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Autor Thema: Obstclub  (Gelesen 141451 mal)

Gänselieschen

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Re:Obstclub
« Antwort #30 am: 08. Juni 2011, 16:58:34 »

Eben das weiß ich überhaupt nicht - kein Kontakt in die Kleingartenanlagen und die anderen Nachbarn haben kaum Obst - aber ich könnte ja trotzdem mal fragen gehen. In meiner Straße stehen 9 Häuser - recht übersichtlich das Ganze. Der Rest ist Wald und Fluß.

Schmecken tut mir alles - es gab mal eine Apfelsorte bei mir, die hat nicht geschmeckt, alte Bäume komische gelbe Äpfel. Später hat man mir erzählt, dass das so Sorten sind, die gut und robust sind und deshalb dem guten Kompott und Mus vom Boskoop zugesetzt werden - aus Produktivitätsgründen also.

Habe mir grad erlesen, dass meine Sauerkirsche seit dem zweiten oder dritten Standjahr an der Sprühfleckenkrankheit leidet. Als dies das erste Mal auftrat war der Baum im August fast kahl. Die Krankheit kommt immer wieder, nicht ganz so stark, aber immer da. Irgendjemand sagte mir damals, dass dies dem Baum nicht schaden würde. Nun sieht es aber nach diesen Jahren als Gesamtbild anders aus. Ist das der Grund, dass der Baum trotz recht schönen Wuchses kaum trägt??
L.G.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 17:51:13 von Gänselieschen »
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Ayamo

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Re:Obstclub
« Antwort #31 am: 08. Juni 2011, 19:01:54 »

Mehrere Jahre hintereinander Sprühfleckenkrankheit schädigt den Baum, weil er kaum Photosynthese betreiben kann.
Das kann natürlich auch den Blütenansatz verringern.

Scheint aber eine der leichter zu bekämpfenden Krankheiten zu sein. Laub entsorgen! vergraben oder verbrennen.

http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/hausgarten/obst/o-17.htm

---------
Holunder werden mit 1 m Stammhöhe gezogen, dann kann man leichter beernten. Quasi ein Busch auf einem Stiel, die abgetragenen Äste rotierend erneuern. Darunter mulchen, wenn kein Wühlmausproblem, denn der Holunder mag es feucht.
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Eine Frage möchte ich hier im Obstclub auch loswerden. Ähnlich den meisten hier habe ich Altbestand an Obst übernommen, einiges gerodet oder umveredelt und diverses dazugepflanzt. Mit dem Erfolg bin ich nicht bei allem zufrieden. Von manchem habe ich erst eine Handvoll verkostet. Anderseits: Irgendwas gibt es auch im schlechtesten Sommer, nur darf man nicht seinen Aufwand rechnen...
U.a. habe ich eine Aprikose Hargrand, angeblich selbstfruchtbar (was wohl nicht stimmt). Habe im 2. Jahr hintereinander Monilia durch Blüteninfektion, dieses Jahr habe ich die zahlreichen Blüten gespritzt, aber dennoch geht es schon an die Hauptäste (Gummifluss). Früchte noch nie geerntet, auch dieses Jahr alle abgefallen.
Jetzt überlege ich zu fällen und durch eine Reneklode zu ersetzen (auch dies ein Obst, was man reif nicht zu kaufen bekommt - meine Motivation). Graf Althanns trägt früher als Große Grüne und ist wohl nicht so anspruchsvoll mit dem Boden. Was sind Eure Erfahrungen - lohnt es sich oder ist das auch wieder so ein Ausfallkandidat? muss ich auch da Monilia befürchten? ich las so etwas.

Ach so, Obst für Sandboden: Reben (Düngung), Kirschen, Pfirsiche. Wie im Obstbaugebiet Werder, alles sandige Böden. Hauptsache, der Boden fällt nicht zu trocken.
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Im schlechtesten Raum/ pflanz einen Baum/ und pflege sein!/ er bringt dir's ein. (J. L. Christ)

Toffeeholix

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Re:Obstclub
« Antwort #32 am: 08. Juni 2011, 19:14:44 »

Graf Althanns trägt früher als Große Grüne und ist wohl nicht so anspruchsvoll mit dem Boden. Was sind Eure Erfahrungen - lohnt es sich oder ist das auch wieder so ein Ausfallkandidat? muss ich auch da Monilia befürchten? ich las so etwas.

Mir schmeckt die "Große Grüne" um Längen besser, gesund sind beide.

Gruß Anne
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flammeri

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Re:Obstclub
« Antwort #33 am: 08. Juni 2011, 19:33:03 »

Hallo zusammen,
ich denke, man sollte bei Obstbäumen viel Wert auf Unterlagen legen, das wird häufig vernachlassigt. Aus Bequemlichkeit kauft man dann die normale Baumschulware und hat viele Probleme.
Ich habe alle meine Obstbaume nur so im Internet kriegen können, so auch auf Unterlage MM109 und MM111. Gutes Beispiel dazu: bei unserem kalten Klima krigt man in unseren Baumschulen Süßkirschen nur auf Colt, bekanntlich die frostempfindlichste Unterlage...
Und von der Vorstellung, im Garten nichts tun und tolles Obst ernten, habe ich mich schon lange verabschiedet. Ich setzte auf vorbeugende Spritzungen mit sanfteren Mitteln und Brühen. Wenn
eine Krankheit sich bereits breitgemacht hat, hift nur noch die schwere chemische Keule ::)
Von den hochgepriesenen Re-Apfelsorten halte ich nicht viel, es gibt keine stabile Resistenz. Aber meine Pi-Sorten wachsen gesund und
die Katinka auf Wavit ebenso. Ich halte auch nicht viel vom Zwergenwuchs, meiner Meinung nach muß ein gut
tragender Baum auch eine gewisse Größe haben.
LG Lisa
PS: ein etwa 7 m hoher Holunder, den ich nicht mehr haben wollte und der gefällt wurde, sprießt leider munter weiteram Stammansatz, der ist anscheinend nicht totzukriegen, also gnadenlos kappen erlaubt 8)
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 19:40:07 von flammeri »
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Konterkater

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Re:Obstclub
« Antwort #34 am: 08. Juni 2011, 19:46:58 »

Das kann ich nur vollkommen unterstreichen, auf die Unterlage zu achten.

Am besten wurzelechte Bäume pflanzen, wenn das nicht geht, dann nur ausgewählte Unterlagen wie Sämling (Apfel), MM111 (Apfel/schwer zu bekommen) oder Gisela 5 (Kirschen) einsetzen.
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Hummelchen

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Re:Obstclub
« Antwort #35 am: 08. Juni 2011, 21:01:38 »

Das Gänselieschen stellt meine Fragen. :D
Ich habe auch ca. 12x12m für eine Obstwiese geplant. Und ebenso unnütze, verschnittene, krüpplige alte Bäume übernommen.
Wenn ich richtig denke, müsste ich also auf 12x12m 9 Standplätze erhalten, in jedem 4x4m-Quadrat mittig einen Baum, versetzt also 5 Hochstämme in jede Ecke und die Mitte und 4 Halbstämme in die Lücken.
Mein Apfelbaum Nr. 1 ist der Klarapfel. Was würdet ihr empfehlen? Hochstamm? Und welcher Befruchter?

Ich finde den Thread supertoll und absolut nötig.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2011, 21:02:17 von Hummelchen »
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Apfelfreund

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Re:Obstclub
« Antwort #36 am: 08. Juni 2011, 21:48:36 »

Für Hochstämme rechnet man einen Baumabstand von 8-10 m bei Apfelbäumen. Und darunter gedeihen dann auch keine anderen Bäume mehr recht. Da schon zwei alte Hochstämme vorhanden sind, der Boskoop und der Augustapfel, ist eigentlich nicht mehr viel Platz für was anderes, oder?

Reiner Sandboden ist mager, der Fruchtansatz ist entsprechend dürftig zu erwarten, insbesondere wenn man schwachwüchsige Unterlagen hat! Gebe den Bäumen was zu futtern, will sagen gib ihnen im März tüchtig Kompost an die Füße, dann wird es vielleicht was. Sandboden hält das Wasser auch nicht gut, ein weiteres Problem...
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Floris

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Re:Obstclub
« Antwort #37 am: 09. Juni 2011, 06:46:55 »

Es spart Standraum, wenn man anstatt einer Rundkrone eine Längskrone erzieht, d. h. nicht drei bis vier gleichmäßig verteilte Leitäste sondern nur zwei sich gegenüber (+ die Stammverlängerung). Das paßt sehr gut für Halbstämme auf mittelstarkwachsender Unterlage und geht wohl bei allen Obstarten.
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Gänselieschen

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Re:Obstclub
« Antwort #38 am: 09. Juni 2011, 10:05:29 »

Habe heute das Terrain nochmal abgeschritten - es sind mindestens 12 x 12 m, keine feste Grenze zum übrigen Garten, mit wenigen Bestands-Einschränkungen - und der Überlegung die Eberesche dann doch noch zu fällen. Ich habe kaum Blütendolden gesehen. Hat jemand Erfahrungen mit eßbarer Eberesche - o.k. eßbar sind alle, aber es gibt eine Sorte, der hat man die Bitterstoffe etwas herausgezüchtet - die sollte es eigentlich sein.

Sowohl der alte Riesenboskoop und auch der Augustapfel stehen außerhalb dieser Fläche - der Boskoop wirft natürlich im Tagesverlauf mal seinen Schatten drüber aus Süd/Ost. Der Augustapfel steht im Norden - überhaupt kein Problem und auch ein rel. kleiner Baum - höchstens 3m mit einer breiten lichten Krone. Die Äpfel bleiben leider momentan recht klein - waren schon größer. Der Klarapfel steht eigentlich auch außerhalb dieser Fläche, direkt auf der Kante meines Bauerngartens. Damit müsste nur der nächste Baum auf der Obstwiese etwas weiter von der virtuellen 12m Kante weg, damit die sich in der Krone nicht behindern.

Das mit dem Holunder freut mich sehr - der wird also gekappt - bringt schonmal was für die dahinter liegende Obstwiese - wie schön das klingt :)

Habe mir ein Konzept gemacht zu den für mich wichtigen Tipps, wenn es dann an den Kauf der Bäume gehen soll. Insbesondere wegen der Unterlagen. Was ist eigentlich besser - Herbst oder Frühjahrspflanzung?? Zum Wechsel der Baumarten: Sicher gilt, wo ein Kirschbaum stand keinen mehr hin etc. Gilt das generell für Steinobst, oder könnte ich die Plätze von Kirsche und Zwetschge tauschen?

Nochmal zur Sprüfleckenkrankheit - der Baum hat wirklich wieder wenig geblüht - trotzdem einige Früchte sind dran, aber viel zu wenig - nun kommt der Frost genau zur Blüte dazu - man hat nie ein genaues Urteil, woran es lag. Würde sagen die Sauerkirsche ist ca. 3-4 m hoch - vielleicht auch schon eine Veredlung auf dieser Gisela 5.

Ganz sicher kam bei uns der Frost in die Apfelblüte - der Boskoop hätte dies Jahr wieder enorm getragen - Fruchtbehang habe ich noch nicht kontrolliert.

@ Ayamo - das täuscht, weil es nichts gegen die Sprühfleckenkrankheit gibt, ist sie eigentlich schwer zu bekämpfen - ich habe das Laub immer entsorgt - hat nix genützt. Schrotschuss hatte meine Zwetschge 'Hanita' regelmäßig. Auch keine Bekämpfung möglich.


Habe noch eine alte Sauerkirsche -dazu hatte ich mal einen eigenes Thema gemacht - die hat stark Monilia - immer wieder und fault auch im Stamm langsam weg. Sie hat ein Gnadenbrot, weil sie erstmal schön blüht und die Vögel den Baum lieben, er sieht auch toll aus mit den glänzenden vier Stämmen - aber der Count down läuft. Auch außerhalb der Obstwiese - dort würde ich jedenfalls einen Baum auf Sämlingsunterlage nachpflanzen, der groß werden darf. Vielleicht doch einen Apfel, aber das hat Zeit.


Wein - verlockend :), es gibt da einen niedrigen Zaun zum Bauerngarten - Süd/Westen, Sonne bis Abends 8) 8) 8)

Fakt ist - an Überversorgung haben meine Bäume bisher nicht gelitten, weder Düngung, noch Kompost, noch zusätzliches Wasser - nur ziemlich regelmäßig geschnitten. Auweia.

L.g.
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Mediterraneus

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Re:Obstclub
« Antwort #39 am: 09. Juni 2011, 10:27:00 »

Das kann ich nur vollkommen unterstreichen, auf die Unterlage zu achten.

Am besten wurzelechte Bäume pflanzen, wenn das nicht geht, dann nur ausgewählte Unterlagen wie Sämling (Apfel), MM111 (Apfel/schwer zu bekommen) oder Gisela 5 (Kirschen) einsetzen.
100% Zustimmung! Auf Gisela5 bei Kirschen sollte man bestehen, wenns denn ein Süßkirschenbaum sein muss.

@gänselieschen:
Deine Wiese sieht jetzt noch groß aus. Beachte aber bitte, dass gerade Hochstämme von Apfel sehr groß werden können. Ich habe einen Rambour mit 12 m Durchmesser. Da wär dein Garten schon gefüllt ;)
Man kann jedoch auf einen Hochstamm mehrere Sorten veredeln lassen. Wenn die dann noch ziemlich gleich wachsen, gibt das auch einen harmonischen Baum. Man kann dann von nur einem Baum verschiedene Sorten ernten. Das ist enorm platzsparend. Gute Baumschulen machen das. Man kann das aber auch selbst, wenn man veredeln einigermaßen beherrscht.

Empfehlen auf Sandboden kann ich auch Birne. Die haben mit schwerem Boden etwas Probleme. Gibt aber u.Umständen auch große Bäume, die aber meist schmal wachsen (Baumwuchsform in etwa so, wie die Frucht aussieht). Auf Quitte veredelt ist die Fruchtqualität besser, der Baum bleibt kleiner.

Quitte an sich kann man sehr gut als Strauch irgendwo in der Hecke ziehen (ist auch ein toller Zierbaum im Vorgarten, rund ums Jahr schön anzuschauen). Wie etwa Holunder und auch Eberesche.

Die Pflanzabstände zum Nachbarn sind in jedem Bundesland anders geregelt. Müsste man im Internet aber finden. Bei mir in Bayern gilt: Bäume über 2m Höhe müssen 2 m von Grenze weg, bis 2m Höhe müssen 0,5 m von Grenze weg.

Beachte bitte auch, wenn du die komplette Fläche voll pflanzt, hast du irgendwann einen Obstwald, der darunter alles schattig macht. Das muss man mögen ;)

Es gibt beim Obst auch ausgesprochen handliche Obstarten. Pfirsich zum Beispiel. Einen Pfirsichbaum muss man regelmäßig scharf zurückschneiden, auch komplettes Zurückschneiden schadet nicht. So bleibt er sehr handlich. Bei Pfirsich auf Sand am besten wurzelechte Pfirsiche (aus Kern) oder auf Pfirsichsämling veredelte Bäume (nicht auf Pflaume veredelt, wie meistens angeboten)
« Letzte Änderung: 09. Juni 2011, 10:33:58 von Mediterraneus »
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cydorian

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Re:Obstclub
« Antwort #40 am: 09. Juni 2011, 10:44:38 »

Das Thema hatten wir übrigens schon öfter, z.B. hier: http://forum.garten-pur.de/index.php?board=25;action=display;threadid=27331;start=0

Die vorgeschlagenen Pflanzabstände orientieren sich am Sandboden von Gänselieschen, wo es normalerweise eher ein Problem ist, kräftigen Wuchs zu bekommen. Das hat sie ja schon erlebt.

Von grossen Düngeaktionen rate ich ab. Fang jetzt nicht an, dort Kompost oder Asche abzuladen. Das wird ohnehin nur manche Stoffe bringen und davon dann zu viel, z.B. Phosphor, Kalium. Man kriegt damit für einige Zeit übermässige Triebigkeit mit hohem Schnittaufwand, macht sich die Frosttoleranz kaputt. Besser mässig organisches Material zuführen, regelmässig jährlich im Frühjahr. Je zwei Eimer Pferdemist um die Baumscheibe herum zum Beispiel.
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Gänselieschen

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Re:Obstclub
« Antwort #41 am: 09. Juni 2011, 11:25:46 »

Danke Euch - es ist momentan die Planung oder die Veränderung des Bestehenden - aber das Thema soll schon darüber hinaus gehen - allgemeine Fragen zum Obstanbau - Zeiten bestimmter Arbeiten - Erfolge - Misserfolge - Einstellungen - mal ein spezielles Problem - keinesfalls nur 'meine neue Obstwiese' - das hat sich grad so ergeben. Wenn ich das Wort Obstwiese weglasse, sind es lauter Einzelprobleme ;D ;D ;D

Schaue mir den Link aber natürlich an :D danke dafür.


Ja, Pfirsich wäre auch zu überlegen - und neue Apfelbäume auf Sämlingsunterlage plane ich für diese Fläche nicht. Gilt Gisela 5 auch für Sauerkirschen, denke schon, oder?

Quitte als Strauch nach außen - gute Idee! Als Ersatz für Haselnuss in der Hecke und lumpige vergreiste Schneebeeren. Wie schnell/langsam wächst Quitte und worauf muss man beim Kauf achten.
Birnen- oder Apfelquitte - Euer Plädoyer?

@ cydorian - mit dem Wuchs, war ich eigentlich zufrieden, Kirsche hat sicher die Endhöhe erreicht und die Zwetsche 'Hanita' ist auch riesig geworden - aber die Erträge sind unbefriedigend. Zumindest Wässern werde ich mit Sicherheit in Zukunft mehr.

@ Mediterraneus, im Gegenteil - sie wirkt kleiner, weil sie im Grunde ja schon fast genauso - nur andere Bäume - bepflanzt ist und von dem Riesenholunder fast erdrückt wird. Sie wird erstmal wieder groß wirken, wenn eingige der großen Bäume weg sind und die neuen 'Babys' da stehen.

Hat jemand Eberesche zum Verzehr gepflanzt? Ist mir eine dringende Frage, der Baum fällt wirklich ins Gewicht bei einer Neuanlage, wenn er bleiben sollte - ein sehr schöner Baum, sehr hoch, ziemlich schmal und sehr grade.

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Re:Obstclub
« Antwort #42 am: 09. Juni 2011, 11:32:29 »

Gisela 5 nur für Süßkirschen (lass mich aber eines besseren belehren)
Sauerkirschen (brrrr) am besten wurzelecht.

Ich bin bei der Quitte umgeschwenkt von Birnen- auf Apfelquittenfan. Ich habe eine Apfelquitte "Lescovac", sie hat sehr weiches Fleisch und wächst nicht so stark.
Gut soll auch die Quittenunterlage "Quitte aus Angers" (= Quitte A) sein (als Baum auswachsen lassen, bzw einen Wurzelausläufer einpflanzen).
« Letzte Änderung: 09. Juni 2011, 11:34:08 von Mediterraneus »
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cydorian

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Re:Obstclub
« Antwort #43 am: 09. Juni 2011, 11:39:11 »

Hat jemand Eberesche zum Verzehr gepflanzt? Ist mir eine dringende Frage, der Baum fällt wirklich ins Gewicht bei einer Neuanlage, wenn er bleiben sollte - ein sehr schöner Baum, sehr hoch, ziemlich schmal und sehr grade.

Hoher Baum begünstigt aber nie Ernte nicht gerade. Die Früchte dieser "süssen" Sorten sind kulinarisch trotzdem kein Highlight, geeignet sind die Beeren aber für die Verarbeitung. Nett, aber entbehrlich.
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Gänselieschen

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Re:Obstclub
« Antwort #44 am: 09. Juni 2011, 12:23:12 »

Dann schwebt das Damoklesschwert jetzt auch über der Eberesche - außerdem habe ich auch vor dem Haus noch Eine gepflanzt - von der habe ich auch schon Marmelade gemacht - die ist bitter, obwohl sie es nicht sein sollte - aber dennoch ein Geschmackserlebnis besonderer Art. Wir haben - so habe ich mal gelesen - sowieso viel zu wenig Bitterstoffe in unserer Nahrung. Überall wird das rausgezüchtet - alles ist mild und zuckrig - die Bitterstoffe sind sehr gesund und nützlich für den Menschen.

Kann man von der Eberesche mit Steckholz eine Vermehrung machen? Die ist doch so wüchsig.

@ Mediterraneus - Sauerkirschen sind der Hit - mir kommt keine Süßkirsche ins Haus - außer der unsinnigen geschonkenen "Säulenkirsche Silvia" - von der sind grad alle - wirkllich alle - Triebspitzen verlaust und verkrüppelt.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2011, 12:23:49 von Gänselieschen »
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