottis als Stangenbohne hab ich noch gar nicht probiert, ist doch eher eine Palbohne, oder? ...

ja. pal-und trockenbohne. als schotenbohne taugt sie nicht.
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Cim

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #12 am: 28. Mai 2011, 22:58:00 »

Ich bin noch am hadern, was ich wo pflanzen kann.
Nach meiner Bohnenkäferplage, die mich heimgesucht hatte, mußte ich etliche Bohnen entsorgen.
Bisher habe ich nur wenige Korn dieser Sorten gepflanzt.

Monstranzbohne
Karl Janks Weisse (eine Feuerbohne)
Prunkbohne Sunset und Inca Pea Bean (schnell ausgepflanzt, wegen einer weiteren Bohnenkäferplage)
und Kjems Pea Bea (die habe ich dieses Jahr erst neu bekommen)


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Es gibt an Allem etwas Schönes zu sehen, wir müssen es nur genau betrachten.

Feder

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #13 am: 29. Mai 2011, 07:50:39 »

@ Cim: Bei Bohnenkäferbefall ist es sinnvoll, die geernteten ausgehärteten Bohnen für ein paar Tage in die Tiefkühltruhe zu legen.

Ich habe heuer 15 Sorten Stangenbohnen, alle sind schon ausgepflanzt. Manche baue ich an, um das Saatgut zu erhalten, bevor es zu alt wird. So bei 5 Jahren Lagerung wird es bei Bohnen mit der Keimfähigkeit kritisch, manche gehen aber auch deutlich länger.
Ich ziehe alle Bohnen vor, weil die Keimung dann einfach sicherer ist und sie schneller aus den Startlöchern kommen.
Heuer möchte ich insbesondere die Reifezzeiten vergleichen.
Stangenbohnen esse ich am liebsten als Schoten. Meiner Erfahrung nach kann man alle Sorten als Schoten ernten, bei manchen Sorten allerdings nur jung. Wenn die Schoten bastig werden, kann man alle Sorten als Palbohnen essen, wobei natürlich in manchen Schoten nur wenige Kerne drin sind. Viele Sorten baue ich aus Spieltrieb an, weil sie mir einfach gefallen.
Meine Lieblingsbohnen zum Essen sind Berner Landfrauen (so zart wie Buschbohnen und gut für Salat geeignet), Kipfler (besonders knackige, dickfleischige Schoten gut für Eintopf) und Grüne Eva (besonders früh und ertragreich, sehr lange Schoten).
Feuerbohnen ziehe ich heuer nur eine Sorte, Norddeutsche Feuerbohnen, um sie sortenrein zu erhalten. Die Kerne sind runder als andere Feuerbohnensorten.
« Letzte Änderung: 29. Mai 2011, 07:53:28 von Feder »
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Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
  Pat Parelli

Sabrent

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Re:stangenbohnen 2011
« Antwort #14 am: 07. Juni 2011, 13:05:27 »

Gestern habe ich das Gestell aufgebaut, heute kamen die Bohnen die Erde, und zwar "Quedlinburger Speck" sowie "Neckarkönigin" - also alljährlich die gleichen Sorten bei mir.
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