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Autor Thema: Wie mäht man so, dass man möglichst wenig Tiere erwischt?  (Gelesen 2094 mal)

pearl

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Re:Wie mäht man so, dass man möglichst wenig Tiere erwischt?
« Antwort #15 am: 30. Mai 2011, 22:16:27 »

aber alles in allem ist es doch so, dass man das Biotop für Reptilien sehr aufwertet, wenn man es urbar macht. Hier im Hausgarten mit Bach nimmt der Bestand der Blindschleichen zu, seit wir die Brombeerwüstenei entfert haben und darauf achten eine abwechlungsreiche Umgebung mit Pflanzen und Steinen zu schaffen.
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Pewe

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Re:Wie mäht man so, dass man möglichst wenig Tiere erwischt?
« Antwort #16 am: 30. Mai 2011, 22:18:19 »

Ach, ich weiß nicht. Manchmal denke ich doch, dass ich früher mehr Schleichen sah, als hier alles noch im 'Urzustand' war. ::)

(Allerdings können sie sich jetzt auch besser verstecken unter den teils recht großen Staudenblättern)
« Letzte Änderung: 30. Mai 2011, 22:19:45 von Waldschrat »
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Amur

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Re:Wie mäht man so, dass man möglichst wenig Tiere erwischt?
« Antwort #17 am: 30. Mai 2011, 22:33:08 »

Max aufstellung passt schon ganz gut.
Irgend wo im Netz gibts einen Beitrag über eine Untersuchung der Mähmethoden von Biotopen und der entsprechenden Beeinflussung der Tierwelt (und dabei nicht nur der Wirbeltiere).

Sense, Messerbalken und dann ganz schlecht Trommelmäher oder Schlegelmulcher.

Rehkitze bekommt man halbwegs von den Wiesen, wenn man am Abend vorher Unruhe auf die Wiese bringt oder Blinklichter in die Wiese stellt. Die Geiss holt dann die Kitze in der Nacht von der Wiese weg.

Bei Kleintieren gibts wenig Möglichkeiten. Hohes Mähen und nicht Mähen dass beinahe die Wurzeln raussehen. Dass wurde auch in der obigen Untersuchung festgestellt.

mfg
« Letzte Änderung: 30. Mai 2011, 22:33:48 von Amur »
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thegardener

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Re:Wie mäht man so, dass man möglichst wenig Tiere erwischt?
« Antwort #18 am: 30. Mai 2011, 22:34:31 »

Eine zu mähende Fläche sollte wenn Junge Hasen oder Kitze zu erwarten sind mit dem Hund am Abend vor der Mahd abgesucht werden . Der Hund (ja , die sind auch mal nützlich ) soll / muß die Jungtiere gar nicht finden , es geht darum das die Mütter ihre Jungtiere dann wegen der Beunruhigung umquartieren . Am selben Tag kurz vor der Mahd nutzt das wenig .
Eine Zeitlang gab es "Seitenausleger" für große Mähmaschinen , da hingen Ketten dran die durch die als nächstes zu mähende Reihe schleifen . Bei Berührung flüchten dann nämlich doch die eigentlich abgelegten Jungtiere . Vielleicht liesse sich so etwas an den großen Balkenmähern anbringen / basteln . Ansonsten wäre die "Biotopaufwertung" nur zynisch , der einzige Effekt mehr köpfbare Reptilien .
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pearl

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Re:Wie mäht man so, dass man möglichst wenig Tiere erwischt?
« Antwort #19 am: 30. Mai 2011, 22:42:09 »

die Fläche, die gemäht werden soll, vorher abschreiten ist ja kein Problem. Hunde für diesen Dienst haben wir ja nun nicht. Die Verluste halten sich ja auch in Grenzen. Eine Schlingnatter in 5 Jahren ist noch kein Gemetzel, finde ich.

Außerdem muss für den Roten Milan - Störche gibt es hier leider nicht - ja auch was da sein.
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partisanengärtner

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Re:Wie mäht man so, dass man möglichst wenig Tiere erwischt?
« Antwort #20 am: 30. Mai 2011, 23:59:20 »

Wenn der Mähende öfter kräftig aufstampft ist das bei trockeneren oder felsigen Böden (Übertragung der Schwingungen) durchaus geeignet die meisten Reptilien zur Flucht zu veranlassen.
Besonders wenn das Gras hoch ist.
Wenn sie sich sonnen schlafen sie auch oft ein, dann kann man sie aber meist gut sehen.
Ich hab mal eine Eidechse geweckt, die in der Sonne eingeschlafen war. Sie ist erst aufgewacht als ich sie mit dem Finger seitlich anstupste. Hat mich erst in den Finger gebissen, hielt den Finger vielleicht für eine Eidechse. ;D
Erst eine Sekunde später merkte sie das ich an diesem Finger dran hing und flüchtete.
Das hätte mit der Sense auch Eidechsengulasch gegeben.
Bei Fröschen und Kröten ist das allerdings nicht sehr erfolgreich.
Allerdings treiben die sich im trockneren Gras nicht so rum. Zum Sensen ist es allerdings taufeucht viel einfacher. Da sind sie aber noch unterwegs die Schlangen eher nicht.
Ein Dilemma :P
« Letzte Änderung: 31. Mai 2011, 00:00:34 von axel partisanengärtner »
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Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel
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