oile, die Gewissheit das die Gefahr bei den Ameisen in der Haltung nicht so hoch ist nehme ich an, weil gerade in diesem Bereich extrem viel auf sämtliche Gefahren hingewiesen wird.
Die wenigsten Halter haben Arten die in unserem Klima überleben können und ich kenne niemanden der sogar heimische Kolonien wieder aussetzt.
Ganz anders Echsen, Spinnen etc. Da importiert doch jeder und sichert die Becken teilweise nicht einmal.
Auch weißt kein Händler auf Gefahren hin.
Ebenso bei Bienen

Gehalten in unnatürlichen Beuten oder Bienenkisten. Schwarmflüge werden verhindert und die Königinnen so verzüchtet das sie in freier Wildbahn kaum eine Chance haben zu überleben.
Die Varroamilbe tritt bei vielen ursprünglicheren Arten auch nicht so stark auf wie bei den Hochgezüchteten Bienen.
Einige Hobbyimker kaufen sich ihre Völker aus dem Ausland und bekommen sie per Post.... Da achtet niemand auf Intraspezifische Homogenisierung. Man bedenke diese Tiere fliegen in der Natur umher und sind nicht gesichert im Haus.
Man sollte bei jedem Tier und jeder Pflanze aufpassen, aber in den wenigstens Bereichen wird darauf geachtet, da sind die Ameisenhalter (bis auf wenige) schon eine löbliche Ausnahme.
Partisanengärtner, das sie die Wärme lieben liegt an der Temperatur. Wenn man den Tieren ein triefnasses Nest anbietet ohne gute Belüftung, aber mit einer höheren Temperatur als die Umgebung werden die Puppen, Larven und Eier dennoch dorthin gebracht.
Ändert man nun die Bedingung und stellt ein trockenes Nest daneben und erhöht dort die Temperatur ziehen die Tiere mit der Brut schnell dorthin.
Meistens bilden sich auch keine Trauben von Arbeiterinnen bei der Brut sondern es sind locker gemischt einige Arbeiterinnen dort um die Brut zu pflegen.
Wenn sie die Feuchtigkeit im Nest erhöhen geschieht das auch nicht über die Atmung sondern wenn dann über den sozialmagen. Primitive Arten ohne sozialmagen tragen Wassertropfen zwischen den Mandibeln in das Nest.
Man muss auch bedenken das die Luftfeuchtigkeit bei meiner Haltung bei 40-60% liegt. In den relativ abgeschlossenen Nestern wahrscheinlich etwas höher, aber extra befeuchten muss man da fast nichts.
Bei Arten mit Kokonpuppen sollte ein kleiner Bereich feuchter sein, sonst wird das spinnen den Kokons für die Larven zu einem Problem.
Die Frühjahrsaufheizung betrifft auch nur wenige Wochen im Jahr und das kann sehr früh sein. Bei Formica s. str. z.B. sind die Königinnen oft im Februar direkt auf den Hügeln zu sehen wenn die ersten Sonnenstrahlen rauskommen. Ab April sind die Königinnen aber meist schon wieder in der Erde.
Bei Lasius findet das ganze etwas später statt und die Königinnen kommen auch nicht direkt an die Öberfläche sondern nur in wärmere Erdschichten.