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Autor Thema: Obstclub  (Gelesen 137910 mal)

Zuccalmaglio

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Re:Obstclub
« Antwort #15 am: 08. Juni 2011, 16:18:32 »

- Im Zweifel muß man Abstriche an Geschmacks- und sonstigen
  Vorlieben machen zugunsten der standörtlich (Boden, Klima,
  Topografie) eher geeigneten Sorten

- Bereitschaft zum Verzicht bei standörtlichen Extremfällen, z.B.
  Kirschen oder Walnüsse auf stauendem Lehm.

- Bereitschaft zur Geduld, wenn man sich für starkwüchsige
  Kombinationen entscheidet wg. Wartezeit bis zum ersten
  nennenswertem Ertrag

- Auch die Obstvielfalt in der Nachbarschaft kann eine Rolle spielen
  wg. Befruchtungsverhältnissen (ggfls. brauche ich dann keinen
  eigenen Befruchterbaum und kann Platz für etwas anderes haben).

- Die eierlegenden Wollmilchsäue gibt es auch beim Obst nicht

- Auch aufgrund des bei den meisten beschränkten Platzes müssen
  Abstriche, insbesondere im Blick auf Erntemenge und Obstvielfalt
  gemacht werden

- die Mythen von alt und neu sind Quark. Unabhängig von der Frage
  wo denn alt anfängt, gibt es in beiden Gruppen Gutes und Schlechtes.

- Die hinsichtlich der persönlichen Vorlieben und mehr noch hinsichtlich
  des Standortes "richtige" Wahl der Unterlage. Und selbst wenn ich
  diese gefunden habe: Wo bekomme ich die in der von mir favorisierten
  Sorten- Unterlagenkombination her? Die Baumschulen/Gartencenter
  liefern leider weitgehend immer nur dieselben Kombinationen.
  Hier wird man um eine Auftragsveredlung oft nicht herumkommen
 (oder man macht es selber).

- Gänselieschen hat Sandboden und 12 m x 12 m zur Verfügung.
  Das ist nicht sehr viel und schließt schwachwachsende Kombinationen
  aus, es sei denn, man beschäftigt sich sehr mit der Sache und nimmt
  sich viel Zeit dafür und nimmt ggfs. auch sogen. chem. Pflanzen-
  schutz in Kauf.
  Also mittelstarke Unterlagen (bei starken wird man je nach Art
  lediglich 2-4 Hochstämme pflanzen können).
  Zu bedenken wäre, daß auf den zu rodenden Standorten präventiv
  nur neue Bäume aus einer anderen Obstgruppe zu stehen kommen
  sollten.
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Tschöh mit ö

cydorian

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Re:Obstclub
« Antwort #16 am: 08. Juni 2011, 16:20:43 »

Und immer bleiben massig Früchte übrig.

Dann ist ja alles in Ordnung. Oder wenn nur die Optik ein Problem ist. Anderswo bleibt leider oft genug gar nichts übrig. Die wegen Raupenfrass angefressenen und verkrüppelten (verwachsen, klein, Steinzellen) Birnen begleiten mich zum Beispiel seit Jahren und es gab in fünf Jahren nur ein Jahr, in dem genug Kirschen zu ernten waren (und das bei drei grossen Bäumen!).

Altbewährte Sorte oder nicht, je nach Standort versagt mal dieses, mal jenes und mal sehr viel. Zu bedenken ist, dass auch im Bioanbau Pflanzenschutz und intensive Pflege betrieben wird. Wer nichts macht, überlebt nicht.

Für eine Neuanlage würde ich so vorgehen: Hochstämme im 8m - Raster pflanzen. Dazwischen, also mit jeweils 4m - Abstand kurzlebigere und weniger wüchsige Sachen setzen, bei denen es auch nicht schade ist, wenn Bäume versagen. Aber man wahrt sich die Chance, schon vor Hochstamm-Ertragseintritt etwas zu ernten und kann gleichzeitig viel ausprobieren.

Wenn die Hochstämme mal so gross sind, dass sie in die schwachen Sachen hineinwachsen, sind die meistens sowieso schon am Ende und man nimmt sie raus. Wenn man es erlebt...
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:21:17 von cydorian »
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Gänselieschen

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Re:Obstclub
« Antwort #17 am: 08. Juni 2011, 16:21:44 »

Ich stehe ja wirklich am Anfang meiner Überlegungen.

Die zwei alten Bäume, die immer mal was Gutes bringen sind der riesige alte Boskoop - da haben wir grad massig totes Holz rausgesägt - der bleibt und dieser extrem gut schmeckende rote Augustapfel - die Sort wurde hier im Forum schon öfter erwähnt. Nicht lagerfähig aber sehr saftig und wirklich gut.

Die 'wahrscheinlich Goldparmäne' ist ca. 9 m hoch und hat leider nur noch einen seitlichen Hauptast ganz oben - manchmal gibt es gutes Fallobst - inzwischen weiß ich, dass diese Goldparmäne wahrscheinlich auch der Befruchter des Boskoop ist - bleibt also auch. Hat sich sogar recht nett entwickelt seit dem der letzte andere Ast abgebrochen und sauber gesägt war. Ist mein 'Baumbart', ein Baum mit Namen fällt man sowieso nicht

Damit ist es an Äpfeln genug - wenn sie denn tragen - stehena auch alle nicht auf der vorgesehenen Wiese ;).

Es ist wirklich so - das, was ich selbst gepflanzt habe ist enttäuschend. Der Klarapfel ist evt. mal verschnitten, aber die anderen Sorten taugen nichts. Hanita und Sauerkirsche - beides Murks. Boskoop auch Murks - da müsste man auch mehr wissen von der Unterlage - aber der bleibt trotzdem. Reneklode - hm. naja.

Wenn ich die Wiese gut frei mache, dann habe ich wahrscheinlich Platz für ca vier neue Obstbäume. Da müsste ich nur genau wissen, was geht. Meine Nachbarn haben alle kaum noch Obst und die umliegenden Kleingartenanlagen sind verschrien wegen diktatorischer Führung. Ich wüsste nicht, wo zu fragen lohnt. Denke schon, dass ich hier im Forum am Besten aufgehoben bin.


Sandiger durchlässiger Boden, leichte Senke - es wird nicht so schwer werden, die richtigen Sorten zu finden. Hoffe ich :D

L.G.

Wird grad überarbeitet - hat sich alles verkreuzt. :)
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:25:47 von Gänselieschen »
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Konterkater

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Re:Obstclub
« Antwort #18 am: 08. Juni 2011, 16:21:58 »

"Als erstes muss ich mal loswerden, weil Konterkater soviele Re.-apfelsorten und Rubinolas und Topazes genannt hat. Das klingt mir sehr nach aktuellen Empfehlungen für Apfelsorten, die den typischen 0815- Supermarktapfelgeschmack haben. ... Es sollte einem zu Denken geben, wenn sich diese "Empfehlungen" alle paar Jahre ändern." Zitat Mediterraneus

Ich habe lange recherchiert, bis ich meine engere Wahl getroffen habe.

Bei den neuen Sorten sind anscheinend Topaz, Rubinola und Goldrush die Sorten, die sich etablieren werden.

Goldrush würde ich sehr gerne pflanzen, allerdings braucht dieser Baum wohl Weinbauklima, während die Rubinola "überall" eingesetzt werden kann.

Rubinola soll besser schmecken als der Supermarktapfel Elstar. Sie soll sehr gesund sein, UND die Früchte müssen nicht ausgedünnt werden. Alles in Allem ein sehr interessanter Apfelbaum, der meinen Pioniergeist reizt.

Und die Mutter ist Cox Orange, somit ist in die Wahl eingeflossen, daß die Tochter zum Zuge kommt, nachdem die Mutter leider gefällt werden mußte.

« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:27:05 von Konterkater »
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Mediterraneus

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Re:Obstclub
« Antwort #19 am: 08. Juni 2011, 16:24:38 »

Interessantes Thema ;D

Als erstes muss ich mal loswerden, weil Konterkater soviele Re.-apfelsorten und Rubinolas und Topazes genannt hat. Das klingt mir sehr nach aktuellen Empfehlungen für Apfelsorten, die den typischen 0815- Supermarktapfelgeschmack haben. ... Es sollte einem zu Denken geben, wenn sich diese "Empfehlungen" alle paar Jahre ändern.

Eine Frage habe ich:

Warum werden trotz der unendlich erscheinenden Zahl von bewährten Apfelbäumen neue Apfelsorten auf den Markt gebracht, obwohl die eine lange Zeit brauchen, bis sich diese eventuell auf dem Markt durchgesetzt haben?

Gegenfrage: Wieviele neue Sorten aus den Achtziger, Neunziger Jahren kennst du, die es heute noch gibt? Wurden alle von noch neueren abgelöst. ;)
Und wieviele alte Sorten, teilweise Jahrhunderte alt, kennst du mit Namen? Warum nur? ;) ;)

Viele neue Sorten haben Sortenschutz. D.h. der Züchter verdient mit jedem verkauften Baum. Ist der Sortenschutz abgelaufen, wirft man eine neue Sorte auf den Markt, an der man wieder verdienen kann.
Zumal verlangt der Kunde den typischen Supermarktgeschmack (Elstar, Golden Delicious..). Säuerliche Äpfel sind nicht beliebt. Nussige Äpfel sind unbekannt. Zimtige Äpfel sind unbekannt. Nach Erdbeeren und Orangen schmeckende Äpfel sind unbekannt.....
Viele wissen gar nicht mehr, wie lecker und wie unterschiedlich Äpfel schmecken können.


Ich möchte neue Sorten nicht grundsätzlich schlecht machen. Gerade in Sachen Resistenzen bei schwierigen Obstarten (Scharka bei Zwetschge, Monilia bei Sauerkirsche) bringt es echt viel, auf eine neue Sorte zu setzen.
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Re:Obstclub
« Antwort #20 am: 08. Juni 2011, 16:34:30 »

Ach, ich schreib neu. Wird mir zu kompliziert.

Wartezeit von 10 Jahren - bissel hart - bin ja auch schon so mittelalt. So nach drei bis spätestens fünf Jahren sollte ein Ertrag einsetzen. Vielleicht ein Baum mit 10 Jahren für die die nach mir kommen.

Raster ist ein gutes Stichwort - ich mache einen Plan, dann kann ich auch nochmal vermessen. Ein paar Sachen s.o. wollte ich ja lassen (Weigelie, Kiefer extrem langsamwüchsig - jetzt ca. 2,50 hoch) - die stören dann aber ggf. nicht.

Wieviel Platz zum Nachbarn lässt man eigentlich bei Ostbäumen?

Für mich ist die Unterscheidung von Hochstamm und Halbstamm und schwache Unterlage noch sehr verwirrend. Hochstamm klingt für mich nach Beerenobst und sehr klein - scheint aber im Obstbau das Gegenteil zu sein.

Gesucht werden dann:

Sauerkirsche, Birne, Zwetschge, Große grüne Reneklode und ggf. Quitte. Könnte man schön anordnen.

Vor der Wiese - in Sonnenrichtung steht allerdings noch ein Hühne von Holunder - der muss dann auch noch weg - die Fläche wird nachmittags extrem beschattet inzwischen. Unglaublich, wie schnell und doch heimlich so ein Holunder sich auswächst - auch nicht mehr zu beernten.

Kann man den auf Manneshöhe kappen - übersteht der das??

L.G.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:35:36 von Gänselieschen »
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Mediterraneus

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Re:Obstclub
« Antwort #21 am: 08. Juni 2011, 16:35:35 »

"Bei den neuen Sorten sind anscheinend Topaz, Rubinola und Goldrush die Sorten, die sich etablieren werden.


...auf dem Markt. Topaz kann man ja schon kaufen.

Ich würde mir jedoch keinen Apfelbaum in den Garten holen, mit genau der Sorte, die ich im Supermarkt und sonst überall kaufen kann. Aber das ist meine Meinung.
Ich mag halt lieber was geschmacklich ganz tolles, oder eher ausgefallenes oder historisches oder fast vergessenes. Deshalb hab ich ja meinen Garten, damit ich das anbauen kann, was mir schmeckt und sich vom Masseneinheitsbrei ( und Geldverdienen) abhebt.
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Re:Obstclub
« Antwort #22 am: 08. Juni 2011, 16:37:08 »

Bis neue Sorten bei den Baumschulen ankommen, das dauert. Sie müssen wirklich glasklare Vorteile haben, damit sie auf dem Markt nennenswerte Anteile erwerben können. Und Forschung ist teuer.

Topaz und Rubinola kommen aus der Zeitregion vor dem Milleniumswechsel, wobei die Topaz einen schnellen Start hinlegte, und die Rubinola langsam und stetig kommt. Ich denke, daß mit der Rubinola in Zukunft auf jeden Fall zu rechnen ist.

Neue Sorten bringen auch Chancen, wie Du es ja selber auch geschrieben hast.

Schorf heißt ein Problem bei Apfelbäumen und die neuen Sorten sind auch unter diesem Punkt gezüchtet worden, wenn auch befürchtet wird, daß Schorf diese Resistenz durchbrechen kann.

Die neuen Sauerkirschsorten sind wohl allesamt gewappnet gegen die Monillia-Spitzendürre, leider nicht gegen den Sprühfleckenerreger.

Und bei Toptaste und Katinka müssen wir wohl beachten, daß diese Bäume Hochleistungssorten sind, die Qualitätsansprüche an den Boden stellen.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:39:12 von Konterkater »
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BigBee

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Re:Obstclub
« Antwort #23 am: 08. Juni 2011, 16:44:06 »

Gänselieschen,

Du musst den Holunder regelmäßig beschneiden. Der verträgt das. So kann er gut beerntet werden. Wird im professionellen Holunderanbau auch gemacht. Ich habe meinen im Herbst nach der Ernte der Beeren dann alsbald zurückgeschnitten. Heuer fantastische Blütenernte. Ich hab 'Haschberg'

LG
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:46:33 von Bumblebee »
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Re:Obstclub
« Antwort #24 am: 08. Juni 2011, 16:46:21 »

Dann fallen die beiden bei mir aus - den Boden für eine Staude aufzumöbeln geht ja noch - aber für einen Baum - dann muss eine andere Sorte her. Sie sollte jedenfalls als Befruchtersorte für eine Reneklode geeignet sein - schon mal obligatorisch.

Den langen Sauerkirschenfaden ziehe ich mir allein mal bei einer Flasche Rotwein rein ;D

L.G.
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Re:Obstclub
« Antwort #25 am: 08. Juni 2011, 16:47:43 »

@ bumblebee - nun ist er aber ungeschnitten und ein immenser Baum geworden - ich würde also gnadenlos in ca. 30-40 cm dicke Stämme schneiden. Da bleibt kein Zweiglein mehr grün. Trotzdem machen?

Ich habe die Sorte 'Wilder Brandenburger' 8)
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:48:40 von Gänselieschen »
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Re:Obstclub
« Antwort #26 am: 08. Juni 2011, 16:48:05 »

Wartezeit von 10 Jahren - bissel hart - bin ja auch schon so mittelalt. So nach drei bis spätestens fünf Jahren sollte ein Ertrag einsetzen. Vielleicht ein Baum mit 10 Jahren für die die nach mir kommen.

Wieviel Platz zum Nachbarn lässt man eigentlich bei Obstbäumen?

Für mich ist die Unterscheidung von Hochstamm und Halbstamm und schwache Unterlage noch sehr verwirrend. Hochstamm klingt für mich nach Beerenobst und sehr klein - scheint aber im Obstbau das Gegenteil zu sein.

Gesucht werden dann:

Sauerkirsche, Birne, Zwetschge, Große grüne Reneklode und ggf. Quitte. Könnte man schön anordnen.

Vor der Wiese - in Sonnenrichtung steht allerdings noch ein Hühne von Holunder - der muss dann auch noch weg - die Fläche wird nachmittags extrem beschattet inzwischen. Unglaublich, wie schnell und doch heimlich so ein Holunder sich auswächst - auch nicht mehr zu beernten.

Kann man den auf Manneshöhe kappen - übersteht der das??

L.G.

Es gibt eine Baumschule, die ältere Hochstämme anbietet, so daß Jahre erkauft werden können, die Bäume kosten dann aber auch mehr als 300 Euro.

Bei einer Wartezeit von fünf Jahren würde ich die Unterlage MM111 empfehlen, nur die ist sehr schwer zu bekommen - vielleicht hast Du ja Glück.

Und bedenke bitte den Sandboden, wie es Cydorian bereits ausgedrückt hat. Je kleiner der Baum, desto anfälliger ist er, und die Hochstämme, die Platz brauchen, sind die höchsten Bäume bis rund 6-7 Meter.

Sauerkirschempfehlungen für windgeschützte Gegenden: Ungarische Traubige und Morina. Bei Jade und Achat beobachte ich noch, sie sollen sehr vielversprechend sein.

Holunder treibt wieder aus, zumindest in unserem Garten. Wir haben unsere Holunder auf knapp einen Meter gestutzt - das war kein Problem für sie.

Wieviel Meter bis zum Nachbarn? Das hängt von der Baumsorte ab.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:54:50 von Konterkater »
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BigBee

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Re:Obstclub
« Antwort #27 am: 08. Juni 2011, 16:53:07 »

@ bumblebee - nun ist er aber ungeschnitten und ein immenser Baum geworden - ich würde also gnadenlos in ca. 30-40 cm dicke Stämme schneiden. Da bleibt kein Zweiglein mehr grün. Trotzdem machen?

Ich habe die Sorte 'Wilder Brandenburger' 8)

Ohlala 8)

Nun, das ist dann schon heftig. Aber wenn Du ihn eh niedermachen wolltest....
Nee weiss ich nicht, ob das dann noch gutgeht. Tut mir leid.
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Re:Obstclub
« Antwort #28 am: 08. Juni 2011, 16:55:05 »

Erstmal ein Dankeschön in die neue Obstclub-Runde :)


Vielleicht könnte ich mit dem Nachbarn ja vereinbaren, dass er von seiner Seite ernten darf? Das Fallobst gehört ja sowieso ihm - aber vielleicht will er ja kein Fallobst haben? Momentan wächst zu ihm rüber ein wilder Haselnussbusch - der ist schon riesig - das passiert alles so heimlich über die Jahr - mitten in der Hecke - wenn der ihn noch nicht stört, dann dürfte es ein Obstbaum - vielleicht 2m vom Zaun weg erst recht nicht. Grübel.

Ich glaube ich gucke mal, was wir hier so an Baumschulen haben in der Umgebung - ich kenne wirklich nichts. Ein Gartencenter 'Arnold' in der Nähe von Schöneiche fällt mir ein - die sind gut sortiert - aber ob die selbst veredeln? Keine Ahnung.

Diese Unterlage, gilt die für alle Bäume, die ich pflanzen will, egal welche Sorte - was ist denn das für ein Baum, der da untergelegt wird?

L.G.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 16:57:04 von Gänselieschen »
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Toffeeholix

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Re:Obstclub
« Antwort #29 am: 08. Juni 2011, 16:55:46 »

Welche Bäume wachsen denn bei dir in der Nachbarschaft auf vergleichbaren Böden, sind pflegeleicht - und vor allem - schmecken dir?

Das würde ich erst einmal erforschen, dann kennst Du eventuelle Befruchter.

Unsre "große grüne Reneclaude" hat auch 10 Jahre bis zum ersten Tragen gebraucht, das Warten hat sich aber gelohnt.

Ich schmeiß geschmacklich enttäuschende Bäume auch wieder raus, wir haben sowieso zuviele Bäume.

Das sind aber schon mal Sorten, die mach Anderer oberlecker findet

Gruß Anne
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